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Extinction Rebellion Anti-Kohle-Protest im Bundestag: Aktivisten schmeißen Flugblätter unweit der Kanzlerin – "mörderisches Vorhaben"

Einen Tag vor der geplanten Abstimmung über das Kohleausstiegsgesetz wurden die Abgeordneten im Bundestag von einem Protest überrascht. Eine kleine Gruppe des Aktionsbündnisses Extinction Rebellion warf unweit der Kanzlerin und anderen Parlamentariern Flugblätter in die Luft und verlas ein Statement. Das geplante Gesetz sei ein „mörderisches Vorhaben", ein Ausstieg aus der Kohle im Jahr 2025, statt 2038 sei nötig, um das Leben in Zukunft zu bewahren, so die Klimaaktivisten. Die Gruppe verließ die Lobby daraufhin friedlich. Aufgrund der aktuellen Corona-Abstandsregeln finden Abstimmungen im Bundestag derzeit nicht im Sitzungssaal, sondern im Westflügel statt, in dem sich normalerweise nur Abgeordnete und akkreditiere Pressevertreter aufhält. Wie die Protestgruppe in diesen Bereich vordringen konnte, blieb zunächst ungeklärt.
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Einen Tag vor der geplanten Abstimmung zum Kohleausstiegsgesetz überraschen Klimaaktivisten die Parlamentarier in der normalerweise gegen Besucher abgeschirmten Westlobby. Das geplante Gesetz sei ein „mörderisches Vorhaben, so die Aktivisten.

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