HOME

Nachrichten aus Deutschland: 21-Jähriger transportiert Frauenleiche im Kofferraum – er flog auf, weil er Schlangenlinien fuhr

Bamberg: Frauenleiche in Kofferraum entdeckt +++ Ulm: Verlorenes Gebiss überführt Dieb +++ A14 bei Grimma: Mann bei Unfall aus Auto geschleudert und mehrfach überrollt +++ Halberstadt: Böller explodiert in Hand - Mann verliert mehrere Finger +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - leiche in kofferraum

Die Polizei schließt ein Gewaltverbrechen nicht aus (Symbolbild)

DPA

Bamberg: Frauenleiche in Kofferraum entdeckt

Im bayerischen Bamberg hat ein 21-Jähriger die Leiche einer Frau im Kofferraum eines Autos transportiert. Der Mann sei festgenommen worden und werde derzeit vernommen, berichtet die Polizei. Demnach wies die Frau Spuren von Gewalteinwirkungen auf.

Der Tatverdächtige war einer Streife am frühen Sonntagmorgen aufgefallen, weil er in Schlangenlinien über die A73 fuhr. Der 21-Jährige habe in der Folge mehrere Anhalteversuche durch die Polizei ignoriert und stattdessen die Autobahn verlassen. Er stoppte wenig später sein Fahrzeug und versuchte zu Fuß zu entkommen, wurde aber von den Beamten gestellt und festgenommen. 

Bei er genaueren Überprüfung seines Autos fanden die Polizisten dann die Frauenleiche im Kofferraum. Noch in der Nacht übernahm die Kripo Nürnberg die Ermittlungen. Die Leiche soll obduziert werden.

Ulm: Verlorenes Gebiss überführt Dieb

Ein verlorenes Gebiss hat einen Dieb in einer Ulmer Monteurunterkunft überführt. Der 37 Jahre alte Mann sei neu in der Unterkunft gewesen und habe sich in der Nacht zum Samstag mit seinen Mitbewohnern betrunken, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach dem Gelage habe er sich aufgemacht, um die Taschen der anderen Männer zu durchsuchen. Der 37-Jährige habe dabei unter anderem drei Handys und etwa 300 Euro Bargeld gestohlen - aber auch sein Gebiss verloren.

Dies fand einer seiner Mitbewohner am Morgen nach der durchzechten Nacht in seiner Tasche und alarmierte die Polizei. Die Beamten fanden bei dem noch schlafenden Mann einen Großteil des Diebesguts. Er muss sich nun wegen mehrfachen Diebstahls verantworten. Außerdem ist der Dieb laut Polizei seinen Schlafplatz und seine neue Arbeitsstelle los.

A14 bei Grimma: Mann bei Unfall aus Auto geschleudert und mehrfach überrollt

Auf der A14 bei Grimma (Sachsen) hat sich am frühen Morgen ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, geriet ein 31-Jähriger aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Auto ins Schlingern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug habe sich in der Folge überschlagen und sei am Fahrbandrand zum Stehen gekommen.

Weil der leblose Fahrer rund 70 Meter vom Unfallort entfernt auf der Fahrbahn liegend gefunden wurde, sei anzunehmen, dass er bei dem Unfall aus dem Auto geschleudert worden war, ehe ihn mehrere nachfolgende Fahrzeuge überfuhren. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern blieb dem Bericht zufolge ohne Ergebnis. Die A14 musste in Fahrtrichtung Leipzig für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Halberstadt: Böller explodiert in Hand - Mann verliert mehrere Finger

In Halberstadt (Sachsen-Anhalt) ist am späten Freitagabend ein 49 Jahre alter Mann schwer durch Pyrotechnik verletzt worden. Laut Angaben der Polizei wollte der Mann im Rahmen einer Geburtstagsfeier einen Silvesterböller zünden. Dieser sei jedoch schon in seiner Hand explodiert und habe im mehrere Finger abgerissen, heißt es. Der Verletzte wurde in eine Spezialklinik gebracht, während Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei nach den fehlenden Gliedmaßen suchten. Dabei sei auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen, allerdings ohne den erhofften Erfolg. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Böller um einen sogenannten "Polenböller" handelte. Man gehe von einem Unfall aus.

Donauwörth: Streit um Brötchen löst Randale in Ankerzentrum aus

Eine Essensausgabe in einem Ankerzentrum für Flüchtlinge im bayerischen Donauwörth ist aus dem Ruder gelaufen und in einer Randale von rund 50 Bewohnern geendet. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich ein Mann beschwert, weil er keine zusätzlichen Semmeln bekommen hatte, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin solidarisierten sich den Angaben zufolge mehrere Bewohner mit dem Mann. Einer von ihnen soll dabei mit einer Bierbank gegen eine Scheibe des Speisesaals geschlagen und das Glas beschädigt haben. Er wurde vorläufig festgenommen. Polizisten rückten an und beruhigten die Situation am Samstagabend, die Männer gingen wieder in ihre Häuser. Verletzte gab es bei der Auseinandersetzung nicht.

