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Botschaft an Opposition: US-Vizepräsident Pence: Venezuelas Maduro «muss weg»

Washington - Mitten in der eskalierenden politischen und wirtschaftlichen Krise Venezuelas hat US-Vizepräsident Mike Pence der Opposition des Landes in einer Videobotschaft die Unterstützung der USA zugesagt.

Mitten in der eskalierenden politischen und wirtschaftlichen Krise Venezuelas hat US-Vizepräsident Mike Pence der Opposition des Landes in einer Videobotschaft die Unterstützung der USA zugesagt.

«Nicolás Maduro ist ein Diktator, dessen Machtanspruch jede rechtliche Grundlage fehlt», sagt Pence in einem Clip mit spanischen Untertiteln, der am Dienstag (Ortszeit) bei Twitter veröffentlicht wurde.

In einem Kommentar im «Wall Street Journal» (Dienstag) sprach sich der Vize von US-Präsident Donald Trump zudem für den Abgang Maduros aus. «Die Krise Venezuelas wird sich verschlimmern, bis die Demokratie wiederhergestellt ist», schrieb Pence. «Nicolás Maduro muss weg», so der US-Politiker.

In Venezuela hatten erst am Montag Sicherheitskräfte eine Meuterei von Nationalgardisten in der Hauptstadt Caracas niedergeschlagen. Der Aufstand dieser Einheit der Streitkräfte richtete sich offensichtlich gegen die aus ihrer Sicht illegitime Regierung Maduros. Dieser hatte sich zuletzt trotz massiver Proteste für eine zweite Amtszeit vereidigen lassen. Für Mittwoch sind in Venezuela Großdemonstrationen gegen Maduro geplant.

Maduro nannte die Äußerungen des US-Vizepräsidenten am Dienstag bei Twitter «inakzeptabel». Die Regierung seines Landes sei gerade dabei, die diplomatischen Beziehungen zu den USA einer Revision zu unterziehen. In den nächsten Stunden würden Entscheidungen getroffen, um die Souveränität und Würde des venezolanischen Volkes zu verteidigen, so Maduro.

Die USA würden die Nationalversammlung als letzten Überrest der Demokratie in Venezuela anerkennen und sie und ihren Präsidenten Juan Guaidó in der Forderung nach einer Übergangsregierung unterstützen, sagte Pence in seiner Videobotschaft. Washington stehe bei der geplanten Großdemonstrationen gegen Maduro an der Seite der Opposition.

Zahlreiche Staaten, internationale Organisationen und die venezolanische Opposition bezeichnen Maduros Wiederwahl im vergangenen Jahr als undemokratisch. Deshalb erkennen sie ihn nicht als legitimen Präsidenten an.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.