HOME

Video aus dem Weißen Haus: "Yanny" oder "Laurel"? Trump hört etwas ganz anderes

Das Weiße Haus springt auf einen Netztrend auf und lässt Trumps engsten Machtzirkel diskutieren, ob in einem Audioclip "Yanny" oder "Laurel" zu hören ist. Nicht nur der US-Präsident übt sich dabei in Selbstironie.

Video aus dem Weißen Haus: "Yanny" oder "Laurel"? Donald Trump hört etwas anderes

Das Weiße Haus um US-Präsident Donald Trump gibt sich in einem Video selbstironisch

AFP

Kaum eine Frage beschäftigt die Netzwelt derzeit mehr, als diese: "Yanny" oder "Laurel"? Auslöser des Hypes ist ein Audioclip, den die amerikanische Influencerin Cloe Feldman in Umlauf gebracht hat - und der sich seither wie ein Lauffeuer verbreitet. Eine Roboterstimme liest eigentlich nur einen Namen vor, für die einen klingt das Wort allerdings nach "Yanny" - andere verstehen "Laurel" (mehr dazu lesen Sie hier).  

Nun ist das Weiße Haus um Donald Trump auf den Hype im Netz aufgesprungen. In einem Video diskutiert der engste Machtzirkel um US-Präsident Donald Trump, was denn nun wirklich zu hören ist. Klar: Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Nur Trump selbst hört etwas völlig anderes.

Welches Wort hört Donald Trump? 

"Ganz klar: Laurel!", ist sich Präsidententocher Tochter Ivanka Trump sicher. Auch Beraterin Kellyanne Conway ist überzeugt: "Es ist Laurel." Wenn nötig, könne sie ihre Meinung aber ändern - eine Anspielung auf die anhaltende Kritik, sie würde Fakten (Stichwort: "alternative Fakten") verdrehen und zurechtbiegen. 

"Yanny ist der Gewinner, Laurel der Verlierer", widerspricht Mercedes Schlapp, Direktorin für Strategische Kommunikation. Da kann Präsidentensprecherin Sarah Sanders nur zustimmen. Allerdings erst, nachdem sie das üble Gerücht, sie höre "Yanny", als "Fake News" zurückgewiesen hat. "Alles was ich höre, ist Yanny." US-Vizepräsident Mike Pence fragt demonstrativ verwirrt: "Wer ist Yanny?!" 

Und dann kommt er: der große (aber kurze) Auftritt von Donald Trump. "Ich höre 'covfefe'", schließt der US-Präsident die Debatte. Scheinbar kann der US-Präsident nun über seinen mutmaßlichen Twitter-Fauxpas lachen: Im Mai 2017 wollte er die Medien kritisieren, machte dabei aber offenbar einen Schreibfehler: "Abgesehen von der negativen Presse covfefe", schrieb Trump damals und löschte den missglückten Tweet.

Das Netz überschlug sich mit Spott und - eine weitere, kleine Parallele zur "Yanny"-oder-"Laurel"-Diskussion - fragte sich, was "covfefe" zu bedeuten hat. Das ist bis heute unklar. Zumindest offiziell. "Der Präsident und eine kleine Gruppe von Menschen wissen genau, was er sagen wollte", behauptete damals Trumps Ex-Sprecher Sean Spicer.


fs