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50 Jahre Mondlandung: "Ein kleiner Schritt ...": Jeder kennt das Zitat von Armstrong - doch was hat er wirklich gesagt?

Schon erstaunlich: Da betrittst du als erster Mensch den Mond, bist Teil des größten Abenteuers der Menschheit und sagst im entscheidenden Moment einen Satz für die Ewigkeit. Genial, dieser Neil Armstrong. Doch so ist es wohl nicht gewesen.

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Wer kennt diesen berühmten Satz nicht? "Es ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein gewaltiger Sprung für die Menschheit." Neil Armstrong hat ihn gesagt, als er von der Leiter des Apollo 11-Landemoduls "Eagle" erstmals seinen Fuß in den feinen Staub der Mondoberfläche setzte. Heute ist dieser Satz eines der bekanntesten Zitate der Menschheitsgeschichte, 600 Millionen Menschen haben ihn während der Live-Übertragung der Mondlandung vor genau 50 Jahren gehört und wir alle sind überzeugt zu wissen, was der berühmteste Astronaut der Nasa in diesem großen Moment gesagt hat. Und doch stimmt es so nicht.

Nasa: Hauptsache, jeder weiß was gemeint ist

Neil Armstrong hat sich bei seinem berühmten Satz nämlich verhaspelt und einen kleinen Fehler gemacht. Wer genau in die aufbereiteten, aber trotzdem immer noch verrauschten Aufnahmen von damals hineinhört, der stutzt: "That's one small step for man; one giant leap for mankind." Was hier fehlt, ist ein "a" vor dem "man". Ohne dieses "a" aber spricht Armstrong nicht über einen Menschen oder einen Mann, sondern vom Menschen im allgemeinen. Und damit wird sowohl der "kleine Schritt" als auch der "gewaltige Sprung" zur Sache der gesamten Menschheit, was nicht ganz so genial ist wie jener Satz, den wir alle im Kopf haben: "Es ist ein kleiner Schritt für Menschen, ein gewaltiger Sprung für die Menschheit."

Aus heutiger Sicht vielleicht nur ein Detail, hat das vermisste "a" in der Vergangenheit immer und immer wieder für Diskussionen gesorgt. In leicht amüsierten Ton führt die Nasa in den Anmerkungen zu den Protokollen der ersten Mondlandung sogar den Journalisten Peter Shann Ford auf, der 2006 medienwirksam in der Waveform der Tonaufzeichnung des berühmten Satzes doch noch das "a" ausgemacht haben wollte. Danach heißt es dann im Protokoll: "Anschließend wurden von Personen mit professioneller Erfahrung im Umgang mit Audiowellenformaten und vor allem mit Audiospektrogrammen strengere Analysen der Übertragung durchgeführt. Keine dieser Analysen stützt Fords Schlussfolgerung." Kurz gesagt: Armstrong hat den Satz so wie er im kollektiven Gedächtnis verankert ist, nicht gesagt.

Neil Armstrong: War der Satz überhaupt seine Idee?

Die Nasa führt das Zitat in ihren Protokollen daher mit einer kleinen Einfügung: "That's one small step for (a) man; one giant leap for mankind." In seinem 1994 veröffentlichten Buch "A Man on the Moon" berichtet Autor Andrew Chaikin, dass Neil Armstrong "ein kleiner Schritt für einen Menschen" habe sagen wollen und auch glaubte, das getan zu haben. Später gestand er aber ein, dass das in den Aufzeichnungen schlicht nicht zu hören sei. Vermutlich, so heißt es, habe sich Armstrong in der Aufregung des historischen Moments einfach versprochen - nur allzu verständlich, wenn man bedenkt, dass sich der damals 38-jährige Testpilot aus Ohio in einer Situation befand, in der nie zuvor ein Mensch gewesen war. "Wichtig ist, dass die Welt kein Problem damit hatte zu verstehen, was gemeint war", zieht die Nasa in den Protokollen für sich einen Schlussstrich unter das Thema.

