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Kritik an Trumps Bildungsministerin Betsy DeVos plädiert für Lernen in größeren Klassen – das Gesicht des Mannes hinter ihr sagt alles

Dieser Mann kann seinen Ohren kaum glauben.


US-Bildungsministerin Betsy DeVos verteidigt ihren Finanzplan vor dem Haushaltsausschuss im Repräsentantenhaus.


DeVos schlägt als Einsparmaßnahme vor, dass Schüler in größeren Klassen lernen sollten.


Eine Abgeordnete fragt nach, wie die Republikanerin zu diesem Schluss komme.


"Ich will nur darauf hinweisen, dass ... Sie wissen ... berücksichtigt man Bildungsfreiheit ... Es gibt verschiedene Umgebungen, in denen Schüler gut lernen können. Manche Schüler lernen besser in größeren Klassen, denn da gibt es mehr Schüler, mit denen sie zusammenarbeiten und lernen können."


"Können Sie Ihre Quelle dafür nennen?"


Der Mann hinter DeVos heißt Anthony Cody. Der ehemalige Lehrer gründet das "Network for Public Education", eine Interessenvertretung für öffentliche Schulen.


Seine Reaktion geht viral.


Cody nutzt die Bühne und versucht, die US-Bildungsministerin aufzuklären:


Auf seinem Blog schreibt er:


"Das Absurde ist, jeder weiß, dass kleine Klassen zu allerlei besseren Ergebnissen führen. Lehrer können jedem Schüler mehr Aufmerksamkeit schenken, das Verhalten ist besser zu überschauen. Ich war noch nie in einem öffentlichen Klassenraum, bei dem die Zusammenarbeit der Kinder wegen zu wenig Schülern eingeschränkt war."


Donald Trumps Bildungsministerin setzt sich für eine Ausweitung der staatlichen Finanzierung von Privatschulen ein. 


Kritiker wie die Lehrergewerkschaft NEA werfen der ehemaligen Unternehmerin und Milliardärin vor, den Bildungssektor in den USA ausschließlich für wohlhabende Bürger zu gestalten.


Auch Anthony Cody merkt an:


"An dem Tag, an dem private Schulen – so welche in denen DeVos und ihre Kinder zur Schule gegangen sind – für größere Klassen werben, ist der Tag an dem ich ihr glauben werde, dass es egal sei, wie viele Kinder in einer Klasse sind."
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US-Bildungsministerin Betsy DeVos verteidigt ihren Finanzplan vor dem Haushaltsausschuss im Repräsentantenhaus. Ihr Vorschlag: größere Klassen mit "effektiveren" Lehrern. Ein ehemaliger Lehrer im Publikum kann seine Fassungslosigkeit nicht verbergen. 

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