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Stiftung Warentest - Stabmixer: Manches Gerät ersetzt eine Küchenmaschine

Wer gern Suppe isst oder Babybrei selbst macht, ist mit einem Stabmixer gut beraten. Doch es gibt große Qualitätsunterschiede, fand die Stiftung Warentest in einem Test von 22 Stabmixern heraus.

Wer gern Suppe isst, seine Mayonnaise oder auch Babybrei selbst macht, ist mit einem Stabmixer gut beraten. Doch es gibt große Qualitätsunterschiede, fand die Stiftung Warentest in einem Test von 22 Stabmixern heraus. Die einfachen Geräte für um die 10 Euro versagten schon bei einfachen Aufgaben, während "gute" Geräte, die oft deutlich teurer sind, eine Küchenmaschine ersetzen können, schreibt die August-Ausgabe von test.

In der Kategorie der einfachen Stabmixer gibt es den Testsieger für 30 Euro: der Braun Multiquick 3 Soup mixt und püriert perfekt, ist leicht und liegt gut in der Hand. Testurteil: "Gut", Note 1,8. Ebenfalls "gut" sind die einfachen Stabmixer von Clatronic und Bomann. Preis: zwischen 16 und 20 Euro.

Die Billiggeräte von Solac, Superior und Severin machten im Belastungstest schlapp. Der simuliert den Küchenalltag über mehrere Jahre. Die Billiggeräte gingen im Test schnell kaputt, ihre Motoren versagten. "Für den harten Küchenalltag nicht geeignet", lautet das Fazit. Beim Superior legte der Hersteller in der Bedienungsanleitung die maximale Betriebsdauer auf 15 Sekunden fest - in dieser Zeit ist keine Mayonnaise geschlagen und auch keine Suppe püriert.

Akku-Stabmixer machten eine gute Figur

Die besseren Geräte sind laut test teurer. Und: sie haben Zubehör. Damit kann man auch Kräuter hacken oder Gemüse schnippeln. Viele Stabmixer schlagen sogar Eiweiß und Sahne oder liefern Milchschaum für den Kaffee. Die Stiftung Warentest hat diese Modelle in allen Disziplinen geprüft: vom Mixen bis zum Teig rühren. Drei Stabmixer wollen Teig auch kneten können, doch nur ein Gerät schafft es: Der Braun Multiquick 5 Patisserie für 93 Euro. Testurteil: "Gut", Note 2,2. Die gleiche Note bekam der Bosch Styline MSM 7800, der besonders beim Gemüse schneiden und raspeln sowie beim Käse reiben/hacken punktete. Mit 120 Euro ist er eins der teuersten Geräte im Test. Ebenfalls "gut" mit einer 2,2: der Kenwood Triblade HB 724 (80 Euro), und der Siemens MQ5B150.

Der Klassiker unter den Stabmixern, der ESGE Zauberstab, machte im Test keine gute Figur. Klobig und schwer, befanden ihn die Tester. Eischnee mit der Schlagscheibe misslang.

Die drei Akku-Stabmixer für alle, die gern kabellos hantieren, machten eine gute Figur und kassierten durch die Bank ein "Gut", sind mit Preisen zwischen 90 und 130 Euro aber auch etwas teurer. Nachteil der Akkustabmixer: Ihre Ladestation verbraucht laufend Strom, mit 1,6 Watt so viel wie ein Fernseher. Die Note 2,1 wurde hier zweimal vergeben: an den Braun Multiquick 7 MR 730 cc (120 Euro) und an den Philips HR 1378 (99 Euro).

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.