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Mitten in Mexiko-Stadt Bei Bauarbeiten entdeckt: Archäologen graben Azteken-Palast aus

Sehen Sie im Video: Forscher graben Reste von Azteken-Palast in Mexiko-Stadt aus.


Mexikanische Archäologen glauben, die Überreste der ehemaligen Residenzen des Aztekenherrschers Axajakatl und des spanischen Eroberers Hernàn Cortès entdeckt zu haben. Bei Gebäuderenovierungen mitten in der Innenstadt von Mexiko-Stadt wurden in der Erde Platten aus Basalt, ein grauschwarzer Naturstein, und aufwendig handgefertigte Keramik sichergestellt. Weil man wusste, dass der Palast aus diesen Materialien gebaut wurde, hatte man sich entschieden, der Sache auf den Grund zu gehen. Am Montag haben die Forscher die Überreste dann ausgegraben. Der Palast stand in der alten Aztekenstadt Tenochtitlan, die bis Anfang des 16. Jahrhunderts der Hauptsitz des Atztekenreiches war. Nach der Kolonialisierung durch das Spanische Königreich, und insbesondere durch den Eroberer Hernàn Cortès, wurden die Azteken laut den Überlieferungen gezwungen, ihre Tempel zu zerstören. Mit den Überresten wurde dann der Grundstein für das heutige Mexiko-Stadt errichtet. Eine weitere Erkenntnis, die die Forscher gemacht haben: Anscheinend hat Cortès die Steine von Axayacatls Palast dafür verwendet, um den Boden seines neuen Hauses zu verlegen.
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Forscher haben bei Bauarbeiten die Residenzen des Aztekenherrschers Axayacatl und des spanischen Eroberers Hernàn Cortès entdeckt. Der Fund lag gut versteckt mitten in Mexiko-Stadt.

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