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Unwetter In Deutschland In NRW treten erste Flüsse über die Ufer - Sturmtief "Burglind" im Liveblog


Sturmtief "Burglind" hat orkanartige Böen über Teile Deutschlands hinwegfegen lassen. Vielerorts richtete das Unwetter Schäden an und sorgte für Verkehrsbehinderungen. Die Entwicklung des Tages zum Nachlesen.

Das erste Sturmtief des neuen Jahres ist mit großer Wucht über weite Teile Deutschlands gefegt. "Burglind"
brachte am Mittwoch orkanartige Böen von mehr als 120 Kilometern pro Stunde und peitschenden Regen. Es kam zu Behinderungen im Verkehr auf Straßen, Zugstrecken und Fährlinien an den Küsten, Bäume stürzten um. In anderen europäischen Ländern hieß das Tief "Eleanor" und behinderte ebenfalls das öffentliche Leben.

Nach Sturmtief "Burglind" folgt Regen

In den kommenden Tagen wird es laut Wettedienst vor allem im Südwesten regnen. "Daher gibt es in den dortigen Staulagen Unwetterwarnungen wegen Dauerregens", sagte Christoph Hartmann von der Wettervorhersagezentrale in Offenbach. Regen- und Schmelzwasser können sich dann lokal zu Hochwasser summieren. 

Die Entwicklung zum Unwetter in Deutschland zum Nachlesen.

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In NRW treten erste Flüsse über die Ufer - Sturmtief "Burglind" im Liveblog

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    Falls Sie von den Folgen des Sturmes betroffen sind, erfahren Sie hier, ob ihre Versicherung für ihren Schaden aufkommen müsste: https://www.stern.de/wirtschaft/versicherung/unwetter--diese-schaeden-uebernimmt-die-versicherung-7507096.html

  • Marc Drewello
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    Auf "Burglind" folgt "Christine" mit viel Regen:

  • Marc Drewello
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    Auch in Bayern steigen die Pegel der Flüsse. Der Bayerische Rundfunk warnt vor Überschwemmungen:

  • Marc Drewello
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    Der Trainer von Viertligist Stuttgarter Kickers, Paco Vaz, hatte Glück im Unglück. Sein parkendes Auto wurde laut "Suttgarter Zeitung" von einem umstürzenden Baum völlig zerstört. Er selbst kam mit dem Schrecken davon.

  • Marc Drewello
    • Marc Drewello

    In Bayern fließt der Strom wieder:

  • Marc Drewello
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    In Dortmund wird wegen des Sturms der Westfalenpark geschlossen. Das Winterleuchten - eine Open-Air-Kunstaktion mit Lichtobjekten - fällt heute aus.

  • Marc Drewello
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    In den Niederlanden sind zum ersten Mal alle fünf Sturmflutwehre geschlossen worden. "Das hat es noch nie zuvor gegeben", twitterte die Wasserbehörde. Um Überschwemmungen durch das drohende Hochwasser zu verhindern, wurden die massiven Wehre geschlossen. Die "Oosterscheldekering" in der Provinz Zeeland ist das größte und bekannteste Wehr der Niederlande. Es ist neun Kilometer lang und wird bei Hochwasser ab drei Meter vorsorglich geschlossen. Zuletzt war das bei einem Herbststurm 2014 notwendig. Auch die großen Wehre an der Ijssel, der Maas und am Ijsselmeer wurden geschlossen.

    Gut ein Drittel der Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel. Bei Hochwasser drohen gut 60 Prozent des Landes überflutet zu werden. Dagegen soll ein ausgeklügeltes System von Deichen, Dämmen, Kanälen und den Sturmflutwehren schützen.

  • Marc Drewello
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    In Volksdorf in Niedersachsen ist eine Windkraftanlage umgestürzt. Menschen seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. "Die Anlage stand in ausreichender Entfernung von Häusern, so waren keine Menschen gefährdet", sagte er. Auslöser sei vermutlich ein technischer Defekt gewesen. So habe sich die Anlage nicht in den Wind drehen können. Nach ersten Erkenntnissen sei zunächst ein Rotorblatt abgebrochen. "Dann stürzte durch die Sturmbelastung der gesamte Turm um", so der Sprecher. Das Windrad sei rund 70 Meter hoch gewesen, hatten die "Schaumburger Nachrichten" zuvor über Twitter gemeldet.

  • Marc Drewello
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    Auch die Bundespolizei in Berlin meldet Schaden durch "Burglind":

  • Marc Drewello
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    Und so sah Deutschland in den letzten 24 Stunden vom Weltall aus gesehen aus:

  • Marc Drewello
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    Im Schweizer Skigebiet Pizol im Kanton St. Gallen sitzen offenbar Passagiere in einer Bergbahn fest, weil mehrere Bäume auf die Tragseile der Bahn gestürzt sind. Wie viele Menschen betroffen sind und ob es Verletzte gibt, ist unklar. Helikopterflüge sind wegen des Sturmtiefs nicht möglich. Es würden Maßnahmen geprüft, wie die Wintersportler in Sicherheit gebracht werden könnten, erklärte die Polizei. Wegen des Sturms gab es im Kanton St. Gallen bisher 120 Schadensmeldungen. Bäume stürzten auf Straßen. Zwei Autos und ein Traktor wurden beschädigt. Zudem wurden umgeknickte Schornsteine und Antennen gemeldet. Die Böen deckten mehrere Dächer ab.

  • Marc Drewello
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    "Burglind"-Bilanz der Polizei in Konstanz:

  • Marc Drewello
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    An der Mosel steigen die Pegel:

  • Marc Drewello
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    Die Bahn befürchet weitere Verkehrsstörungen in NRW:

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Eine grobe Übersicht über die Stromausfälle, die "Burglind" bislang verursacht hat

mad/fs DPA AFP

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