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Stiftung Warentest - Preisvergleich: Wo es die günstigsten Mietwagen gibt

Die günstigsten Preise für Mietwagen gibt es im Internet: Fast 370 Euro konnten die Tester für die Wochenmiete eines Kleinwagens sparen.

Mietwagen-Ärger: Um nicht in die Kostenfalle zu geraten, lohnt sich ein Preisvergleich im Internet

Mietwagen-Ärger: Um nicht in die Kostenfalle zu geraten, lohnt sich ein Preisvergleich im Internet

Mit dem Mietwagen den Umzug meistern oder mit einem geliehenen Cabrio entspannt nach Sylt fahren - Mietwagen gehören zum Urlaub und zum Alltag. Fast 370 Euro Ersparnis für die Wochenmiete eines Wagens der Kompaktklasse ermittelte Stiftung Warentest bei einem Preisvergleich von Mietwagen, wenn man über ein Vermittlungsportal im Internet bucht.

Die bekannten Autovermieter, wie Sixt, Avis, Europcarund Hertz erweisen sich im Vergleich als teure Anbieter. Eine Woche Mietwagen in Rom kostet bei Hertz beispielsweise 501 Euro, bei billiger-mietwagen.de und mietwagencheck.de hingegen nur 239 Euro. Ein Tag in Berlin mit einem geliehenen Wagen bei Sixt 122 Euro, bei billiger-mietwagen.de nur noch 67 Euro. Die Stadt Dubrovnik eine Woche lang per Mietwagen zu erkunden kostet bei Europcar beispielsweise 639 Euro, bei den Internet-Vermittlern hingegen nur 239 Euro. Ähnliche Preisunterschiede gibt es auch bei einem Wagen auf Palma de Mallorca, mit dem man eine Woche lang fahren kann. Bei Avis kostet dies 399 Euro. Wer hier bei den Vermittlungsportalen im Internet bucht, spart satte 242 Euro.

Die Experten der Stiftung Warentest raten dazu, erst einmal einen Blick auf die Vermittlungsportale im Internet zu werfen, die mehr als 100 Anbieter vergleichen. Sie bieten nicht nur günstigere Preise, sondern auch mehr Klarheit. Das Rennen um die besten Preise machen bei den Vermittlern beispielsweise Auto Escape, Auto Europa, CarDelMar, DriveFTI oder Sunny Cars.

Die Fallen der Autovermieter

Wer nicht aufpasst, zahlt drauf. Mal wird für Winterreifen oder Einwegmiete abkassiert, mal für Extra-Versicherungen, für Tankfüllungen oder zusätzlich gefahrene Kilometer. Auch hier bieten die Vermittlungsportale im Netz mehr Klarheit. So teilen billiger-mietwagen.de und mietwagenmarkt.de den Leistungsumfang der Mietwagenangebote in drei Gruppen ein: Basis Paket, Gutes Paket, Bestes Paket. Die besten Angebote umfassen zum Beispiel eine Vollkaskoversicherung und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung, die beste Tankregelung, kostenlose Stornierung und unbegrenzte Kilometer.

Bei einem Kilometerlimit können darüber hinaus zurückgelegte Kilometer teuer werden. Wichtig ist auch die pünktliche Rückgabe. Wer sich mehr als 30 Minuten verspätet, muss oft einen weiteren Tag bezahlen. Mitunter wird ein Zuschlag für den Abholort kassiert, etwa am Flughafen.

Auf ein Protokoll bei der Rückgabe sollte man nicht verzichten und sich bestätigen lassen, dass das Auto in einem einwandfreiem Zustand zurückgegeben wurde. Mietwagenkunden sollten den Zustand des Autos beim Abholen kurz kontrollieren. Das gilt insbesondere, wenn der Kilometerstand über 20.000 beträgt. Eine Haftpflichtversicherung ist obligatorisch. Nutzer sollten auf die Deckungssumme achten. Ideal ist, wenn diese für Sachschäden mindestens 1 Million und für Personen 7,5 Millionen Euro beträgt.

Stiftung Warentest
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.