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Zahlung von 120.000 Euro: Insolvenz von "Maxfield" kommt Verona Pooth teuer zu stehen

Verona Pooth kommt die Firmenpleite ihres Ehemanns Franjo doch noch teuer zu stehen. Die Werbe-Ikone einigte sich mit dem Insolvenzverwalter der Firma Maxfield auf die Zahlung von rund 120.000 Euro, wie ihr Rechtsanwalt Markus Lehmkühler der Nachrichtenagentur DAPD am Montag in Bonn erklärte.

Verona Pooth kommt die Firmenpleite ihres Ehemanns Franjo doch noch teuer zu stehen. Die Werbe-Ikone einigte sich mit dem Insolvenzverwalter der Firma Maxfield auf die Zahlung von rund 120.000 Euro, wie ihr Rechtsanwalt Markus Lehmkühler der Nachrichtenagentur DAPD am Montag in Bonn erklärte. "Damit sind alle Ansprüche aus dem Insolvenzverfahren gegen Frau Pooth abschließend erledigt", sagte Lehmkühler. Auch ein für den 17. August wegen der Forderungen angesetzter Prozesstermin werde nicht mehr stattfinden.

Verona Pooth selbst betonte in einer Erklärung: "Für mich ist es selbstverständlich, nach Prüfung durch meinen Anwalt, der Forderung nachzukommen." Der Hintergrund: Verona hatte Lehmkühler zufolge in der Vergangenheit wiederholt Leistungen über ein von der Maxfield GmbH verwaltetes Verrechnungskonto bezogen. Darunter waren allein Kosten für den Personenschutz in Höhe von mehr als 90.000 Euro. Franjo Pooth habe diese Beträge durch Einzahlungen, aber auch durch die Verrechnung von Ansprüchen ausgeglichen, betonte der Anwalt.

Allerdings war der Insolvenzverwalter Lehmkühler zufolge nach der Pleite zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zahlungen und Leistungen von Franjo Pooth auf das Verrechnungskonto insolvenzrechtlich nicht zu akzeptieren seien. Er hatte deshalb Klage gegen Verona auf Erstattung des Geldes eingereicht. Der Prozess hätte am 17. August beginnen sollen.

Frau Pooth habe die Forderungen nach Durchsicht der Unterlagen und Prüfung der Belege akzeptiert, sich hinsichtlich der Beträge mit dem Insolvenzverwalter verständigt und entsprechende Zahlungen vorgenommen, betonte Lehmkühler. Er hob hervor, die Forderungen hätten sich zu ganz wesentlichen Teilen nur durch das Insolvenzverfahren ergeben. "Außerhalb des Insolvenzrechts wären die von Herrn Pooth vorgenommenen Verrechnungen nicht zu beanstanden gewesen", hieß es in seiner Erklärung.

Der Insolvenzverwalter lehnte auf Anfrage eine Stellungnahme zu dem Vorgang ab.

APN / APN