VG-Wort Pixel

Terrorserie in Brüssel Attentäter brachten die Bomben in Koffern ins Terminal


Bei Explosionen am Brüsseler Flughafen und an einer Metro-Station sind offenbar mindestens 34 Personen getötet und mehr als hundert verletzt worden. Alle aktuellen Informationen im stern-Live-Blog.

Bei einer neuen Terrorserie in Brüssel sind am Dienstag mindestens 34 Menschen getötet worden. 

+++ Alle Details zu den Anschlägen finden Sie weiter unten in unserem Live-Blog +++

Kurz nach 08.00 Uhr ereignen sich in der Abflughalle des Flughafens Brüssel-Zaventem zwei Explosionen. Vermutet wird, dass sich mindestens ein Selbstmord-Attentäter in die Luft sprengte. Vorläufige Bilanz: mindestens 14 Tote, mindestens 81 Verletzte.

Um 09.11 Uhr gibt es in der Metro-Station Maelbeek im EU-Viertel einen weiteren Anschlag. Vorläufige Bilanz: mindestens 20 Tote, mindestens 106 Verletzte.

Stundenlang gibt es immer wieder Gerüchte über weitere Anschläge an anderen Orten  - alles Fehlanzeige, zum Glück.

Aktuelle Informationen finden Sie hier im stern-Liveblog:

Live Blog

Attentäter brachten die Bomben in Koffern ins Terminal

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Das belgische Atomkraftwerk Tihange wird teilweise evakuiert. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den lokalen Polizeichef. Das Kraftwerk ist rund 70 Kilometer von Aachen entfernt.

  • Alexander Meyer-Thoene
    • Alexander Meyer-Thoene

    Laut belgischen Medien könnte es sich bei dem Sprengsatz der am Flughafen Brüssel gezündet wurde, um eine Nagelbombe gehandelt haben.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Brüsseler Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen, teilt das nationale Krisenzentrum per Twitter mit.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Laut der Nachrichtenagentur Reuters und dem belgischen TV-Sender VTM hat die Polizei einen nicht detonierten Sprengstoffgürtel am Flughafen Brüssel entdeckt.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Unser stern-Reporter Rolf Peters vor Ort schildert einen Eindruck:

    Hier am Flughafen ist alles total ruhig. Immer wieder durchbricht eine kreischende Sirene die Stille. Wo sich sonst Autos in Staus voranquälen, fährt kein einziger Wagen mehr. Gerade kommen die ersten Leichenwagen und biegen ab Richtung Hauptgebäude, wo der Anschlag stattgefunden hat. Voll gepackte Busse bringen Flughafengäste, die nicht mehr mit dem eigenen Auto das Gelände verlassen können, aus dem Sperrbezirk. An einem Kreisverkehr vor der Zufahrt haben sich Presse und Kameraleute aufgebaut. Ein Motorrad rast mit größter Geschwindigkeit durch den Ortsteil Zaventem. Immer wieder gehen hier neue Meldungen aus der Hauptstadt ein

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Das nationale Krisenzentrum in Belgien ist nach den Anschlägen über eine spezielle Telefonnummer zu erreichen.

    Unter +32 781 51 771 können sich Anrufer aus dem Ausland erkundigen.
    Die Mitarbeiter baten aber darum, möglichst über soziale Medien zu versuchen, Menschen zu kontaktieren.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Die belgische Regierung warnt vor einer womöglich noch immer existierenden Gefahr durch Attentäter in Brüssel.
    "Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuß sind", sagt Außenminister Didier Reynders dem Fernsehsender RTBF.

  • Alexander Meyer-Thoene
    • Alexander Meyer-Thoene

    Eine interaktive Karte zeigt die Reaktionen auf Twitter nach den Anschlägen von Brüssel.

  • Alexander Meyer-Thoene
    • Alexander Meyer-Thoene

    Die niederländische Polizei hat für einige Zeit den Bahnhof von Hoofddorp bei Amsterdam evakuiert und abgesperrt. Ein internationaler Zug aus Brüssel sei nach einer Meldung durchsucht worden. Es sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden, teilt die Polizei mit.

  • Alexander Meyer-Thoene
    • Alexander Meyer-Thoene

    Bundeskanzlerin Angela Merkel wird heute um 17.00 Uhr in Berlin eine Erklärung zu den Terroranschlägen in Brüssel abgeben.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    In Brüssel finden mehrere Razzien statt. Ermittler sind auf der Suche nach Verdächtigen, die mit den Attentaten zu tun haben könnten, berichtet der öffentliche Sender RTBF mit Hinweis auf Justizquellen.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Ein Überblick zur Lage:

    - Aktuell ist von mindestens 28 Todesopfern die Rede; mindestens elf starben bei zwei Explosionen am Flughafen in Brüssel, andere bei einer Explosion in einer U-Bahn-Station.

    - Zudem wurden mehr als 100 Menschen zum teil schwer verletzt und werden in Krankenhäusern behandelt. Blutspenden werden dringend benötigt.

    - Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Terrorakt; eine der Bomben am Flughafen war mit einem Selbstmordattentäter explodiert.

    - In der Abflughalle des Flughafens in Brüssel wurde ein Kalaschnikow-Sturmgewehr gefunden.

    - Ein viertes verdächtiges Objekt wurde in der Stadt gefunden und kontrolliert gesprengt.

    - Die belgische Königsfamilie wurde evakuiert.

    - Alle U-Bahn-Stationen sind geschlossen, viele Flüge und Züge nach Brüssel sind gestrichen. Auch Nachbarländer verstärken die Sicherheitsmaßnahmen, darunter auch Deutschland in Frankfurt am Main und Berlin.

  • Alexander Meyer-Thoene
    • Alexander Meyer-Thoene

    Wie RBTF weiter berichtet, wird die Université libre de Bruxelles (ULB) von den Behörden evakuiert.

  • Jenny Kallenbrunnen
    • Jenny Kallenbrunnen

    Der Lufthansa-Konzern streicht alle Flüge von und nach Brüssel.

  • Alexander Meyer-Thoene
    • Alexander Meyer-Thoene

    Der belgische Sender RTBF berichtet von Hausdurchsuchungen in der Region Brüssel nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker