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Neue Umweltstudie: 20 BMW schädigen das Klima weniger als ein Baby

Eltern sind die schlimmsten Klima-Sünder  – sagt eine Studie aus Schweden. Die Forscher listen Faktoren, wie wir mehr oder weniger CO2 verursachen. Ein Baby kostet 58 Tonnen CO2 im Jahr – da kann man woanders nicht wieder einsparen.

Süßer Fratz oder Klimabelastung? Es kommt auf den Blickwinkel an.

Süßer Fratz oder Klimabelastung? Es kommt auf den Blickwinkel an.

Was kann man tun, um die Klimaziele zu erreichen? Welche Handlungen und Lebensweisen belasten die Umwelt besonders stark? Welchen Effekt hat eine Umstellung des Lebensstils? 

Diese Fragen stellte sich ein Forscherteam der Lund Universität in Schweden. Das überraschende Ergebnis der Studie: Der Verzicht auf ein Kind entlastet die Umwelt viel stärker als irgendeine andere Maßnahme. Oder umgekehrt: Ein Kind bedeutet die größte Umweltbelastung, die ein Mensch nur machen kann.

Kind und Kleinigkeiten

Die Forscher berechneten den CO2-Abdruck eines neuen Erdenbürgers und legten den CO2-Abdruck auf die Elternjahre beider Eltern um. Methodisch ist das nicht ungewöhnlich, ähnlich wird auch der CO2-Abdruck eines Hausbaus oder eines neuen Autos bestimmt.  

Das Ergebnis: Die CO2-Belastung eines Kindes macht 58 Tonnen CO2 im Jahr aus. Dagegen machen sich andere Belastungen kaum bemerkbar. Die zweitgrößte Umweltsünde ist das Auto – doch auch wer total autofrei lebt, spart nur 2,4 Tonnen CO2 ein – im Vergleich zum Kinderwert von 58 Tonnen ist das wenig eindrucksvoll. Der Verzicht auf eine transatlantische Fernreise bringt 1,6 Tonnen. Mehrfache Urlaubsreisen mit dem Flugzeug holen also sogar den Umweltsünder Auto ein. Der Wechsel auf ein E-Auto spart 1,15 Tonnen ein. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis. Von den 2,4 Tonnen des Verbrenners bleiben also immer noch 1,25 Tonnen CO2-Belastungen. Ein normales Auto gegen eins mit Hybrid-Antrieb einzutauschen, ist vor allem Augenwischerei: Der Spareffekt beläuft sich auf 0,52 Tonnen.

Autofahrer im Stau

Sparen im Haushalt

Interessant ist dagegen der Wechsel auf Ökostrom. Wer grüne Energie kauft, spart 1,47 Tonnen – ohne persönliche Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Eine vegetarische Ernährung hat einen messbaren aber geringeren Effekt: Man spart 0,82 Tonnen CO2. Der Wechsel auf Energiesparbirnen bringt zwar nur 0,1 Tonnen Ersparnis, aber wenn man zugleich auf einen Wäschetrockner (0,21 Tonnen) verzichtet und weitere energiesparende Geräte einsetzt, kommt im Haushalt doch einiges zusammen.

Tabu-Thema der Klimadiskussion

"Wir erkennen an, dass das alles sehr persönliche Entscheidungen sind. Aber darum kann man nicht ignorieren, welche Auswirkungen unser Lebensstil auf das Klima hat", sagt Kimberly Nicholas von der Forschergruppe. Die meisten Ergebnisse sind nicht besonders überraschend. Sie weisen nur auf blinde Flecke in der Wahrnehmung hin. Etwa wenn man bedenkt, wie leidenschaftlich über korrekte Glühbirnen gestritten wird und wie sehr Flugreisen von der Klima-Diskussion ausgenommen werden. Kontrovers und provokant ist die Einbeziehung des Kinderwunsches in die Diskussion.

"In unserem Leben gibt es viele Werte, die unsere Entscheidungen beeinflussen und CO2 ist nur einer von ihnen", sagte  Nicholas dem "Guardian". "Ich habe keine Kinder, aber ich beschäftige mich mit der Entscheidung und spreche mit meinem Verlobten darüber. Der Klimawandel wird sicher ein Faktor unserer Entscheidung sein, aber nicht der einzige."

Faktor Überbevölkerung 

Die Forscher stören sich daran, dass in Lehrbüchern viele Aspekte eines klimafeindlichen Lebensstils vorgestellt werden – die Kinderfrage aber systematisch ausgespart werde. Tatsächlich löst der Zusammenhang von Baby und Klimabelastung Unbehagen aus, solange auf der Ebene individueller Familienplanung diskutiert wird. Das ist etwas schizophren. In der großen, globalen Perspektive ist der Zusammenhang von Bevölkerung beziehungsweise Überbevölkerung, Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen jedem bewusst.

Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.