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Stiftung Warentest - Fernseher: Strom sparende Geräte sind angesagt

Energielabel kommen, Fernseher gehen - auf Stromdiät. Für günstigen Verbrauch wird die Spitzenhelligkeit begrenzt. Welches Modell das ohne Einbuße bei der Bildqualität schafft, zeigt der Test.

Ende des Jahres 2011 müssen Fernseher ein Energielabel tragen. Wie das zum Beispiel bei Waschmaschinen und Kühlschränken längst üblich ist. Schon jetzt setzen viele Verbraucher auf Strom sparenden Geräte. Im Test der Stiftung Warentest konnten vor allem große Modelle wie der Sony KDL 37 EX 725 für 865 Euro oder der Samsung UE40D7090 für 1420 Euro überzeugen. Bei den kleineren Fernsehern bieten der Sony KDL 26 EX320 für 415 Euro und der Sony KDL - 32EX 725 für 720 Euro viel Bildqualität fürs Geld.

Dass Energiesparende Geräte durchaus gute Bildqualität bieten, zeigen die Siegermodelle. Sie verbrauchen im Extremfall nicht einmal halb so viel Strom wie ihre Konkurrenz. Der Sony aus der 94' Zentimeter-Klasse spart übers Jahr im Vergleich zum gleich großen Metz rund 30 Euro. Der ausführliche Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test.

Größere Modelle tendenziell besser als kleinere

Um den Stromverbrauch ihrer Fernseher zu senken, gehen Hersteller verschiedene Wege. Viele setzen bei LCD-Modellen (Light Crystal Display) auf stromsparende Leuchtdioden für das Hintergrundlicht. Aber eine Garantie für geringen Stromverbrauch ist das nicht, wie das getestete Gerät von Metz, das auch mit LED arbeitet, beweist.

Eine andere Möglichkeit, den Stromverbrauch zu verringern, ist, die Maximalhelligkeit des Bildschirms zu senken. Der Spielraum bei der Bildhelligkeit wird dann kleiner. Verbraucher werden das aber kaum bemerken, denn die Helligkeit wird bei Fernsehbeleuchtung sowieso nicht voll aufgezogen.

Der Test der Stiftung Warentest zeigt, dass größere Modelle tendenziell besser als kleinere sind. Auffällig unbefriedigend ist die Bildqualität preiswerter Geräte mit einer 66er Bildschirmdiagonale. Sie liefern zwar insgesamt ein gutes Bild, aber keine flüssigen Bewegungsbilddarstellungen. Was besonders bei Sportübertragungen und schnellen Actionszenen zu einem zerfaserten Bild führt und für den Zuschauer sehr unbefriedigend ist.