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Unglück im Ural Horror am Djatlow-Pass – Ermittlungen werden nach 60 Jahren wieder aufgenommen

Es ist einer der rätselhaftesten Tragödien der Sowjet-Union. Im Februar 1959 kommt eine neunköpfige Touristengruppe an einem Gebirgspass im Nordural ums Leben. 60 Jahre nach dem mysteriösen Unglück werden die Ermittlungen nun wiederaufgenommen. "Das Büro des Generalstaatsanwalts hat beschlossen, den Fall zu untersuchen, weil viele Menschen - Verwandte, die Presse und Aktivisten - uns bitten, die Wahrheit herauszufinden", ein Sprecher der russischen Generalstaatsanwaltschaft. Fest steht: Mindestens drei der neun Wanderer sterben durch äußere Gewalteinwirkung. Ein Gerichtsmediziner gibt damals an, dass die Verletzungen nicht von Menschen stammen könnten. Verwandte merken später an, die Toten hätten eine gebräunte Haut und ergraute Haare gehabt. Was die Legende rund um das Grauen am Djatlow-Pass noch anheizt: Eine 30 Km entfernte Wandergruppe sagt den Ermittlern damals, dass sie rote Feuerbälle über dem Berg gesehen hätten. Es bleibt abzuwarten, ob neue Untersuchungen das Rätsel lösen werden.  
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1959 starben neun junge Menschen am Fuß eines verwunschenen Berges. Ihr Tod war grauenhaft und absolut unerklärlich. Man rätselt, ob Aliens, ein russischer Yeti oder KGB-Agenten die Studenten getötet hatten. Sicher ist nur, dass es bislang keine Erklärung gibt. Nun soll der Fall neu untersucht werden.

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