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Großbritannien: Fieber gesunken und "gut gelaunt": Boris Johnson geht es besser

Der britische Premier Boris Johnson kämpft auf der Intensivstation des St. Thomas' Hospitals gegen eine Infektion mit dem Coronavirus. Sein Zustand gibt Grund zur Hoffnung.

Britischer Premier: Boris Johnson wegen Corona-Virus ins Krankenhaus eingeliefert

Der britische Premierminister Boris Johnson hat im Kampf gegen seine Coronavirus-Infektion eine weitere Nacht auf der Intensivstation des St. Thomas-Krankenhauses in London verbracht. "Wie ich höre, ist der Zustand des Premierministers stabil, es geht ihm gut, er ist gut gelaunt", sagte Gesundheitsstaatssekretär Edward Argar am Mittwoch dem Sender Sky News. Er sei mit Sauerstoff versorgt worden, benötige aber bislang kein Beatmungsgerät.

Die Zeitung "Times" berichtete, Johnsons zunächst anhaltendes Fieber sei gesunken. Der "Daily Telegraph" meldete, Johnson sei in Behandlung bei einem der führenden Lungenfachärzte Großbritanniens. Weitere Zeitungen des Landes forderten die Briten auf, an ihren erkrankten Regierungschef zu denken. "Er blieb für Euch bei der Arbeit, nun betet zu Hause für ihn", titelte das Boulevardblatt "Sun". "Boris wird das durchziehen", schrieb der "Daily Express".

Was über das Coronavirus bekannt ist - und was nicht

Vertretungsweise führt derzeit Außenminister Dominic Raab die Amtsgeschäfte. Er bezeichnete Johnson als "Kämpfer" und erklärte, der Premier werde "zurückkommen und uns durch diese Krise führen".

Der Premier war am Montag im St. Thomas' Hospital wegen seiner anhaltenden Corona-Beschwerden untersucht worden, als sich plötzlich sein Zustand deutlich verschlechterte und er auf die Intensivstation verlegt werden musste. Johnson hatte am 27. März mitgeteilt, dass er sich mit dem neuartigen Virus angesteckt hat.

kng / DPA / AFP