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Schmelzender Eispanzer Begehrte Insel: Seltene Rohstoffe locken Bergbaufirmen nach Grönland

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Auf der Insel Grönland erkunden Geologen derzeit verschiedene Rohstoffvorkommen. Hier gibt es riesige Lagerstätten von seltenen Erden, die für den Bau von Smartphones, Supraleitern und Lasern benötigt werden. Diese Geologen untersuchen aber etwas anderes: Anorthosit. Das Gestein, das Calcium, Silizium und Aluminium enthält, sei hier besonders rein, erklärt Claus Stoltenberg, der eine Minengesellschaft leitet. "Wir werden das Anorthosit hauptsächlich für die Produktion von Glasfasern einsetzen. Es eignet sich sehr gut, um Glasfaser herzustellen. Wir benutzen es auch, um Füllstoffe für Farben und Keramik herzustellen. Es gibt noch andere Verwendungsmöglichkeiten, die aber noch nicht wirtschaftlich sind." Durch den Klimawandel schmilzt der Eispanzer der Insel. Die begehrten Rohstoffe werden deshalb leichter zugänglich. Das weckt Begehrlichkeiten. 2019 sorgte der damalige US-Präsident Donald Trump für Irritation. Er hatte vorgeschlagen, die Insel von Dänemark zu kaufen. Für Grönland könnte der Bergbau neue Einkünfte bringen. Bislang arbeiten die meisten der 56.000 Einwohner in der Fischerei und der Verwaltung. Auch der Tourismus wird wichtiger.
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Für die Wirtschaft hat der Klimawandel auch etwas Gutes: Weil das Eis auf Grönland schmilzt, werden Rohstoffe zugänglicher. Forscher untersuchen derzeit das Gestein Anorthosit, das etwa für Glasfasern genutzt wird.

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