Rattenkirchen: Auto kracht in Kleinbus - ein Toter, vier Verletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Bayern ist ein 27-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden aus einem brennenden Kleinbus gerettet. "Das Auto geriet am Samstagabend auf der Bundesstraße 12 in den Gegenverkehr und krachte frontal in den Kleinbus", sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Das Auto ging in der Gemeinde Rattenkirchen östlich von München in Flammen auf. Der Fahrer starb in dem brennenden Wrack. Auch der Kleinbus geriet in Brand. Dessen vier Insassen wurden rechtzeitig aus dem Fahrzeug gerettet und überlebten den Unfall. Sie kamen mit teilweise schweren Verletzungen in Krankenhäuser.

nachrichten deutschland - unfall bayern

Der Fahrer des Autos kam in den Flammen ums Leben

DPA

Volxheim: Holzofen explodiert in Wohnzimmer - Eltern und Kinder verletzt

Ein explodierter Holzofen hat in Rheinland-Pfalz eine Familie in ihrem Wohnzimmer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, saß die fünfköpfige Familie am Samstagabend vor dem Ofen, als der mit einem lauten Knall detonierte. Splitter flogen umher, dichter Rauch machte sich breit. Am schwersten wurde der 14-jährige Sohn der Familie verletzt - er kam mit starken Verbrennungen und blutenden Schnittwunden in eine Klinik. Mutter, Vater und ihr zwölf Jahre alte Sohn atmeten giftigen Rauch ein. Das jüngste Kind kam mit dem Schrecken davon. Die Rettungskräfte fuhren mit einem großen Aufgebot nach Volxheim, das zwischen Mainz und Kaiserslautern liegt.


Nachrichten von Samstag, 24. November

Berlin: Jugendlicher schlägt mit Nothammer auf Polizisten ein

Ein Jugendlicher hat am S-Bahnhof Berlin-Zehlendorf mit einem geklauten Nothammer auf einen Polizisten eingeschlagen. Der Beamte wurde schwer am Kopf verletzt und kam ins Krankenhaus, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der 15-Jährige wollte am Freitagabend einen Feuerlöscher aus einem S-Bahnzug stehlen, wurde aber von einem Zeugen daran gehindert. Als Polizisten den Jugendlichen stellten, ging er mit dem Nothammer auf die Beamten los. "Der Jugendliche wurde überwältigt und seinen Eltern übergeben", sagte ein Polizeisprecher.

Neu Wulmstorf: 400-Kilo-Tor fällt um - Sechsjährige stirbt

Im niedersächsischen Neu Wulmstorf ist ein sechs Jahre altes Mädchen nach einem tragischen Unglück im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei berichtet, wurde das Kind am Freitag von einem rund 400 Kilogramm schweren Rolltor erschlagen, das zuvor von einem Lkw versehentlich angestoßen worden war.

Bisherigen Ermittlungen zufolge wollte der Lkw-Fahrer, der den Unfall womöglich gar nicht bemerkte, sein Gefährt auf einer Grundstückszufahrt wenden, als er gegen das Tor geriet. Dieses sei dabei aus der Führungsschiene gedrückt worden und umgefallen. Tragisch: Genau in diesem Moment stand die Sechsjährige neben dem Tor und wurde komplett darunter begraben. Weil die Angehörigen des Mädchens das schwere Tor nicht anheben konnten, riefen sie um Hilfe. Gemeinsam mit herbeigeeilten Bauarbeitern gelang es schließlich, es anzuheben und die Verletzte zu befreien, die da schon nicht mehr ansprechbar war.

Nach Erster Hilfe durch einen Notarzt kam die Kleine in ein Krankenhaus, wo sie laut "Hamburger Abendblatt" in der Nacht auf Samstag verstarb.

Nun bittet die Polizei den Fahrer des Lkw sowie mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 040-70013860 zu melden.

Hamburg: Hauptkommissar kauft Drogen bei Dealer - und wird prompt erwischt

Ein Hauptkommissar hat sich in Hamburg ausgerechnet an einem eng kontrollierten Drogen-Hotspot der Stadt mit Marihuana versorgt. Was der Ausbilder nicht mitbekam: Zur selben Zeit waren auch einige Kollegen vor Ort. Die ganze Geschichte gibt es hier:

Bad Füssing: Hochzeitsschüsse lösen Großeinsatz der Polizei aus

Eine Hochzeitsgesellschaft hat im niederbayerischen Bad Füssing einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatten am frühen Morgen mehrere besorgte Anwohner die Einsatzkräfte alarmiert, weil in der Nähe eines Hotels im Ortsteil Riedenburg mutmaßlich geschossen wurde. Das stimmte auch - allerdings war der Grund nicht sonderlich bedrohlich. Eine Hochzeitsgesellschaft hatte auf einem Privatgrundstück zu Ehren des Brautpaares Schüsse aus einer Gaskanone abgegeben, die örtliche Polizei darüber aber vorher nicht informiert.

Die zahlreichen Einsatzkräfte - darunter auch Beamte der Bereitschafts- und der Bundespolizei - konnten wieder abziehen. Wer für den Einsatz zahlen muss, wird nach Polizeiangaben noch geprüft. 

Trier: Betrunken auf Rasenmäher unterwegs

Rücklichter besaß ihr Gefährt nicht, dafür hatte sie "die Lampen" an: In Trier (Rheinland-Pfalz) hat die Polizei am Freitagnachmittag eine 40-Jährige aus dem Verkehr gezogen, die betrunken auf einem Rasenmähertraktor unterwegs war. Demnach waren die Beamten auf die Frau aufmerksam geworden, weil sie ohne rückwärtige Beleuchtung fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten Alkoholgeruch im Atem der Frau fest, die daraufhin mit zur Blutprobe musste. Die Weiterfahrt wurde der 40-Jährigen untersagt, sie muss sich demnächst wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Osnabrück: Massenschlägerei um Black-Friday-Schnäppchen

In Osnabrück haben sich am Freitagnachmittag rund 40 Personen eine Schlägerei in einer Einkaufspassage geliefert. Vor dem Elektromarkt TK Maxx seien die Mitglieder zweier rivalisierender Gruppen aneinander geraten, berichtet die Osnabrücker Zeitung. Auslöser der Gewalt war Augenzeugen zufolge ein Streit um die besten Black-Friday-Schnäppchen der Elektromarktkette. Die Polizei rückte mit 15 Streifenwagen an, um die Situation in den Griff zu bekommen. Zwischenzeitlich wurde die Passage gesperrt. Zwei Personen wurden verletzt, Festnahmen gab es keine.