Doch eine weitere Frage bleibt: Hat sich Neil Armstrong den berühmten Satz selbst ausgedacht oder wurde er ihm vorgegeben? Als offizielle Lesart gilt, er habe sich die Worte während der langen Vorbereitung des Ausstiegs zurechtgelegt - so hat es der Astronaut in der Öffentlichkeit auch gesagt. Doch Armstrong war eher als wortkarger Typ bekannt, dem man einen so gewaltigen Satz gar nicht zugetraut hätte. Daher ranken sich etliche Geschichten um die Herkunft des Satzes. Dazu gehört die vielleicht glaubhafteste, dass wegen der enormen Bedeutung der Mondlandung im Wettrennen mit der UdSSR um die Vorherrschaft im All nichts dem Zufall überlassen wurde - schon gar nicht das erste menschliche Wort von der Oberfläche des Monds. Deshalb habe die Nasa den Schriftsteller Arthur Miller damit beauftragt, einen wortgewaltigen Satz zu entwickeln. Der aber hat das Armstrong-Zitat nie für sich beansprucht.

Was war da an dem "Risiko"-Abend?

Millers Schriftstellerkollege Norman Mailer, Autor des Bestsellers "Moonfire" und als Reporter für "Life" nah am Geschehen während der Mondlandung dran, vertrat dagegen die Ansicht, der Satz entstamme klugen Köpfen irgendwo in der Nasa. Dafür würde sprechen, dass ein früherer Nasa-Ingenieur sich 2009 zum 40. Jahrestag der Mondlandung meldete und behauptete, der historische Satz stamme von ihm. Er habe, so berichtete "Die Welt" vor Jahren, aus der Sorge, Armstrong würde in dem großen Moment nur irgendwas über den Mondstaub sagen (was er nach dem historischen Zitat auch tatsächlich getan hat) den Satz bei der Nasa vorgeschlagen. Nichts davon wurde bestätigt oder belegt.

Auch nicht die Geschichte von Armstrongs jüngerem Bruder Dean, der 2013 in einer BBC-Dokumentation berichtete, schon Monate vor dem Start der Apollo 11 mit Neil über den Satz gesprochen zu haben. Während eines Spieleabends - man vertrieb sich die Zeit mit dem Strategiespiel "Risiko" - habe Neil unversehens einen Zettel hervorgeholt, auf dem die historischen Worte standen. Was er denn davon halte, wenn er das der Welt bei seinem Ausstieg auf dem Mond sagen würde, habe der Astronaut gefragt. "Fantastisch", habe er geantwortet, erinnerte sich Dean gegenüber der BBC. Warum der damals 80-Jährige mit dieser Geschichte erst kurz nach dem Tod seines berühmten Bruders daherkam, konnte - natürlich - nie geklärt werden. Neil Armstrong hatte seiner Familie nie verboten, über Details rund um die Apollo-11-Mission zu sprechen. Unverständlich auch, warum Dean ausgerechnet kurz nach dem Tod seines Bruders dessen Geschichte, er habe sich den Satz kurz vor dem Ausstieg auf dem Mond ausgedacht, damit Lügen zu strafen schien. 

So hat der 2012 im Alter von 82 Jahren gestorbene Neil Armstrong des Geheimnis, ob er selbst auf die großen Worte zur Mondlandung gekommen ist, wohl mit ins Grab genommen. Ebenso wie die Antwort auf die Frage, ob er denn nun wirklich da oben war oder seinen Satz in einem TV-Studio gesprochen hat. Auf die Verschwörungstheorien, die bis heute besagen, dass die Mondlandung 1969 nie stattgefunden habe, reagierte Armstrong stets gelassen und amüsiert. In seinem letzten Interview sagte er: "Die Menschen lieben Verschwörungstheorien. Sie sind sehr attraktiv, aber mich haben sie nie gekümmert. Ich weiß, eines Tages wird jemand zurückfliegen und die Kamera finden, die ich dort gelassen habe."

Quelle: Nasa-Protokolle zu Apollo 11, "BBC", "CPA Australia", "ABC News""Die Welt", "20 Minuten"

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Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg