VG-Wort Pixel

Afghanistan-Einsatz US-Präsident Biden: "Zeit, diesen ewigen Krieg zu beenden"

Sehen Sie im Video: US-Präsident Biden kündigt Truppenabzug aus Afghanistan an




Symbolträchtiger Besuch außerhalb von Washington D.C.. Am Mittwoch ist US-Präsident Joe Biden vor die Gräber von Soldaten getreten, die im Einsatz in Afghanistan ihr Leben gelassen hatten. In einer Rede ebenfalls in Washington dann die entscheidenden Worte: "Es ist Zeit, diesen ewigen Krieg zu beenden", so der Präsident 20 Jahre nach Beginn des Afghanistan-Kriegs läuten die USA und ihre Nato-Partner, darunter Deutschland, das Ende des Militäreinsatzes am Hindukusch ein. Biden kündigte an, die verbliebenen 2500 amerikanischen Soldaten ab dem 1. Mai nach Hause zu holen und den Truppen-Abzug in enger Abstimmung mit den Verbündeten bis spätestens zum 11. September abzuschließen. Biden hat das Thema auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Telefonat am Mittwoch erörtert. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte, sie stehe für einen geordneten, gemeinsamen Abzug. Die Nato erklärte, es gebe in Afghanistan keine militärische Lösung. Innerhalb von wenigen Monaten sollen alle ausländischen Soldaten abgerückt sein. Mit dem 11. September wählte Biden ein symbolträchtiges Datum. Der von ihm gesetzte Stichtag fällt genau auf den 20. Jahrestag der islamistischen Anschläge von 2001 in den USA, die der Anlass für den längsten Militäreinsatz in der Geschichte der USA waren.
Mehr
Ganze 20 Jahre nach Beginn des Afghanistan-Krieges läuten die USA und ihre Nato-Partner, darunter Deutschland, das Ende des Militäreinsatzes ein.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker