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Russland-Affäre: Mueller-Bericht: "Keine Absprachen. Keine Justizbehinderung"

In Washington wurde der mit Spannung erwartete Bericht von US-Sonderermittler Robert Mueller vorgestellt. Ergebnis: Ein kompletter Freispruch für Donald Trump. Die Entwicklungen im stern-Liveblog.

William Barr

William Barr auf der Pressekonferenz

AFP

Es ist der Moment, auf den viele Amerikaner seit Monaten warten: US-Justizminister William Barr stellt auf einer Pressekonferenz den Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre vor. Das Ministerium hat angekündigt, der in Teilen geschwärzte Bericht werde an den Kongress gehen und zugleich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Hat Donald Trump mit Moskau paktiert?

Mueller hatte fast zwei Jahre lang untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump Geheimabsprachen mit Vertretern Russlands traf und ob Trump die Justiz behinderte. Barr hatte dem Kongress am 24. März eine eigene vierseitige Zusammenfassung des wohl fast 400 Seiten umfassenden Mueller-Berichts zukommen lassen. Trump sah sich durch diese Zusammenfassung seines Ministers in allen Punkten entlastet.

Bergen die 400 Seiten doch Sprengstoff für Donald Trump und seine Präsidentschaft? Der stern-Liveblog berichtet über die Pressekonferenz

nik

Bericht von US-Sonderermittler Mueller wird vorgestellt - verfolgen Sie hier die Pressekonferenz

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Bislang gibt es keine Neuigkeiten. Die Äußerungen von William Barr entsprechen denen vom 24. März, als der Justizminister die Zusammenfassung vorgestellt hatte.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Auch gibt es keine Beweise, dass Donald Trump die Justiz behindert habe, so Barr weiter.

  • Niels Kruse
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    "Nach zwei Jahren Ermittlungen, zahllosen Zeugenbefragungen gibt es keine Hinweise darauf, dass Trumps Team mit Russland zusammengearbeitet hat", sagt William Barr.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Laut Barr hat der russische Militärgeheimdienst GRU Server der demokratischen Partei gehackt. Auch hier: keine Zusammenarbeit von Trumps Teams mit Russland.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Barr wiederholt im wesentlichen die bereits bekannten Ergebnisse: Russland hat versucht, die Präsidentschaftswahl 2016 zu beeinflussen. Aber weder Trump noch sein Team oder ein anderer Amerikaner habe mit Moskau zusammengearbeitet.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Die Pressekonferenz wird unter anderem auf CNN gezeigt, als auch auf der Website des US-Justizministeriums
    https://www.justice.gov/live

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Ebenfalls anwesend: Rod Rosenstein, Vize-Justizminister und kein sonderlich guter Freund von Donald Trump

  • Niels Kruse
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    US-Justizminister William Barr tritt vor die Presse

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Der US-Präsident, der die Untersuchungen immer als "Hexenjagd" bezeichnet, beschuldigt erneut (und erneut ohne Beweise) die Opposition Verbrechen begangen zu haben

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Die US-Seite "Buzzfeed" berichtet, dass die australische Regierung bereit sei, eine "Reihe von Treffen" zu belegen, die 2016 zum Start der Russland-Untersuchungen geführt haben - sozusagen dem Urknall der Ermittlungen, die Präsidentschaft von Donald Trump seit Amtsantritt belasten.
    https://www.buzzfeed.com/markdistefano/downer-papadopolous-trump-mueller-russia?utm_source=dynamic&utm_campaign=bfsharetwitter

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Trump selbst hat sich am Morgen per Twitter zu dem Thema geäußert - in den für ihn üblichen Worten: "Keine Absprachen - keine (Justiz)Behinderung"

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    In der Zusammenfassung, die vor vier Wochen veröffentlicht wurde, kommt der Sonderermittler zu dem Schluss, dass Trump und seinem Team keine Schuld nachgewiesen werden kann. Der US-Präsident fühlt sich deshalb vollständig rehabilitiert, obwohl der Bericht ihn explizit nicht vollständig entlastet.

  • Niels Kruse
    • Niels Kruse

    Hallo, wir begrüßen Sie beim stern-Liveblog zur Pressekonferenz, auf der der lang erwartetet Bericht von US-Sonderermittler Robert Mueller vorgestellt wird.