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Fund in Mexiko Wissenschaftler entdecken mysteriöse Handabdrücke in Maya-Höhle

Sehen Sie im Video: Entdeckung in Mexiko wirft Licht auf alte Maya-Rituale.




Eine mysteriöse Entdeckung in Mexiko wirft ein Licht auf alte Maya-Rituale. Dutzende von Handabdrücken bedecken die Wände dieser unterirdischen Höhle. Sie wurden meist von Kindern gemacht und stammen aus einer Zeit vor mehr als 1.200 Jahren. Damals hatte die Maya-Kultur ihre Hochzeit. Der Archäologe Sergio Grosjean glaubt, dass die Abdrücke vermutlich mit einem Ritual zum Erwachsenwerden in Verbindung stehen und dass die Farben eine Bedeutung haben: ''Sie drückten ihre Hände in schwarzer Farbe auf die Wände. Denn Schwarz symbolisierte den Tod. Es bedeutet aber nicht, dass sie getötet werden sollten, sondern eher den Tod aus ritueller Sicht. Dann haben diese Kinder ihre Hände rot bemalt, was ein Hinweis auf den Krieg oder das Leben war. Und dann gingen sie hinaus und hatten sicheren Kontakt mit dem Rest der Gesellschaft und auf eine sichere Art und Weise." Die Höhle liegt an der nördlichen Spitze der Halbinsel Yukatan. Gut neun Meter unter einem Baum, den die Maya als heilig betrachten. Im Südosten Mexikos und den Nachbarstaaten Guatemala und Belize leben heute noch mehrere Millionen Maya.
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In einer Höhle in Mexiko haben Wissenschaftler zahllose Handabdrücke an den Felswänden entdeckt. Vieles deutet daraufhin, dass es sich um Hinterlassenschaften eines alten Rituals der Maya handelt.

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