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Stiftung Warentest - Systemkameras: Nikon ist die Königin der Fotografie

18 Kameras der Königsklasse im Test – welches ist die Beste für Qualitätsfanatiker, für Einsteiger, für besondere Perspektiven, bei Regenwetter?

Der Test zeigt, dass alle Systemkameras zumindest "gute" Bilder machen

Der Test zeigt, dass alle Systemkameras zumindest "gute" Bilder machen

Ambitionierte Fotografen führen Systemkameras schon seit längerem aus. Es ist nicht nur ein kleiner Flirt - es steckt noch viel mehr hinter dieser leidenschaftlichen Beziehung. Grund: Systemkameras liefern Fotos vom Feinsten. Die Stiftung Warentest zeigt, wer im Reich der Fotografie derzeit regiert.

Für die September-Ausgabe der Zeitschrift "test" wurden 18 Systemkameras mit Objektiv getestet- alle wichtigen Neuheiten von Herbst 2010 bis Frühjahr 2011. Preislich liegen die Kameras zwischen 325 bis 2230 Euro. Der Test zeigt, dass alle Systemkameras "gute" Bilder machen. Doch zwischen der Königin und dem unteren Adel liegen noch Welten.

Testsieger Nikon

Der Testsieger und Königin ist die Nikon D7000 für 1320 Euro– eine Spiegelreflexkamera für höchste Ansprüche. Die Nikon D7000 bietet alles, was das Fotografenherz begehrt: Live-View, zehnstufige Belichtungskorrektur, Belichtungsreihen, Serienaufnahmen, Platz für zwei Speicherkarten und Videos in Full-HD. Zur Ausstattung der königlichen Hoheit gehören Spezialitäten wie Nachtportrait, Innenaufnahme oder Silhouette. Durch die Qualität ihrer Bilder begründet sie ihren Anspruch auf den Thron. Keine andere Kamera im Test liefert so gleichmäßig gute Fotos, sagen die Experten der Stiftung Warentest. In anspruchsvollen Situationen bei wenig Licht können der Nikon nur wenige Kameras folgen. Drei Modelle von Canon und die Pentax K-r punkten noch mit "sehr guter" Bildqualität in anspruchsvollen Situationen, etwa bei Kerzenschein. Doch die Thronjäger leisten sich im Gegensatz zur Königin die eine oder andere Schwäche. Bei der Pentax K-r ist der Verwacklungsschutz ist mäßig. Perfekte Fotos gelingen hier nur mit ruhiger Hand. Außerdem stören Gegenlichteffekte.

Weitere Highlights

Für die ganz besonderen Perspektiven empfiehlt sich die Canon EOS 60D für 915 Euro mit drehbarem Monitor zur Bildkontrolle. Sie ist perfekt für Fotos über Kopf oder aus der Froschperspektive. Die einzige Schwäche dieser Kamera ist das Setobjektiv EF-S 18-55, weil es bei Gegenlicht Reflexe verursacht. Bei regnerischem Wetter im Schlossgarten empfiehlt sich die Olympus E-5 für 2230 Euro mit ihrem wetterfesten Gehäuse. Die beste Adlige ohne Spiegel ist die Panasonic Lumix GH2H für 1360 Euro. Sie ist genauso schnell wie eine Spiegelreflexkamera und hat einen Drehmonitor. Einsteigern empfehlen die Experten der Stiftung Warentest die Canon EOS 1100D für 490 Euro. Sie macht gute Fotos für vergleichsweise wenig Geld.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?