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Auch Minderjährige dabei: UN appellieren an Europa: Sea-Watch-Migranten an Land lassen

Mehr als eine Woche dauert die Blockade des Schiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch nun. Während für die Geretteten seit Tagen kein Land in Sicht ist, kommen andere fast unbemerkt in Italien an.

Matteo Salvini

Italiens Innenminister Matteo Salvini fährt einen harten Kurs gegen Migranten und sperrt die Häfen des Landes für Rettungsschiffe. Foto: Stefano Guidi/ZUMA Wire

Hilfsorganisationen drängen im Fall des blockierten Rettungsschiffs «Sea-Watch 3» auf eine sofortige Lösung.

Nach dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) appellierte auch die UN-Organisation für Migration (IOM) an die europäischen Staaten, die 43 Migranten an Land zu lassen.

Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hatte die Migranten am 12. Juni an Bord genommen. Die «Sea-Watch 3» darf aber weder in einen italienischen Hafen noch in die Hoheitsgewässer des Landes fahren und harrt im Mittelmeer unweit von Lampedusa aus. Die Organisation riskiert hohe Strafen, wenn sie das Verbot der populistischen Regierung in Rom missachtet. Zehn Migranten durften das Schiff am Samstag unter anderem aus medizinischen Gründen verlassen. Unter den 43 Verbliebenen sind drei unbegleitete Minderjährige.

Vorschläge, die Migranten zurück nach Libyen zu bringen, seien inakzeptabel, sagte IOM-Sprecher Joel Millman in Genf. «Die Situation (in Libyen) ist wegen der fortgesetzten und schweren Militärzusammenstöße um die Hauptstadt Tripolis weiterhin extrem gefährlich.» Migranten, die in das Bürgerkriegsland zurückgebracht werden, kommen der IOM zufolge in Auffanglager, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden.

Unterdessen erreichten 80 Migranten Lampedusa. Einsatzkräfte der italienischen Küstenwache und Finanzpolizei hatten sie gerettet und auf die Insel gebracht, wie IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo am Freitag auf Twitter erklärte. Seinen Angaben zufolge waren die Migranten am Mittwoch im libyschen Zuwara aufgebrochen.

Auf der Fluchtroute über das zentrale Mittelmeer zwischen Libyen und Italien sind nach IOM-Angaben in den zwölf Monaten bis 11. Juni mehr als 1150 Menschen ums Leben gekommen. In diesem Jahr seien es bereits mehr als 340 gewesen. Die Route gilt als die gefährlichste der Welt.

Das UNHCR erinnerte daran, dass die Rettung auf See eine seit Jahrhunderten geltende Pflicht sei. Das beinhalte nicht nur die unmittelbare Rettung aus dem Meer, sondern auch, dass die Menschen sicher an Land gebracht würden.

Die Regierung in Rom hat seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr Hilfsorganisationen allerdings immer wieder die Einfahrt in Häfen verwehrt. Vergangene Woche hatte das Kabinett zudem ein Dekret verabschiedet, wonach Hilfsorganisationen bei unerlaubter Einfahrt in einen Hafen Strafen zwischen 10.000 und 50.000 Euro riskieren.

dpa
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(