Daniela Rößler Verhaltensbiologin: "Auch Spinnen haben Angst vor Spinnen"

Braune Spinne auf Holz
Die Nosferaturspinne gehört zur Familie der Kräuseljagdspinnen. Ihren Namen verdankt sie einer hellen Zeichnung auf dem Vorderkörper, die an einen Vampirkopf erinnert. Ursprünglich ist die Art im MIttelmeerraum heimisch, mit der Klimaerwärmung breitet sie sich auch hierzulande immer weiter aus. Nur wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt, kann sie auch beißen. Das Gift ist harmlos und wirkt selten schlimmer als ein Mückenstich
  
© Robert Pfeifle/Nabu/dpa
Verhaltensbiologin Daniela Rößler begeistert sich für etwas, das bei vielen nur Ekel und Angst hervorruft: Spinnen. Ein Gespräch darüber, was Spinnen so träumen und warum sie sich manchmal vor anderen Achtbeinern fürchten.

Frau Rößler, seit Wochen geistert die Nosferatu-Spinne durch die Onlinemedien. Man könnte meinen, es wimmelt bei uns in Deutschland nur so von neuen gefährlichen Achtbeinern. Sie begeistern sich für die geächteten Tiere. Warum eigentlich?
Man braucht in der Google Bildersuche nur den Begriff Springspinne eingeben und schon erhält man die Bilder von diesen wahnsinnig niedlichen Tierchen, die einen mit großen Augen ganz lieb angucken und oft ganz bunt sind.

Springspinne im Anflug
Spingspinnen bauen keine Netz, sondern jagen ihre Beute im Sprung. Dabei orientieren sie sich mit ihre großen, teils beweglichen Augen
© HGMPRESS

Was ist das Besondere an ihnen?
Sie verhalten sich eher wie eine Katze und gar nicht so wie eine Kellerspinne, die die meisten sonst vor Augen haben. Ansonsten gibt es auch viele spannende Fun Facts, um Menschen von Spinnen zu begeistern. 

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