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+++ Trump-Ticker +++

Auf Twitter: Bolton-Nachfolger gefunden: Trump macht Robert O'Brien zum Nationalen Sicherheitsberater

Nach dem Rauswurf John Boltons hat Donald Trump die Ernennung des Diplomaten Robert O'Brien zum neuen Nationalen Sicherheitsberater angekündigt. O'Brien sei bislang "sehr erfolgreich" als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten tätig gewesen

Robert O'Brien in Stockholm während der Gerichtsverhandlung von ASAP Rocky

Robert O'Brien in Stockholm während der Gerichtsverhandlung von ASAP Rocky

AFP

18. September: Trump ernennt neuen Nationalen Sicherheitsberater 

Der bisherige US-Beauftragte für Verhandlungen über die Freilassung von Geiseln, Robert O'Brien, wird neuer Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump gab die Ernennung O'Briens über den Kurzbotschaftendienst Twitter bekannt. Er habe bereits "lange und hart" mit O'Brien zusammengearbeitet, dieser werde einen "großartigen Job" auf seinem neuen Posten leisten.    

O'Brien tritt die Nachfolge von John Bolton an, mit dem Trump unzufrieden war und der in der vergangenen Woche aus der Regierung ausscheiden musste. Bolton vertrat unter anderem in der Politik gegenüber dem Iran und Nordkorea eine deutlich härtere Linie als der Präsident.    

O'Brien wird bereits der vierte Nationale Sicherheitsberater während der Trump-Präsidentschaft sein. Er tritt das Amt in einer Zeit an, in der sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wegen der jüngsten Luftangriffe auf zwei saudiarabische Ölanlagen nochmals massiv verschärft haben. Für die Bolton-Nachfolge war unter anderen auch der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, gehandelt worden.

18. September: Trump kündigt deutliche Verschärfung der Iran-Sanktionen an

Nach den Angriffen auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien will US-Präsident Donald Trump die Sanktionen gegen den Iran "bedeutend verstärken". Er habe Finanzminister Steven Mnuchin angewiesen, das in die Wege zu leiten, erklärte Trump auf Twitter. Weitere Angaben machte er zunächst nicht. US-Außenminister Mike Pompeo hat den Iran direkt für die Angriffe verantwortlich gemacht. Die Angriffe haben die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten befeuert.

Die US-Regierung hat bereits weitgehende Sanktionen gegen iranische Banken, Unternehmen der Öl- und Gas-Branche, das Waffenprogramm des Landes sowie führende Vertreter von Regierung und Militär verhängt. Es war zunächst nicht klar, welche zusätzlichen Sanktionen Trump vorschweben. Außenminister Pompeo wollte in der Hafenstadt Dschidda mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über eine Reaktion auf die Angriffe beraten. 

Das iranische Außenministerium wies in einem offiziellen Schreiben an die USA erneut jegliche Verantwortung zurück. "Der Iran hat mit dem Angriff nichts zu tun", heißt es in dem Brief, der den USA über die Schweizer Botschaft in Teheran zugestellt wurde. "Falls gegen den Iran eine (Militär-)Aktion ausgeübt werden sollte, werden wir die umgehend erwidern und die Dimensionen wären nicht limitiert", heißt es in dem Schreiben, aus dem die Nachrichtenagentur Irna zitierte. 

Seit der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens durch die US-Regierung vor gut einem Jahr haben die Spannungen zwischen Washington und Teheran immer weiter zugenommen. Die USA wollen den Iran mit harten Sanktionen und einer Politik des "maximalen Drucks" dazu bewegen, einem neuen Abkommen mit härteren Auflagen zuzustimmen und die Unterstützung von Terrorgruppen in der Region einzustellen.

17. September: Staatsanwaltschaft fordert Donald Trumps Steuerunterlagen an

Er habe nichts zu verbergen, sondern nur Erfolge vorzuweisen. Mit diesen Worten versprach Donald Trump schon im Wahlkampf 2016 seine Steuererklärung herauszugeben - so wie das US-Präsidenten im Sinne der Transparenz zu tun pflegen. Doch bis heute wartet die Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten auf die Veröffentlichung.