Köln: Unbekannter gibt mehrere Schüsse ab - zwei Verletzte

In Köln hat ein Unbekannter in der Nacht zum Samstag mehrere Schüsse abgefeuert und dabei mindestens zwei Männer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Verletzten in Krankenhäuser gebracht worden, Lebensgefahr bestehe derzeit nach Einschätzung der Ärzte nicht. Die Hintergründe der Tat seien noch "vollkommen unklar".    

Gegen 01.30 Uhr hätten sich mehrere Zeugen über den Notruf bei der Polizei gemeldet, hieß es in einer Mitteilung. Demnach schilderten die Anrufer, dass im Kölner Stadtteil Kalk mehrere Schüsse abgefeuert wurden. Der oder die Täter flüchteten nach Angabe der Polizei unerkannt. Die Ermittler suchen nun weitere Zeugen.


 Nachrichten von Freitag, 23. November

Gütersloh: 14-Jähriger stirbt nach Narkoseeinleitung

In Gütersloh (NRW) ist ein 14 Jahre alter Junge nach der Einleitung einer Narkose verstorben. Polizeiangaben zufolge machte ein Mitarbeiter des Krankenhauses die Beamten aus eigenem Antrieb heraus auf den Vorfall von Dienstag aufmerksam. Demnach hatten sich bei dem Kind plötzlich Komplikationen eingestellt, er sei daher sofort in eine Kinderklinik in Bielefeld gebracht worden. Dort aber verstarb der 14-Jährige am Mittwoch, berichtete die Polizei, die ihrerseits Ermittlungen aufgenommen hat.

Der Leichnam des Jungen soll am Montag obduziert werden.

Jena: Vermisster findet Rückweg nicht und erfriert

In Jena (Thüringen) hat eine Frau einen seit Mitte November vermissten Mann tot aufgefunden. Wie die Polizei berichtet, entdeckte die Frau den leblosen Körper des 32-Jährigen an einem ehemaligen Schießstand. Eine Straftat schloss die Polizei aus.

Stattdessen gehen die Beamten davon aus, dass der Mann den Rückweg in eine psychiatrische Klinik nicht fand und erfror. Die Polizei hatte mehrere Tage mit einem Großaufgebot erfolglos nach dem Patienten gesucht.

Osnabrück: Mann soll Zimmernachbarn verbrannt haben

Ein Niedersachse muss ich demnächst wegen Mordes vor Gericht verantworten, weil er während eines Krankenhausaufenthalts seinen Zimmernachbarn aus Ärger bei lebendigem Leib verbrannt haben soll. Dem 56-Jährigen werde zur Last gelegt, seinem krankheitsbedingt wehrlosen Opfer die Bettdecke über den Kopf gezogen und diese mit Brandbeschleuniger getränkt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Osnabrück am Donnerstag mit.    

Anschließend soll der Mann demnach die Bettdecke angezündet und versucht haben, das Klinikgelände mit einem Taxi zu verlassen. Er wurde aber festgenommen und befindet sich auf gerichtliche Anordnung derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus. Die Tat ereignete sich im August in einer Klinik in Georgsmarienhütte.    

Die Krankenhausmitarbeiter waren damals durch einen Rauchmelder in dem Zimmer alarmiert worden und hatten die Feuerwehr gerufen. Diese verhinderte eine Ausbreitung von Flammen und Rauch. Der 78-jährige, fast bewegungsunfähige Zimmernachbar des mutmaßlichen Täters starb.    

Laut Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte aus "Verärgerung" über sein Opfer gehandelt haben. Der Mann selbst äußerte sich demnach bislang nicht. Er ist neben Mordes auch wegen Brandstiftung angeklagt. Über die Eröffnung eines Prozesses muss das Landgericht Osnabrück entscheiden. 

Bonn: Autodieb fährt zu schnell durch Geschwindigkeitskontrolle

In Bonn ist ein noch unbekannter Mann kurz nach dem Diebstahl eines Autos mit dem gestohlenen Fahrzeug geblitzt worden. Wie die Polizei am Freitag berichtete, ereignete sich der Vorfall bereits am 26. Oktober 2018. Offenbar haben die Diebe das schlüssellose Öffnungssystem, genannt "Keyless Go System", eines BMW 640i ausgenutzt, um das Fahrzeug zu entwenden. 

"Da die weiteren Ermittlungen bislang nicht zur Identifizierung des Mannes geführt haben, wird nun auf richterlichen Beschluss ein Bild des Tatverdächtigen veröffentlicht", schreibt die Polizei und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wem in der Nacht zum 26. Oktober in der Straße "Am Schänzchen" etwas aufgefallen ist (Mehr Details in der Pressemeldung) oder wer den Mann kennt, kann Hinweise unter Telefon 0228 / 150 an die Polizei absetzen. 

