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+++ Trump-Ticker +++

Zustimmungsrate: Trump bricht in den Umfragen bei seinem Lieblingssender "Fox News" ein

Donald Trumps Umgang mit den Schusswaffenangriffen empfinden viele Amerikaner offenbar unpassend. In den jüngsten Umfragen des ihm wohlgesinnten Senders "Fox News" verliert der US-Präsident klar an Zustimmung. Ebenso wie seine Twitterei.

Donald Trump und Sean Hannity

Donald Trump und Sean Hannity (l.): zwei, die richtig gut miteinander können

AFP

15. August: Trump bricht in den Umfragen bei seinem Lieblingssender "Fox News" ein

Erst vor wenigen Wochen hatte sich Donald Trump besorgt über "Fox News" geäußert. "Was ist da los?", soll der US-Präsident Vertraute gefragt haben; Anlass waren unter anderem die schlechten Umfragen, die sein Lieblingssender für ihn errechnet hatte. Die Zustimmungsrate zu seiner Politik lag da bei 46 Prozent – doch es geht schlimmer. Seit Ende Juli ist die Zufriedenheit gesunken: auf nun 43 Prozent. Dieser Wert liegt – je nach Quelle – nicht einmal mehr wie bislang über dem Umfragen-Schnitt (aktuell: 43,2, beziehungsweise 41,7). Das ist nur ein Prozentpunkt von Trumps bisherigen Rekordtief entfernt. Als Gründe werden sein Umgang mit den jüngsten Schusswaffenangriffen in Texas und Ohio genannt. So glauben 46 Prozent der Befragten, dass diese US-Regierung das Land nicht ausreichend vor solchen Vorfällen schützen kann. Der grundsätzlich Trump-freundliche Sender "Fox News" hat auch abgefragt, wie seine Twitterei ankommt. Ergebnis: eher nicht so gut. 51 Prozent schätzen seine Einlassungen über den Kurznachrichtendienst nicht.

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12. August: Scaramucci: Republikaner brauchen eventuell anderen Kandidaten als Trump

Anthony Scaramucci, der elf Tage lang als Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump fungierte, sagte, die Republikaner müssten für die Präsidentschaftswahl 2020 möglicherweise einen anderen Kandidaten als Trump auswählen. Das berichtet die US-Nachrichtenseite Axios. In einem Telefoninterview verglich Scaramucci Trump mit einem schmelzenden Kernreaktor und sagte, er würde unter Umständen einen republikanischen Herausforderer gegen den amtierenden US-Präsidenten unterstützen. Scaramucci, der Hunderttausende Dollar an republikanische Kandidaten gespendet hat, einschließlich Trumps Präsidentschafts-Kampagne von 2016, sagte, wenn Trump "sein Verhalten nicht ändere, werde es nicht nur ich sein, sondern viele andere werden darüber nachdenken, einen Ersatz für 2020 zu finden." Scaramucci sagte, dass Trumps Angriffe auf vier Demokratinnen des Kongresses hätten "das Land spalten". Der Präsident reagierte und griff seinen ehemaligen Kommunikationsdirektor in ein paar Tweets an.

7. August: Trump mit Protesten in Dayton empfangen 

Vier Tage nach der Schusswaffenattacke in Dayton ist US-Präsident Donald Trump in der Stadt im Bundesstaat Ohio mit Protesten empfangen worden. Trump und seine Frau Melania besuchten ein Krankenhaus, in dem einige der Verletzten behandelt werden. Trump habe im Gespräch mit Überlebenden gesagt, dass Gott auf sie "aufgepasst" habe, erklärte seine Sprecherin Stephanie Grisham.

In der Nähe der Klinik gingen hunderte Demonstranten gegen Trumps Besuch auf die Straße. Sie hatten unter anderem einen riesigen Ballon dabei, der Trump als grimmiges Baby zeigt. Ein solcher Ballon wurde schon bei zahlreichen Demonstrationen gegen Trump auf der ganzen Welt gezeigt. Auf Plakaten forderten sie den Präsidenten auf, sich der Waffenlobby NRA entgegenzustellen und den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten.     Vor seiner Abreise hatte Trump einem solchen Verbot allerdings eine Absage erteilt. Dafür gebe es in Washington derzeit keine politische Mehrheit, sagte er vor Journalisten in Washington.    

Gute Chancen sieht Trump dagegen für strenge Überprüfungen von Waffenkäufern. Nach seinem Besuch in Dayton will Trump noch die Stadt El Paso in Texas besuchen. In Dayton hatte am Wochenende ein 24-Jähriger neun Menschen getötet, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Wenige Stunden zuvor hatte ein 21-Jähriger in El Paso 22 Menschen erschossen. Die Ermittler vermuten hier ein rassistisches Motiv.

2. August: Indien will nicht, dass Donald Trump im Kaschmir-Konflikt vermittelt

Indien hat erneut ein Vermittlungsangebot von US-Präsident Donald Trump im Kaschmirkonflikt mit Pakistan abgelehnt. Außenminister Subrahmanyam Jaishankar schrieb auf Twitter, er habe dies seinem US-amerikanischen Amtskollegen Mike Pompeo bei einem Treffen in Bangkok mitgeteilt. "Habe in klaren Worten gesagt, dass jegliche Diskussion über Kaschmir, wenn überhaupt gerechtfertigt, nur mit Pakistan und nur bilateral stattfinden wird:" Trump hatte zuvor seine Hilfe angeboten. "Wenn ich kann, wenn sie wollen, würde ich sicherlich vermitteln", sagte er. Britisch-Indien wurde 1947 unabhängig und in Indien und Pakistan geteilt. Seitdem streiten beide Länder um die Herrschaft über das Himalaya-Gebiet Kaschmir.

1. August: Trump kündigt neue Strafzölle auf chinesische Produkte an

Die USA werden chinesische Produkte im Wert von rund 300 Milliarden Dollar (270 Milliarden Euro) ab September mit einem neuen Strafzoll von 10 Prozent belegen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag über Twitter an.

Die beiden Länder - die größten Volkswirtschaften der Erde - hatten die jüngste Runde ihrer Handelsgespräche am Mittwoch in China ohne sichtbare Fortschritte beendet. Es wurde aber vereinbart, die Verhandlungen Anfang September in Washington fortzusetzen. 

Der Handelskrieg zwischen den beiden Staaten läuft bereits seit über einem Jahr. Auslöser war ursprünglich die Verärgerung Trumps darüber, dass China weit mehr in die USA exportiert als umgekehrt. Er fordert eine Beseitigung von Marktschranken, kritisiert die Verletzung von Urheberrechten, den zwangsweisen Technologietransfer bei in China tätigen US-Unternehmen und staatliche Subventionen. Seither hat Trump bereits die Hälfte der Importe aus China mit 25-prozentigen Sonderzöllen belegt. China reagierte mit Gegenzöllen.

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