Die Staatsanwaltschaft in Manhattan will es nun aber endlich wissen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP, haben die Ermittler von der Firma Mazars USA, die sich um Trumps Steuerangelegenheiten kümmert, die Herausgabe der Eklärungen Trumps aus den vergangenen acht Jahren angefordert. Bereits Ende August soll die Anforderung rausgegangen sein. Anlass der neuen Untersuchung sollen Ermittlungen im Umfeld von Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels sein, mit der Trump eine Affäre gehabt haben soll.

Die Behörde will wissen, ob Rückzahlungen an den inzwischen zu einer Haftstrafe verurteilten früheren Anwalt Trumps, Michael Cohen, über den 130.000 Dollar an Stormy Daniels geflossen sein sollen, gegen Gesetze verstoßen haben - beispielsweise, indem sie fälschlicherweise als Rechtsberatungskosten ausgewiesen wurden. Die Untersuchung unter der Leitung von Staatsanwalt Cyrus Vance Jr., dem Sohn des früheren US-Außenministers Cyrus Vance unter Präsident Jimmy Carter, wird allerdings eher dazu führen, dass Trumps Steuerunterlagen auch in absehbarer Zukunft nicht öffentlich werden.

15. September: Ivanka Trump will moralischen Kompass von ihrem Vater geerbt haben

Zu Donald Trump fallen einem viele Adjektive ein, "moralisch" dürfte aber bei den wenigsten dabei sein. Schließlich ist der US-Präsident dafür bekannt es mit klassischen moralischen Prinzipien wie der Wahrheits- und der ehelichen Treue nicht besonders genau zu nehmen. Seine Tochter Ivanka scheint das aber durchaus anders zu sehen.

Als sie im August bei einer Spenden-Veranstaltung gefragt wurde, was sie von ihren Eltern gelernt habe, hatte sie eine durchaus interessante Antwort parat, berichtet "Politico". Demnach gab sie an, von ihrer Mutter gelernt zu haben, wie man eine erfolgreiche und machtvolle Frau wird. Von ihrem Vater habe sie dagegen ausgerechnet den moralischen Kompass geerbt. 

Ob sie das wirklich so sieht oder nur die Spender begeistern wollte, weiß wohl nur Ivanka selbst.

14. September: Trump erklärt seinen orangenen Hautton - mit Energiesparlampen

Über Donald Trumps Hautton wurden schon viele Witze gemacht: Der US-Präsident sieht in der Regel leicht Orange-stichtig aus. Nun hatte er bei einem Festessen der Republikaner in Baltimore seine eigene Erklärung dafür: Energiesparlampen."Das Licht ist nicht gut, ich sehe immer orange aus. Und ihr auch. Das Licht ist einfach das Schlimmste", erklärte der Präsident.

Die skurrile Erklärung hat einen durchaus ernsten Hintergrund. Trumps Regierung plant, die strengen Richtlinien für den Energieverbrauch von Glühlampen zu lockern. Die modernen Lampen seien einfach zu teuer in der Anschaffung, zudem ließen sie beim Kaputtgehen gefährliche Substanzen austreten, so Trump. Auf die hohe Ersparnis durch den geringeren Energieverbrauch ging er nicht ein.

13. September: Trump erklärt E-Zigarretten-Problem zur Chefsache – und zieht Melanias Sohn als Begründung heran (der auch seiner ist)

Ausgefallene Geschmacksrichtungen für E-Zigaretten sollen nach dem Willen der US-Regierung in den Vereinigten Staaten verboten werden. Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch im Weißen Haus in Washington "sehr strenge" Vorschriften für Hersteller an und bezeichnete die Nutzung von E-Zigaretten als "großes Problem". Kurz zuvor hatten US-Behörden einen weiteren Todesfall gemeldet, der auf den Gebrauch von E-Zigaretten zurückgeht - der mittlerweile sechste.