Nachrichten aus Deutschland

Dieses Blitzerfoto mit dem mutmaßlichen Autodieb veröffentlichte die Polizei am Freitag

Erfurt: Frau randaliert in ICE und greift Zugbegleiter an

Eine Frau hat im Bordrestaurant eines ICE auf dem Weg nach Erfurt randaliert. Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, warf die 34-Jährige Gläser nach dem Barkeeper, beschädigte Inventar und griff drei Zugbegleiter an. Beim Halt in Erfurt wurde die Frau am Mittwochabend zunächst von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen und später ins Krankenhaus gebracht, weil sie sich nicht beruhigen konnte. Nach Angaben der Bundespolizei ist nicht auszuschließen, dass die Frau unter Drogen stand. Die Beamten fanden bei ihr Marihuana und Crystal.


 Nachrichten von Donnerstag, 22. November

Hamburg: Mann schneidet Nachbarin die Kehle durch

Ein 44-Jähriger, der dringend tatverdächtig ist, am Dienstagabend eine drei Jahre ältere Nachbarin mit einem Messer lebensgefährlich im Halsbereich verletzt zu haben, hat sich am Mittwochmorgen der Polizei gestellt. Der Mann, dem ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen wird, sei um zehn Uhr auf einer Wache erschienen, teilten die Beamten mit. Der Türke sollte noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte es im Vorfeld zwischen Täter und seinen Nachbarn schon länger und immer wieder Streit gegeben. Am Dienstagabend eskalierte die Situation dann in der Wohnung eines Zeugen. Demnach soll der 44-Jährige aus noch ungeklärtem Grund plötzlich mit einem Messer auf die Frau losgegangen sein und diese schwerst verletzt haben. Einem Bericht der "Hamburger Morgenpost" zufolge soll er der Nachbarin die Kehle durchgeschnitten haben. Anschließend flüchtete der Mann, der trotz eines Großeinsatzes der Polizei, bei der auch Spezialeinsatzkräfte vor Ort waren, über Stunden unauffindbar blieb.

Die Geschädigte schwebte nach dem Angriff zunächst in Lebensgefahr, ihr Zustand sei nach einer Notoperation inzwischen aber stabil, heißt es.

nachrichten deutschland - messerattacke barmbek

Polizisten stehen vor einem Haus im Hamburger Stadtteil Barmbek, wo am Dienstagabend eine 47-Jährige lebensgefährlich mit einem Messer verletzt wurde

DPA

München: Putzfrau stahl im großen Stil - fast vier Jahre Haft

Weil sie Geld, Schmuck und Uhren im Gesamtwert von mehr als 500.000 Euro von Familien gestohlen hat, muss eine Putzfrau in Bayern für drei Jahre und zehn Monate ins Gefängnis. Die Richter am Landgericht München II verurteilten die 39-jährige Frau wegen besonders schweren Fällen von Diebstahl. Das Gericht rechnete der Frau ihr Geständnis und ihre Kooperation zugute. Gegen das Urteil kann die 39-Jährige Revision einlegen. Sie hatte bei mehreren Familien im Raum Starnberg über das Internet als Putzfrau angeheuert und dann in den Häusern Bargeld, teuren Schmuck und Uhren namhafter Hersteller mitgeghen lassen.

Köln: Mehrere Kilo Goldschmuck aus Auto gestohlen

Nur mal eben für ein paar Minuten ins Schnellrestaurant, dachten sich die Mitarbeiter eines Kölner Schmuckhändlers. Als sie aber wieder zurückkamen, war das vor dem Restaurant abgestellte Auto aufgebrochen - und mehrere Kilo Goldschmuck waren verschwunden. Der Gesamtwert summiert sich im unteren sechsstelligen Bereich. Außerdem fehlten laut Polizeiangaben mehr als 1000 Euro Bargeld. "Wir wollten nur schnell etwas zum Essen holen", sagte der Fahrer des Wagens der Polizei über den Vorfall vom Mittwochabend. "Das Auto war währenddessen nur wenige Minuten unbeobachtet." Ein anderer Restaurantbesucher sagte aus, er habe einen etwa 25 Jahre alten Mann an dem Wagen hantieren sehen. Anschließend sei der mit einem älteren Mann weggefahren.

Ludwigshafen: Bräutigamsvater hat Angst vor Hochzeitcrasher - und wendet sich an die Polizei

Aus Sorge, ein Verwandter könne die geplante Hochzeitsfeier seines Sohnes stören, hat ein 58-Jähriger die Polizei Ludwigsburg (Rheinland-Pfalz) gebeten, das erwähnte Familienmitglied bitte für "einige Tage einzusperren", wie die Beamten schreiben. Demnach gab der besorgte Vater an, dass der Verwandte entsprechende Ankündigungen gemacht habe und er daher verhindern wolle, dass es auf der Feier zum Eklat komme.

Man habe dem 58-Jährigen daraufhin erklärt, dass man niemanden ohne triftigen Grund wegsperren dürfe und man daher nicht weiterhelfen könne. 

NRW: Störung bei Unitiymedia - Kunden ohne Internet, Telefon und TV

Der in Köln ansässige Kabelnetzanbieter Unitymedia hat in Nordrhein-Westfalen seit dem Morgen mit einer größeren Störung am zentralen Netzknotenpunkt in Münster zu kämpfen. Alle Telefon-, Internet und TV-Dienste seien aktuell gar nicht oder nur eingeschränkt verfügbar, teilte Unitymedia via Twitter mit.

