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"Hart aber fair"-Talk: So viel Zucker steckt in Cola und Co.

Bei Frank Plasberg drehte sich gestern alles um das Thema Zucker. In der Kritik: die Lebensmittelindustrie, die bei vielen Produkten kräftig nachsüßt. Die Fotos zeigen, wie viel Zucker in Eistee, Softdrinks und Fruchtsaftgetränken steckt.

In diesem Glas Coca-Cola (250 ml) verstecken sich knapp 9 Zuckerwürfel. Das entspricht 26,5 Gramm. Den empfohlenen Tagesbedarf an Zucker hat man damit bereits mehr als gedeckt.

In diesem Glas Coca-Cola (250 ml) verstecken sich knapp 9 Zuckerwürfel. Das entspricht 26,5 Gramm. Den empfohlenen Tagesbedarf an Zucker hat man damit bereits mehr als gedeckt.

Ob Müsli, Saft oder ein vermeintlich gesunder Milchsnack für die Pause zwischendurch - viele Lebensmittel enthalten reichlich Zucker. 30 Kilo Haushaltszucker nimmt jeder Deutsche jährlich zu sich, berichtete Frank Plasberg gestern in der Talksendung "Hart aber fair", die sich mit der Frage "Der Feind in meinem Essen - wie ungesund sind Zucker und Co.?" beschäftigte.

Als Dickmacher bekannt, sind gesüßte Getränke wie Eistees, Cola oder Limo. Auch wenn die Hersteller immer wieder versuchen, ihren Getränken einen natürlichen und gesunden Anstrich zu geben: Auch die Stevia-Variante von Coca-Cola ist mitnichten ein kalorienarmes Getränk. Sie bringt es in ihrer überarbeiteten Version immer noch auf knapp 25 Gramm Zucker pro halbem Liter. Anders ausgedrückt: Etwa acht Zuckerwürfel stecken in einer 0,5 Liter Flasche. Gesund geht anders.

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sollte, wer sich gesund ernähren will, nicht mehr als zehn Prozent seiner täglichen Kalorien in Form von Zucker zu sich nehmen. Noch besser sei es, die Zuckerzufuhr auf fünf Prozent zu reduzieren. Das entspricht höchstens 25 Gramm und steckt in etwa sechs Teelöffeln pro Tag. Mit einer einzigen 0,5 Liter Flasche "Coca-Cola Life" hätte man den Tagesbedarf an Zucker schon erreicht.

Mit den verschärften Richtlinien will die WHO die weltweite Übergewichtsepidemie stoppen. Denn der Zuckerkonsum ist in den meisten Ländern viel zu hoch. Neben Übergewicht und Fettleibigkeit drohen auch andere Krankheiten, etwa Karies. Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, hat zudem ein höheres Risiko für Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, auf den Zuckerkonsum zu achten.

Besonders gut gelingt dies, wenn man auf Limo und Co. verzichtet - oder diese nur in Maßen genießt. Denn die gesüßten Getränke sind wahre Zuckerbomben, wie die folgenden Beispiele zeigen. Oder hätten Sie gedacht, dass es ein Kinderfruchtsaftgetränk in einem einzigen Glas auf zehn Zuckerwürfel bringt?

lea
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.