HOME

Stern Logo Ratgeber Stiftung Warentest

Stiftung Warentest - Energiesparende Lampen: Von "sehr gut" bis "mangelhaft"

Im Vergleich von insgesamt 20 Lampen sind zwei LED-Lampen die strahlenden Testsieger. Aber nicht jede Lampe eignet sich für jeden Einsatzzweck.k.

Umwelt- und Gesundheitsaspekte standen neben Helligkeit und Haltbarkeit im Mittelpunkt des Tests

Umwelt- und Gesundheitsaspekte standen neben Helligkeit und Haltbarkeit im Mittelpunkt des Tests

Wenn zum 1. September 2011 das Verkaufsverbot für 60-Watt-Glühbirnen in Kraft tritt, gibt es für Verbraucher "gute" und umweltfreundliche Alternativen. Doch nicht alle energiesparenden Lampen halten, was sie versprechen. Die Stiftung Warentest hat 3 LED-Lampen, 14 Kompaktleuchtstofflampen und 3 Halogenglühlampen getestet und kommt zu Urteilen von "sehr gut" bis "mangelhaft".

Zwei klare Testsieger

Erstmals seit langer Zeit haben zwei Lampen die Note "Sehr gut" erzielt: Die LED-Lampen von Osram und Philips. Sie haben eine sehr hohe Lichtausbeute und sind sehr haltbar. Sie strahlen sofort nach dem Einschalten mit voller Helligkeit. Beide überzeugen mit relativ guten Farbwiedergabeeigenschaften. Der Preis für die beiden Testsieger ist allerdings happig: 45 Euro für die Osram Parathom Pro Classic A80, 40 Euro für die Philips MyAmbiance. Die Lampen sind für alle Zwecke prima geeignet. Wegen der hohen Preise lohnt sich ihr Einsatz aber nur dort, wo sie oft und lange eingeschaltet sind und aufgrund ihrer hohen Effizienz die Stromkosten senken.

Die LED-Lampe von Bioledex und die Energiesparlampe von Müller-Licht schaffen es dagegen schon im Neuzustand kaum, mindestens 80 Prozent des deklarierten Stroms zu liefern. Das ist Verbrauchertäuschung. Beide Lampen sind zu dunkel und daher nur "mangelhaft".

"Gute" Sparlampen auch gut für Umwelt und Portemonnaie

Von den Kompaktleuchtstofflampen - gemeinhin als Energiesparlampen bezeichnet - konnten immerhin fünf ein "Gut" erreichen. Die Osram Duluxstar Mini, die Osram Duluxstar warm comfort, die Hagebaumarkt Go on!, die Philips Tornado Turbo und die Conrad Mini Spiral kosten zwischen 2,29 Euro und 7 Euro und sind damit eine preiswerte Alternative zu den "sehr guten" LED-Lampen.

Die drei ebenfalls getesteten Halogenglühlampen kommen über ein "Ausreichend" nicht hinaus, was vor allem an der schlechten Lichtausbeute und der geringen Haltbarkeit liegt.

Viele Fans der Glühlampe sind gegen die modernen Lichtquellen. Sie argumentieren mit der Umweltbelastung durch die quecksilberhaltigen Leuchtstofflampen und mit deren schlechter Lichtqualität und dem verzögerten Hellwerden. Die Stiftung Warentest widerlegt diese Argumente und hält dagegen, dass "gute" energiesparende Lampen gut für die Umwelt sind, aber auch gut fürs Portemonnaie. Eine dreiköpfige Familie kann durch den Einsatz dieser Lampen leicht 150 Euro und mehr pro Jahr an Energiekosten einsparen.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.