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Tief "Filomena" Minus 35 Grad Celsius und heftiger Schneefall: Spanien erlebt sibirischen Winter

Sehen Sie im Video: Tief "Filomena" bringt Spanien viel Schnee und Minus 35 Grad.




Madrid, 08.01.2021 - Dieser Anblick ist für die Bewohner Madrids ein äußerst ungewöhnliches Bild. Mehrere Stunden lang fielen in der spanischen Metropole dicke weiße Flocken vom Himmel und tauchten die Hauptstadt in Weiß.
In anderen Regionen schneite es sogar noch heftiger, vor allem im Norden und im Zentrum des Landes.
In Vega de Liordes in der Provinz León, rund 400 Kilometer nördlich von Madrid, wurde am frühen Donnerstagmorgen minus 35,8 Grad gemessen - die tiefste jemals in Spanien registrierte Temperatur, wie das regionale meteorologische Institut Noromet mitteilte.
Das Sturmtief "Filomena" sorgt im Sonnenland neben viel Schnee und einer Rekordkälte aber auch für einiges an Chaos.  Im Bahnverkehr kam es zu Verspätungen, auf Autobahnen und Landstraßen bildeten sich trotz des coronabedingt geringen Verkehrsaufkommens zum Teil längere Staus.
Das Sturmtief wird Spanien nach Angaben der Meteorologen noch mindestens bis Sonntag, teils aber auch bis Anfang nächster Woche in Atem halten
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Es ist die tiefste jemals in Spanien registrierte Temperatur: Minus 35,8 Grad. Neben der Rekordkälte sorgt Sturmtief "Filomena" im sonstigen Sonnenland für viel Schnee und teilweise auch für Chaos.

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