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Flüchtlingsschiff: Vater von Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete: "Sie ist nicht blauäugig"

"Lustig und guter Dinge": Laut Ekkehart Rackete, Vater der in Italien festgenommenen Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete, ist seine Tochter wohlauf. Die 31-Jährige sei besonnen und keine Sozialrevolutionärin.

Carola Rackete - Kapitänien der Sea Watch 3

Laut ihrem Vater weder blauäugig noch auf einem Abenteuertrip: Sea-Watch-3-Kapitänin Carola Rackete

AFP

Politisch interessiert und analytisch - so beschreibt Ekkehart Rackete seine Tochter - die deutsche Kapitänin der Hilfsorganisation Sea-Watch. Die 31-Jährige war vergangene Woche auf der Insel Lampedusa unter Hausarrest gestellt worden. Sie war mit mehr als 40 Migranten an Bord trotz Verbots der Regierung in Rom in italienische Gewässer gefahren. Am Montagnachmittag sollte sie nach Angaben der Hilfsorganisation von einem italienischen Ermittlungsrichter auf Sizilien vernommen werden.

Ihr Vater hofft auf den Einsatz der Bundesregierung: "Ich denke der internationale Druck auf die italienische Regierung wird einiges bewirken." Er halte das südeuropäische Land aber "nach wie vor" für einen souveränen Rechtsstaat und mache sich keine großen Sorgen um das Schicksal seiner Tochter. Erst gestern habe der 74-Jährige mit ihr telefoniert: "Sie ist lustig und guter Dinge und sieht der ganzen Sache eigentlich gelassen ins Auge". Über die Kollision ihres Schiffes mit der Finanzpolizei habe Rackete nicht mit ihm gesprochen.

Carola Rackete: Gewohnt, Entscheidungen zu treffen

"Sie ist nicht blauäugig auf einen Abenteuertrip gegangen", betonte der 74-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Bevor sie vor einigen Wochen nach Lampedusa geflogen sei, habe sie intensiven Kontakt mit dem italienischem Rechtsbeistand von Sea-Watch gehabt. Sie habe zudem schon früher für die Hilfsorganisation gearbeitet. Durch ihre Tätigkeit als nautische Offizierin ist sie es gewohnt, Entscheidungen zu treffen und vorher die Lage zu beurteilen, wie Rackete sagte. Sie tue, was sie für nötig halte, solange sie niemandem schade. So auch im Fall der Migranten an Bord der "Sea Watch 3". "Eine sozialrevolutionäre Ader hat sie nie gehabt."  

Nach Angaben des Vaters ist die 31-Jährige oft auf Reisen. Sie habe auf der Chinesischen Mauer gezeltet und sei durch mehrere Länder in Südamerika getrampt.

Spendenaktionen garantieren gute Rechtsvertretung

Die Spendenaktionen der Fernsehmoderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf sowie auf einer italienischen Facebook-Seite garantiere seiner Tochter eine gute Rechtsvertretung. Der 31-Jährigen werden Beihilfe zur illegalen Einwanderung, Verletzung des Seerechts und Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen, weil sie sich Anweisungen von Militärschiffen widersetzt haben soll. Insgesamt kamen durch die Geldsammlungen bis Montag eine Million Euro zusammen.

dho / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.