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Stiftung Warentest - Waffeleisen: Heißes für Waffelfans

Zum ersten Mal Waffeleisen im Test: Die Sieger heißen Cloer und Unold.

Waffelteigrezepte gibt es viele. Doch wie gut die Leckerei gelingt, hängt mit vom Waffeleisen ab. In der Backstube der Stiftung Warentest wetteiferten 18 heiße Eisen von 16 bis 330 Euro. Alle drei Modelle des Marktführers Cloer (1621, 1329 und 1445) sowie das Doppeleisen Unold 48241 fanden den größten Anklang. Preislich liegen sie mit 25 bis 55 Euro im Mittelfeld. Die Kombigeräte von Severin und Bob gefielen am wenigsten, weil sie so langsam sind.

Sollen die Waffeln viereckig sein oder rund mit herauslösbaren Herzchen, eher dünn oder eher dick? Beim Kauf eines Waffeleisen müssen Naschkatzen sich entscheiden. Auch für Soloeisen, die jeweils nur eine Waffel backen, oder für Doppeleisen, die zwei auf einmal schaffen. Der Preis sagt wenig aus über die Qualität. Das Superior LW-069 für 16 Euro schnitt genauso befriedigend ab wie das teure, rundum ungewöhnliche KitchenAid 5KWB100 für 330 Euro. Beide backen insgesamt gut, unterscheiden sich aber immens in Größe, Ausstattung und Waffelform.

Nur ein "Sehr gut" im Stromverbrauch

Das Superior wiegt nur 1 200 Gramm, ist schlicht und einfach. Es bräunt aus 90 Gramm Teig eine einzige runde dünne Waffel, die sich in fünf kleine Herzen teilen lässt. Hingegen bietet das fast 10 Kilogramm schwere KitchenAid üppige Ausstattung und runde Waffeln - je drei Zentimeter dick und gebacken aus zwei mal 280 Gramm Teig. Das sind schon fast kleine Kuchen und nicht unbedingt jedermanns Geschmack.

KitchenAid ist noch aus anderen Gründen außergewöhnlich. Das große, drehbare Waffeleisen bleibt an Schaltern und Griffen am kühlsten von allen, braucht aber am meisten Strom: mehr als eine Kilowattstunde für eine Stunde Waffelbacken, ungefähr so viel wie für einen Hefeblechkuchen im Backofen. Die anderen elektrischen Waffelbäcker begnügen sich mit rund 200 bis 730 Wattstunden. Testsieger Cloer 1621 für 25 Euro schaffte im Stromverbrauch als einziger ein Sehr gut.

Am schnellsten backen die Cloer-Modelle, am langsamsten Bob 2 590, Severin SA 2962 und Efbe-Schott WA500 S. Besonders lahm ist das Bob-Waffeleisen. Eine Ladung Teig braucht darin bis zu einer halben Stunde, ehe die beiden rechteckigen Waffeln fertig sind.

Hohe Wattzahl kein Garant für Schnelligkeit

Wie fix die Waffeln gar werden, hängt auch vom Teig ab. Fertigmischungen brauchten kurioserweise meist am längsten. Sie sind zwar schnell mit Wasser angerührt, erfordern aber hinterher beim Backen Geduld. Geschmacklich ist das süße Industrieprodukt auch kein echter Hit. Quarkwaffeln garen schneller. Doch sie verbrennen auch leicht, wenn man nicht aufpasst. Außerdem klebt der fettarme Teig trotz Antihaftbeschichtung öfter an der Backform fest. Dagegen hilft häufiges Einfetten mit geschmacksneutralem Öl oder zerlassener Butter oder Margarine.

Hohe Wattzahlen sind kein Garant für Schnelligkeit. Auch von Kombigeräten, die auf Wunsch noch Sandwich toasten und grillen, darf der Benutzer nicht zu viel erwarten. Das beste schnitt nur befriedigend ab: Tefal SW 6020 für 70 Euro.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 01/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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