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Verschärfte Drogenpolitik: Berliner AfD will Kiffen mit hohen Bußgeldern bestrafen

Werden Konsumenten mit kleinen Mengen Marihuana erwischt, verfolgen die Behörden diesen Delikt oft nicht weiter. Die Berliner AfD will das jetzt ändern und fordert Bußgelder von 500 Euro – schon für Kleinmengen.

Ein Joint wird gedreht. Daneben wird eine kleine Tüte mit geringer Menge von Marihuana gehalten.

Auch kleine Mengen von Marihuana sollen bestraft werden – das fordert die AfD in Berlin

DPA

Der Besitz und Handel von Marihuana sind in Deutschland illegal. Dass jedoch Konsumenten und Kleinhändler der pflanzlichen Droge kaum strafrechtlich verfolgt werden, stört die Berliner AfD immens. Sie fordert daher jetzt hohe Bußgelder. Diese könnten zum Beispiel durch das Ordnungsamt verordnet werden: Wie auch bei Falschparkern. Die Höhe der Summe soll je nach Drogenmenge abgestuft sein. 500 Euro könnten schon für kleine Mengen veranschlagt werden. 

AfD fordert: Änderung des Betäubungsmittelgesetzes

Um die Reform der Drogenpolitik vorzunehmen, müsste das Betäubungsmittelgesetz auf Bundesebene sowie das Ordnungswidrigkeitengesetz geändert werden. Dadurch soll auch die organisierte Kriminalität getroffen werden, die oft hinter dem Verkauf der Droge steht.

Grund zur neuen Drogenpolitik ist unter anderem die gestiegene Anzahl von Drogentoten in Berlin.

Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, verwies der Berliner AfD-Landes- und Fraktionschef Georg Pazderski darauf, dass 2018 insgesamt 141 Menschen in der Hauptstadt durch Drogenkonsum starben. Zum Vergleich: 2017 waren es nur 41 Menschen. Die meisten starben allerdings in Folge von Heroinkonsum. Ob jemand durch den Konsum von Marihuana starb, blieb offen.

Quelle: "Berliner Morgenpost"

Mike Tyson raucht einen riesigen Joint.
fis