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Streit um Corona-Impfstoff Trump widerspricht Chef der US-Gesundheitsbehörde: "Er war verwirrt"

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Vor dem Senat wurde der Chef der US-Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield unter Eid gefragt, wann mit einem flächendeckenden Impfstoff-Einsatz gegen Corona zu rechnen sei. Er gehe davon aus, dass die amerikanische Bevölkerung frühestens im Sommer des kommenden Jahres gegen das Coronavirus geimpft werden könne, sagte Redfield. Und widersprach damit der US-Regierung und US-Präsident Donald Trump. Diese hatten zuletzt gesagt, dass ein Impfstoff bereits in wenigen Wochen bereitstehen könnte und kurz nach der Freigabe auch verteilt werden könne. Zudem sagte Redfield, dass Masken aktuell das "wichtigste Instrument" im Kampf gegen die Pandemie seien. Vielleicht sogar noch wichtiger als eine mögliche Impfung. Aussagen, die Trump offenbar überhaupt nicht gefielen. Vor Journalisten in Washington sagte er dazu: "Ich denke, er hat einen Fehler gemacht. Das ist einfach eine falsche Information. Ich habe ihn angerufen und er hat das nicht wiederholt. Vielleicht war er verwirrt oder wurde falsch zitiert. Nein, wir sind bereit sofort zu starten, wenn es den Impfstoff gibt. Das könnte im Oktober oder etwas später so weit sein." Die USA seien bereit mindestens 100 Millionen Dosen des Impfstoffs bis zum Ende des Jahres zu liefern, sagte Trump. Kurz darauf würden es deutlich mehr sein. Im Übrigen sei ein Impfstoff viel effizienter als die Masken.
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Donald Trump widerspricht dem Chef der US-Gesundheitsbehörde im Streit um einen möglichen Corona-Impfstoff. Robert Redfield sei bei seiner Befragung "verwirrt" gewesen, sagte der US-Präsident.

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