Grund dafür sei ein bei Tiefbauarbeiten beschädigtes Glasfasernetz in Münster, hieß es weiter. Die Schadensstelle sei jedoch lokalisiert und die Techniker vor Ort. Konkret von der Störung betroffen sind demnach gleich mehrere Städte - nachfolgend im Überblick:

 

 

Würzburg: Polizei schießt auf Randalierer

Die Polizei hat in Würzburg auf einen Mann geschossen, der vor einem Museum randaliert und mit einem Messer herumgefuchtelt hatte. "Der Tatverdächtige ist verletzt worden und auf dem Weg in ein Krankenhaus", sagte ein Polizeisprecher am Mittag. Wie schwer verletzt der Mann ist, war zunächst unklar. Zuvor soll er mehrere Autos beschädigt haben. Zuerst hatte die "Main-Post" über den Zwischenfall berichtet.

Gefahr für die Bevölkerung besteht der Polizei zufolge nicht. Der Bereich rund um das Museum im Kulturspeicher sei großräumig abgesperrt worden. Zu den weiteren Hintergründen des Vorfalls und zum konkreten Ablauf des Schusswaffeneinsatzes ermitteln nun die Kriminalpolizei und das Landeskriminalamt.

Duisburg: Zehnjährige auf Gleise geschubst

Ein noch unbekannter Junge hat am Montag, 19. November 2018, in Duisburg ein zehnjähriges Mädchen an einem U-Bahnhof ins Gleisbett geschubst. Das gab die Polizei am Mittwoch bekannt. "Die Zehnjährige verletzte sich nicht und konnte selber wieder auf den Bahnsteig klettern", teilten die Beamten mit. Der Zug sei eine knappe Minute später eingefahren. Das Mädchen habe berichtet, dass der Junge sie bereits Tage zuvor beleidigt hätte. 

Wettringen: 145 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt

Zoll und Polizei haben einen Drogenring im Münsterland zerschlagen und dabei rund 145 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. Die Drogen besitzen einen Straßenverkaufswert von mehr als 1,4 Millionen Euro, wie das Zollfahndungsamt Essen am Donnerstag mitteilte. Die Ermittler schlugen demnach zu, als die Drogenlieferung aus dem Balkan in einer Lagerhalle in der Gemeinde Wettringen aus einem Transporter geladen werden sollte.    

Neben dem Marihuana beschlagnahmten die Ermittler auch knapp 70.000 Euro Bargeld. Zwei Deutsche aus dem Kreis Steinfurt im Alter von 33 und 36 Jahren sowie der 62-jährige kroatische Fahrer des Transporters wurden festgenommen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen verhafteten die Fahnder zudem eine 52-jährige Tatverdächtige aus Greven.

Hambacher Forst: Erneut Polizeieinsatz im Wald

Die Aachener Polizei ist am Donnerstag erneut zu einem Einsatz im Hambacher Forst ausgerückt, der in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohleverstromung geworden ist. In dem Wald im rheinischen Braunkohlerevier werden durch Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE Barrikaden und Hindernisse entfernt, wie die Polizei mitteilte. Dabei sollen die Beamten demnach die Sicherheit der RWE-Beschäftigten garantieren.    

Bei dem Polizeieinsatz sollen zudem Gegenstände gesichert werden, die Klimaaktivisten für Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder den Bau von Barrikaden dienen könnten. Räumungen eines Wiesencamps oder von Baumhäusern seien aber nicht geplant, hob die Polizei hervor.    

Kohlegegner machen seit geraumer Zeit in dem Waldgebiet zwischen Köln und Aachen Front gegen die weitere Nutzung von Braunkohle zur Stromerzeugung. Der RWE-Konzern will einen Teil des Hambacher Forsts roden, um den benachbarten Tagebau Hambach zu vergrößern. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte allerdings zuletzt per Eilbeschluss einen Rodungsstopp verhängt.


 Nachrichten von Mittwoch, 21. November

Witten: Erstklässler erscheint mit Gaspistole in Schule

Mit einer Gaspistole im Ranzen ist ein Erstklässler in seiner Grundschule erwischt worden. Nach Hinweisen von Mitschülern habe eine Lehrerin in den Schulranzen des Sechsjährigen in Witten im Südosten des Ruhrgebiets geschaut und die ungeladene Waffe herausgezogen, erklärte die Polizei am Mittwoch. Der Junge habe gesagt, er wisse nicht genau, wie die Luftdruckpistole in seinen Tornister gekommen sei. Ein Polizist stellte die Waffe am Montag sicher. Nun werde ermittelt, wem sie gehöre. Die Pistole dürfe zwar frei erworben, allerdings nur mit Waffenschein mitgeführt werden, sagte ein Polizeisprecher.

nachrichten deutschland - erstklässler gaspistole

Aufnahme der im Schulranzen eines Kindes gefundenen Gaspistole

Köln: Explosion von E-Zigarette verletzt 22-Jährigen schwer

Vor dem Kölner Amtsgericht muss sich seit vergangenem Dienstag ein Verkäufer eines Fachgeschäfts für E-Zigaretten wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung und der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion verantworten. Laut Anklage soll der 43-Jährige im Januar 2016 den Akku einer E-Zigarette falsch montiert und so verschuldet haben, dass das Gerät direkt vor dem Gesicht eines heute 22-Jährigen explodierte und diesen schwer verletzte. Das berichtet der Kölner "Express".

