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Klimawandel "Hat sein Minimum erreicht": Meereis in der Arktis schmilzt auf geringsten Wert seit acht Jahren

Sehen Sie im Video: Geringster Wert seit acht Jahren – Meereis in der Arktis schmilzt immer stärker.


Durch die Erwärmung der Arktis ist das Eis, das das Polarmeer in diesem Jahr bedeckte, auf den zweitniedrigsten Stand seit vier Jahrzehnten geschrumpft, wie Wissenschaftler am Montag mitteilten. Es sei ein weiteres klares Zeichen dafür, wie rasch der Klimawandel die Region verändere, betonten sie. Greenpeace Mitarbeiterin und Spezialistin für die Situation in der Arktis, Laura Meller kürzlich unterwegs auf einem Schiff im Arktischen Ozean: "Das arktische Meereis hat zurzeit sein Minimum erreicht. Und auch in diesem Jahr ist es wieder fast ein Rekordtief. Die zweitniedrigste Ausdehnung, die je gemessen wurde. Das schnelle Verschwinden von Meereis ist ein ernüchternder Indikator dafür, wie eng unser Planet sein eigenes Ende umkreist. Wenn die Arktis schmilzt, wird mehr Wärme vom Ozean absorbiert und wir werden dann alle den verheerenden Auswirkungen des Klimazusammenbruchs ausgesetzt sein." Das Meereis in der Arktis ist nach Aussage der Forscher auf dem geringsten Wert seit acht Jahren. Dies teilte das Nationale Schnee- und Eisdaten-Zentrum der USA unter Berufung auf Satellitendaten mit. Seit 1979 erheben die Wissenschaftler ihre Daten. Abgesehen von wenigen Ausnahmen schmilzt das Eis seit Beginn der Messungen im Sommer kontinuierlich auf immer geringere Werte.
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Das Meereis in der Arktis ist nach Aussage von Forschern auf dem geringsten Wert seit acht Jahren. Ein weiteres klares Zeichen dafür, wie rasch der Klimawandel die Region verändere.

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