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Ein letzter Spaziergang am Strand: Hunderte nehmen Abschied von Walnut

Mark Woods liebte seinen Hund Walnut über alles. Bevor er das schwer kranke Tier einschläfern ließ, lud er zu einem letzten Gang an den Strand ein. Hunderte kamen, um Walnut zu begleiten.

Tränenreicher Abschied unter Freunden.

Tränenreicher Abschied unter Freunden.

Mark Woods ist der Freund und Besitzer von Walnut, einem Whippet. Walnut war 18 Jahre alt, ein biblisches Alter für einen Hund, und litt seit Langem unter Krankheiten. Woods fühlte, dass es in seiner Verantwortung lag, dem Leiden ein Ende zu setzen. Aber Walnut sollte nicht so einfach von uns gehen.


In der vergangenen Woche postete Woods auf Facebook: "Spazierengehen mit Walnut: Leider muss ich Walnut am Samstag einschläfern lassen und daher werden wir um 9.30 Uhr einen letzten Spaziergang an seinem Lieblingsplatz, dem Porth Beach, machen. Es wäre wunderbar, wenn ihn Hunde und Halter und alle Freunde ein letztes Mal treffen würden. Er hatte ein wunderbares Leben und hat das Alter von 18 Jahren erreicht, nun ist er bereit für seinen letzten Schlaf. Hoffe, euch am Samstag zu sehen." Gedacht war der Post nur für die Freunde in Newquay, Wales. Aber er wurde Tausende Male geteilt, und der Hashtag #walkwithwalnut verbreitete sich über Twitter.

Als Woods seinen geliebten Hund am Samstagmorgen an den Strand brachte, traute er seinen Augen nicht. Hunderte von Hunden und Menschen wollten Walnut auf seinem letzten Weg begleiten. Aus eigener Kraft konnte Walnut nicht mehr laufen, also trug Woods, ein grauhaariger, muskulöser Mann, den Whippet in eine wärmende Decke gehüllt über den Strand. Schon seit Monaten konnte Walnut nichts mehr allein machen, aber so konnte er noch einmal an anderen Hunden schnüffeln und Abschied nehmen.

 

Gegenüber "itv News" sagte Woods: "Ich glaube, alle Haustiere sind etwas ganz Besonderes für ihre Menschen. Ich habe drei andere Whippets. Aber mit ihm ist es schon anders. Wenn er mir in die Augen sieht, denke ich, dass er mich voll und ganz versteht. Er hat mich durch schwere Zeiten begleitet. Mir durch Krankheiten geholfen. Achtzehn Jahre sind eine lange Zeit, um eine Bindung aufzubauen, eine Freundschaft." Krankheiten, zwei Ehen, drei Verlobungen und einen Umzug von London nach Cornwall habe er mit Walnut zusammen erlebt.

"Das macht einen großen Unterschied für uns, dass all die Menschen und Tiere da sind. Dass wir diesen Gang nicht allein gehen müssen." Nach dem letzten Ausflug postete Mark Woods: "Walnut ist um 11.56 Uhr eingeschlafen. Er lag in meinem Arm und ist schnell von uns gegangen. Ich schreibe das jetzt, weil ich es all denen schulde, die uns unterstützt haben."

Kra
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.