Demnach wollte der Geschädigte damals eigentlich nur eine neue Geschmacksrichtung testen, als die E-Zigarette noch vor dem ersten Zug explodierte. "Als hätte mir jemand mit dem Hammer ins Gesicht geschlagen", beschreibt der 22-Jährige den Vorfall, bei dem ihm dem Bericht nach drei Zähne aus dem Mund gesprengt wurden und fünf weitere abbrachen. Zudem löste sich die Gaumenschleimhaut von den Knochen, Lippen und Zunge des Mannes verbrannten schwer. Das Blut sei ihm "wie ein Wasserfall" aus dem Mund geflossen, erinnert sich der 22-Jährige, der damals in einem Krankenhaus notoperiert werden musste.

Laut Staatsanwaltschaft kam es zur Explosion, weil der Verkäufer einen Verdampferkopf montiert hatte, der eigentlich nicht kompatibel war. Weil die Batterie keine Schutzmechanismus besessen habe, sei es zu einem Kurzschluss mit der anschließenden Explosion gekommen, so die Argumentation. Der Verteidiger des 43-Jährigen indes argumentierte, dass die Unfallursache nie eindeutig geklärt worden sei.

Ein Urteil bekam der Angeklagte am Dienstag nicht. Demnach läuft parallel noch ein Schadensersatz-Prozess, in dem auch die Schuldfrage geklärt werden soll. Das Ergebnis will die zuständige Richterin laut "Express" abwarten, sie vertagte den Strafprozess daher.

Bad Oyenhausen: Körnerkissen löst Brand aus - ein Toter

Im ostwestfälischen Bad Oyenhausen ist am frühen Freitagmorgen in einem Zweifamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Dabei kam der Hausbesitzer ums Leben. Jetzt haben Ermittler die Ursache für das Feuer gefunden: Ein Körnerkissen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, dürfte das Kissen überhitzt gewesen sein. Der 72-Jährige hatte das Körnerkissen offenbar schon längere Zeit in Gebrauch. Dazu die Polizei: "Körnerkissen bilden laut den beiden Experten bei zu starker Erhitzung eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Werden die Kissen in der Mikrowelle zu lange oder bei zu hoch eingestellter Temperatur erhitzt, so kann dies unter Umständen dazu führen, dass die Glimmtemperatur der Füllung oder des Bezuges erreicht wird. Auch nach der Entnahme aus dem Gerät kann dies noch einen Brand auslösen."

Bei dem Feuer am vergangenen Freitag konnten sich eine 29-jährige Frau und ihr sechsjähriger Sohn aus ihrer Wohnung im Obergeschoss ins Freie retten. Für den Mann kam trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen durch die Notärztin und der Rettungswagenbesatzung jegliche Hilfe zu spät.

Nachrichten aus Deutschland: Körnerkissen löst Feuer inBad Oyenhausen aus

Das verkohlte Körnerkissen

A1: Mann rast mit 200 km/h durch die Baustelle

Die Kriminalpolizei Lübeck hat einen Autofahrer auf der Autobahn gestoppt, der mit Tempo 200 durch eine Baustelle gerast war. Wie die Beamten am Mittwoch berichten, ereignete sich der Vorfall bereits am Samstagabend gegen 23 Uhr auf der A1 in Richtung Hamburg. Der Mann fuhr mit seinem Cabrio vor einer Zivilstreife zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld, als er in einem Baustellenbereich plötzlich auf 180 km/h beschleunigte. Nach der Baustelle fuhr er zunächst wieder die vorgeschriebenen 120  km/h. Die Polizeibeamten überholten das Fahrzeug und beobachteten die Fahrweise. Kurz vor der nächsten Baustelle in Höhe Barsbüttel beschleunigte der Fahrer erneut und überholte das Zivilfahrzeug. Diesmal fuhr er mit mehr als 200 km/h bei erlaubten 80 km/h mehrere Kilometer durch die Baustelle und anschließend auf die A24 nach Hamburg. An der Abfahrt Jenfeld konnten ihn die Beamten schließlich anhalten. Eine Kontrolle ergab, dass der 55-jährige Fahrer nicht im Besitz eines  Führerscheins war. Auf den Hamburger wartet jetzt ein Strafverfahren  wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ein Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß.

Hamburg: Mann stirbt bei Wohnungsbrand 

In Hamburg ist ein Rentner bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr berichtet, wurden die Rettungskräfte am späten Dienstagabend gegen 23.30 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Eimsbüttel gerufen. Zeugen meldeten Hilferufe aus der brennenden Wohnung im Erdgeschoss. Die Einsatzkräfte mussten sich den Weg offenbar durch Berge von Gerümpel bahnen. Die Feuerwehr spricht von einer mit „diversen Andenken, sperrigem Zierrat, Kuscheltieren und andere Dingen vollgestellte Wohnung" , durch die sich die Rettungskräfte den Weg  bahnen mussten, um sie abzusuchen. In einer Ecke fanden sie einen 87-jährigen Mann leblos in einer Zimmerecke liegen. Er wurde ins Freie gebracht. Später stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich in der Wohnung keine funktionierenden  Rauchwarnmelder befanden. Lediglich im Treppenhaus außerhalb der Wohnung  hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Der Leichnam wurde mit einen Rettungswagen in das  Institut für Rechtsmedizin transportiert.

Nachrichten in Deutschland: Feuer in Hamburg

Einsatzkräfte mussten einen Teil der Einrichtung aus dem Fenster werfen, um sie zu löschen.

