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Tropensturm "Fiona" verwüstet Ostküste Kanadas – Trudeau stimmt Bevölkerung auf weitere Jahrundertstürme ein

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"Fiona" hat die kanadische Ostküste erreicht. Mit Orkanstärke traf der Ex-Hurrikan am Samstag auf Land. In Neufundland, Nova Scotia und auf den Prince Edward Inseln hinterließ der Wirbelsturm eine Spur der Verwüstung. Sturmfluten rissen Häuser fort, Bäume und Stromleitungen wurden zerstört. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Berichte über Tote oder Verletzte gab es zunächst aber nicht. Kanadas Premierminister Justin Trudeau kündigte Hilfe für die betroffenen Regionen an. Um die schweren Schäden zu beseitigen, sollen auch Kräfte der kanadischen Armee eingesetzt werden. "Wir denken in erster Linie an die Menschen, die in den vergangenen zwölf Stunden Schreckliches erlebt haben. Sie haben gesehen, wie ihre Häuser weggespült wurden, wie der Wind Schulen und Dächer weggerissen hat. Aber als Kanadier werden wir, wie wir es in schwierigen Zeiten immer tun, füreinander da sein." Schwere Stürme, aber auch Waldbrände und Flutkatastrophen gebe es immer häufiger, sagte Trudeau. "Wir wissen, dass es viel zu tun gibt und die Regierung nimmt das natürlich ernst. Es geht um den Bau von Infrastrukturen, die extremen Wetterereignissen standhalten können, vielleicht einem Jahrhundertsturm, der jetzt aber eher alle paar Jahre, statt alle hundert Jahre auftritt." Behörden schätzen, dass "Fiona" historische Ausmaße annehmen könnte. Nach Angaben des kanadischen Hurrikanzentrums wurde in Nova Scotia der womöglich niedrigste Luftdruck gemessen, der je bei einem Sturm in Kanada erreicht wurde. Auf seinem Weg hat sich der Ex-Hurrikan laut Meteorologen inzwischen aber weiter abgeschwächt.
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Tropensturm "Fiona" hat an der Ostküste Kanadas eine Schneise der Verwüstung gezogen. Verletzt wurde aber niemand. Die Armee soll die Aufräumarbeiten übernehmen.

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