Aquakultur Familie Benecke züchtet Forellen – in Bio-Qualität. Besuch auf einer Fischfarm, die es richtig macht

Familie Benecke vor dem Hofladen ihrer Fischzucht
Die Fischzucht der Familie Benecke liegt bei Bad Bevensen, östlich der Lüneburger Heide. Dazu gehört auch ein Hofladen, wo der Fisch geräuchert wird
© Privat
Etwa 14 Kilogramm Fisch isst jeder Deutsche im Jahr. Da ist es wichtig, dass die Fischzucht die Umwelt nicht belastet. Ein Familienbetrieb aus Norddeutschland macht vor, wie das gehen kann.  
Andreas Beerlage

Pro Kopf essen die Deutschen jährlich rund 14 Kilogramm Fisch, ein Drittel sind Süßwasserfische. Davon wird der größte Teil importiert. Insgesamt gehen heimischen Fischern, Züchtern und Anglern jährlich gerade mal um die 36.000 Tonnen Fisch in Netz und Kescher – rund die Hälfte davon wird in Betrieben der Aquakultur herangezogen.

60 Tonnen kommen aus den Teichanlagen der Familie Benecke bei Bad Bevensen, östlich der Lüneburger Heide. Tochter Katharina schlenzt mit einem Schwung aus dem Handgelenk eine Schaufel voll Futter in den Teich mit fast schlachtreifen Bachforellen. Die Körnchen treffen auf die Wasseroberfläche, sofort spritzt und platscht es. Was da im Wasser dem Futter nachjagt, ist ein absolutes Nischenprodukt: die Bio-Bachforelle.

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