DPA

Borkum: Junge Frau prügelt 64-Jährigen in Krankenhaus

Eine junge Frau hat einen 64-Jährigen auf Borkum im Landkreis Leer so heftig verprügelt, dass er mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Sein Zustand sei kritisch, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die stark betrunkene 20-Jährige griff den Mann in der Nacht zum Samstag aus bisher noch ungeklärten Ursachen an. Vorher sei das Opfer, ebenfalls betrunken, mit dem Fahrrad gestürzt. Die Angreiferin wurde noch am Tatort von der Polizei festgenommen, kurze Zeit später allerdings wieder entlassen. Weitere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.


 Nachrichten von Dienstag, 20. November

Stade: Erneut aufgerissene Amazon-Pakete entdeckt

Erneut sind im niedersächsischen Stade aufgerissene Pakte des Onlinehändlers Amazon entdeckt worden. Konkret wurden in einer Altpapiertonne zwölf geöffnete Päckchen gefunden, deren Inhalt teilweise noch vorhanden war. Erst am vergangenen Dienstag hatten Passanten 24 ebenfalls aufgerissene Kartons auf einem Feldweg nahe der A26 entdeckt und den Fund der Polizei gemeldet.

Da auch hier teilweise die Ware noch enthalten war, vermuten die Beamten, dass der oder die Täter es auf bestimmte Gegenstände abgesehen haben. Was letztlich entwendet wurde und wie hoch der Schaden ist, wird derzeit ermittelt. Zudem sucht die Polizei den noch unbekannten Paketausfahrer ausfindig zu machen.

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich unter er Rufnummer 04161-647115 zu melden. 

nachrichten deutschland - aufgerissene pakete

Aufnahme der am vergangenen Donnerstag entdeckten Pakete

Hemer: 18-Jähriger verliert Führerschein nach 49 Minuten

Dieses Glück war nicht von langer Dauer: Im nordrhein-westfälischen Hemer musste ein 18-Jähriger seinen gerade erst erlangten Führerschein wieder abgeben. Der junge Mann geriet 49 Minuten nach bestandener Fahrprüfung in eine Verkehrskontrolle. Dabei wurde er mit 95 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer erwischt. Mit im Auto saßen den Angaben zufolge vier Freunde des 18-Jährigen. Der junge Temposünder handelte sich eine saftige Geldstrafe, ein Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg, die Verlängerung seiner Probezeit von zwei auf vier Jahre und eine teure Nachschulung ein.

Dalberg: Frau von Jäger erschossen 

Im rheinland-pfälzischen Dalberg bei Bad Kreuznach ist am Sonntagnachmittag eine 86-Jährige in ihrem Garten erschossen worden. Zuvor hatte ein Jäger in der Nähe an einer Jagd teilgenommen und Schüsse auf ein Wildschwein abgegeben. Bislang war unklar, ob die Frau tatsächlich durch einen Schuss zu Tode kam. Am Dienstag veröffentlichte die Kriminalinspektion Bad Kreuznach das Obduktionsergebnis. Demnach war die erlittene Schussverletzung des Opfers todesursächlich. Die Polizei ermittelt gegen den 60-jährigen Jäger wegen fahrlässiger Tötung.

Köln: Unbekannte stechen Mann in Lokal nieder

In einem Lokal im Kölner Stadtteil Ehrenfeld haben Unbekannte am Montagabend einen Mann niedergestochen. Wie die Polizei berichtet, betraten die Männer gegen 17.45 Uhr die Kneipe Moe's Bar an der Venloer Straße. Sie gingen auf den 42-Jährigen zu, sprachen ihn an, schlugen ihn zu Boden und traten auf ihn ein. Dann verließen sie das Lokal wieder. Der Mann, so stellte sich später heraus, erlitt mehrere Stichverletzungen am Oberkörper. Zeugen beschreiben die drei bis vier Unbekannten als 1,80 Meter groß und breit. Sie hatten einen dunklen Teint, Vollbärte und abrasierte Seitenhaare. Der Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr. Bereits am 18. September gab es an derselben Bar eine Auseinandersetzung, bei der ein Mann durch einen Schuss ins Bein verletzt wurde. Derzeit ergeben sich laut Polizei jedoch keine Zusammenhänge zwischen beiden Taten.

Freiburg: Mann geht auf Personal in Arztpraxis los

In Freiburg hat ein Mann aus Wut über einen unbestätigten Arzttermin das Personal einer Praxis attackiert und Inventar zerstört. Wie die Polizei berichtet, bat der 22-Jährige am Montagabend um einen Termin, der jedoch nicht bestätigt werden konnte. Daraufhin stieß er die Arzthelferin gegen eine Wand und traf den hinzueilenden Arzt mit einem Schlag gegen den Kopf. Anschließend verließ er die Praxis, beschädigte dabei noch eine Lampe sowie die Eingangstür. Polizisten nahmen den Mann vor der Praxis vorläufig fest. 

A95: 80-jähriger Geisterfahrer verursacht Unfall

An der Anschlussstelle Wolfratshausen hat ein 80-Jähriger auf der A95 einen Unfall verursacht. Wie der "Bayerische Rundfunk" berichtet, war der Mann falsch auf die Fahrbahn Richtung München gefahren. Gegen 21.15 Uhr war der Taxifahrer dann mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengestoßen. Dabei wurden drei Personen verletzt. Der Mann aus Augsburg soll ortsfremd gewesen sein und allein im Auto gesessen haben. Laut Augenzeugen soll er sehr schnell unterwegs gewesen sein. Feuerwehrkräfte mussten nach dem Unfall die Insassen zum Teil aus ihren Autos befreien. Das Trümmerfeld soll rund 400 Meter lang sein. Die Autobahn wurde für die Dauer der Aufräumarbeiten komplett gesperrt.


