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Auftritt in Georgia Donald Trump beteuert Wahlsieg – obwohl alles gegen ihn spricht

Sehen Sie im Video: Noch-US-Präsident Donald Trump spricht noch immer von seinem Wahlsieg.




US-Präsident Donald Trump hält ungeachtet aller juristischen Niederlagen an seinem unbelegten Wahlbetrugsvorwurf fest. "Sie haben betrogen und unsere Präsidentschaftswahl manipuliert, aber wir werden sie trotzdem gewinnen", sagte Trump am Samstag auf einer Wahlkampfkundgebung für zwei Senatoren seiner republikanischen Partei im Bundesstaat Georgia. "Und sie werden versuchen, auch diese Wahl zu manipulieren", sagte Trump mit Verweis auf die Anfang Januar anstehenden Stichwahlen, denen sich die beiden Senatoren stellen müssen und die über die Mehrheit der Republikaner in der Kongresskammer entscheiden werden. Auch seine Ehefrau Melania warb für die Senatoren. Trump kündigte bei seiner ersten großen Kundgebung seit der Wahl am 3. November zudem an, "sehr bald" auch vor dem Obersten Gericht gegen den Sieg des Demokraten Joe Biden vorzugehen, ohne dies näher zu erläutern. Rechtsexperten sehen dafür jedoch keine Möglichkeit. Trump hat bereits zahlreiche Klagen in mehreren Bundesstaaten gegen den Sieg Bidens angestrengt, bislang aber ohne Erfolg. Auch eine Neuauszählung in Georgia hatte Bidens Sieg in dem umkämpften Bundesstaat bestätigt, den ersten eines demokratischen Präsidentschaftskandidaten dort seit 1992. Am Freitag hatte Trumps Wahlkampfteam eine Klage gegen den Wahlausgang in Georgia eingereicht und eine Annullierung des Ergebnisses verlangt. Aber auch die republikanische Regierung des Bundesstaates und auch US-Justizminister William Barr hatten kürzlich erklärt, dass es keine Belege für großen Wahlbetrug gebe.
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Der US-Präsident hielt am Samstag im US-Bundesstaat Georgia eine Massenveranstaltung ab. Hier wird im Januar über die Mehrheit im Kongress entschieden. Und noch immer gesteht Trump seine Niederlage nicht ein.

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