 Nachrichten von Montag, 19. November

Dachsberg: 18-Jährige irrt nach Unfall in Wald umher

In Dachsberg bei Freiburg (Baden-Württemberg) ist eine 18-Jährige nach einem Unfall mit ihrem Auto mehrere Stunden lang in einem angrenzenden Wald umhergeirrt. Laut Polizei war die Frau in der Nacht auf Sonntag von der Straße abgekommen und im Straßengraben zum Stehen gekommen. Anschließend sei die 18-Jährige in den Wald gegangen und habe dort offensichtlich die Orientierung verloren, schreiben die Beamten.

Demnach tauchte sie erst am Morgen in ihrem Zuhause auf. Sie musste in der Folge mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, wo ihr auch eine Blutprobe entnommen wurde, da sie noch unter leichtem Alkoholeinfluss stand. Den Führerschein der Frau behielt die Polizei ein.

Bliesheim: Autofahrer trinkt nach Unfall erstmal einen Schnaps

Auf den Schock erstmal 'nen Schnaps: Im Rhein-Erft-Kreis hat sich ein 29-Jähriger nach einem selbstverschuldeten Autounfall eigenen Angaben zufolge mit einem Glas Wodka versucht zu beruhigen. Wie die Polizei berichtet, war der Mann zwischen Bliesheim und Liblar von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Als er anschließend auf den Abschleppdienst wartete, genehmigte er sich demnach einen Wodka. Die alarmierten Polizisten nahmen dann auch wenig überraschend eine Fahne wahr und und führten einen Atemalkoholtest durch, der letztlich einen Wert von 1,26 Promille ergab. Der 29-Jährige daraufhin zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus. Sein Führerschein wurde sichergestellt, das beschädigte Fahrzeug abgeschleppt.

Breckerfeld: 17-Jähriger schlägt Polizistin Hantel gegen den Kopf

Eine Polizistin ist bei einer Festnahme im Sauerland mit einer Hantel geschlagen und schwer verletzt worden. Ein 17-Jähriger, der per Haftbefehl gesucht wurde, wuchtete der Beamtin die zehn Kilogramm schwere Hantel gegen den Kopf, wie die Polizei mitteilte. Die 38-Jährige kam am Freitagnachmittag zur Behandlung ins Krankenhaus. Zwei weitere Polizisten wurden bei dem Einsatz in der Stadt Breckerfeld ebenfalls verletzt, als sich der gesuchte Jugendliche mit Händen und Füßen gegen seine Festnahme wehrte.

Germersheim: Feierfreudige Seniorin hält Polizei in Atem

Am Ende war alle Aufregung umsonst: Im rheinland-pfälzischen Germersheim hat die Polizei stundenlang vergeblich nach einer 82 Jahre alten Frau gesucht, die am Samstag von ihrem Altersheim als vermisst gemeldet worden war. Letztlich stellte sich heraus: Der Frau ging es die ganze Zeit lang gut, sie wollte lediglich feiern, wie sie bei ihrer Rückkehr am Samstagabend gegen 20.30 Uhr berichtete.

Die Seniorin hatte sich demnach unter eine Hochzeitsgesellschaft in der Nähe des Altenzentrums gemischt. "Anscheinend wollte sie lieber feiern gehen statt zu Bett", schreibt die Polizei in ihrer Pressemitteilung. 

Wuppertal: Schwebebahn-Betrieb für mehrere Tage eingestellt

Nach einem Zwischenfall hat die Wuppertaler Schwebebahn am Sonntag ihren Betrieb für mehrere Tage eingestellt. Zuvor hatte sich ein rund 100 Meter langes Stück der Stromschiene am Gleis gelöst. Es fiel auf einen wartenden Sportwagen, der beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand.

Einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits vor fünf Jahren bei der Schwebebahn gegeben. Damals war die eiserne Stromschiene auf einer Länge von 260 Metern aus der Verankerung gerissen und in die Tiefe gestürzt. Der Schwebebahn bescherte die damalige Havarie sechs Wochen Zwangspause.

Die Wuppertaler Schwebebahn ist mit 13,3 Kilometern Strecke und 20 Bahnhöfen das Rückgrat und wichtigste Verkehrsmittel der Stadt. Im Laufe der letzten 120 Jahre hat sie schon mehr als 1,5 Milliarden Menschen befördert. Täglich nutzen die Bahn nach Angaben der Stadtwerke rund 85.000 Fahrgäste. 

Nachrichten deutschland - schwebebahn wuppertal

Die Feuerwehr Wuppertal sichert den betroffenen Streckenabschnitt ab

DPA

Biburg: 19-Jähriger verbrennt nach Unfall in seinem Pkw

Auf der B301 bei Biburg (Bayern) ist am frühen Sonntagmorgen ein 19-Jähriger mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und tödlich verunfallt. Laut Polizei geriet der junge Mann gegen 3.30 nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Das Fahrzeug fing sofort Feuer, der 19-Jährige starb in den Flammen. 

Eine Experte soll nun klären, wie es genau zu dem Unfall kommen konnte.

Quellen: Presseportal / Polizei Bayern / 

 / "Express" / "Hamburger Morgenpost" / "Hamburger Abendblatt" / Polizeirevier Harz / "Leipziger Volkszeitung"

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 12. bis zum 18. November finden Sie hier:

mod/jek/rös / DPA / AFP