Gefahren durch "Vaping": US-Regierung will E-Zigaretten weitgehend verbieten

Trump wies mehrfach auf die Risiken des Rauchens von E-Zigaretten hin: "Wir können nicht zulassen, dass Menschen krank werden." Vordergründig wurde das geplante Verbot aber nicht mit den bekanntgewordenen Todesfällen begründet, sondern mit dem zunehmenden Konsum durch Minderjährige. So sei auch First Lady Melania Trump auf das Thema gestoßen. Sie hatte bereits vor einigen Tagen ihre Sorge über den Konsum von E-Zigaretten von Kindern geäußert. Begründung: "Sie hat einen Sohn", wie Trump erklärte. Und schob noch ein "zusammen" hinterher. Denn Barron, 13, ist ihr gemeinsamer Sohn. Dennoch klang der US-Präsident eher distanziert, als er über den "wunderbaren, jungen Mann" redete, der Melania zu ihrem Aufruf inspiriert habe.

11. September: US-Medien: Botschafter Grenell im Rennen als Bolton-Nachfolger

Nach dem Rauswurf des Hardliners John Bolton muss sich US-Präsident Donald Trump einen neuen Nationalen Sicherheitsberater suchen - den vierten in seiner Amtszeit. Mehrere US-Medien berichteten, unter den möglichen Kandidaten sei der derzeitige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. Trump hatte Bolton am Dienstag überraschend wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten per Twitter gefeuert. 

Trump hat angekündigt, nächste Woche einen neuen Nationalen Sicherheitsberater zu ernennen. Bis zu einer Nachfolgeregelung soll Boltons bisheriger Stellvertreter Charlie Kupperman das Amt geschäftsführend übernehmen. Trump und Bolton lagen in den vergangenen Monaten immer wieder über Kreuz. 

US-Medien nannten eine ganze Reihe möglicher Kandidaten für die Bolton-Nachfolge. Darunter sind etwa der US-Sonderbeauftragte für den Iran, Brian Hook, oder der Sonderbeauftragte für Nordkorea, Steve Biegun. Sowohl bei CNN als auch bei Fox News, bei der "New York Times" und beim "Wall Street Journal" wurde Grenell erwähnt. Der hatte sich als Trumps Vertreter in Europa in den letzten Monaten einen Namen gemacht. In Deutschland wurde kritisiert, dass Grenell häufig wenig diplomatisch agierte. Unter anderem hatte der 52-Jährige deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr dazu aufgefordert, sich aus dem Iran zurückzuziehen.

11. September: US-Präsident Trump bezeichnet Notenbanker als "Dummköpfe"

Die Angriffe von US-Präsident Trump auf die amerikanische Notenbank Fed gehen immer mehr unter die Gürtellinie. In einem Twitterbeitrag vom Mittwoch bezeichnete Trump die Zentralbanker als "Dummköpfe". Notenbankchef Jerome Powell und seine Kollegen seien "naiv". Hintergrund ist einmal mehr das aus Sicht von Trump zu hohe Zinsniveau in den USA, das seiner Meinung nach auf das Konto der Notenbank geht. 

Trump forderte die Federal Reserve auf, die Leitzinsen auf null zu senken - oder sogar noch niedriger festzusetzen. Sodann solle man damit beginnen, die Schulden zu refinanzieren. Vermutlich bezieht sich Trump auf die Staatsschulden der USA von mehr als 22 Billionen US-Dollar. Es liege an der Naivität Powells, dass die USA nicht das tun könnten, was andere Länder bereits täten. Die einmalige Gelegenheit, zu viel günstigeren Zinsen umzuschulden, verpassten die USA wegen "Dummköpfen", so Trump.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen Powell ausgeteilt hat (mehr dazu lesen Sie weiter unten).

10. September: US-Präsident Trump entlässt seinen Sicherheitsberater Bolton

US-Präsident Donald Trump hat seinen Sicherheitsberater John Bolton entlassen. Trump begründete dies im Kurzbotschaftendienst Twitter damit, dass er mit vielen Positionen Boltons nicht übereingestimmt habe. Bolton, der seit dem Frühjahr 2018 als Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus diente, ist als außenpolitischer Hardliner. 

10. September: Nachwahl in North Carolina wird zum Test für Donald Trump

Inmitten einer weiteren heiklen Periode seiner Präsidentschaft (Korruptionsvorwürfe, Nordkorea testen Waffen, Iran droht mit Aufrüstung, Konjunktur schwächelt) steht die Politik von Donald Trump am Dienstag zur Abstimmung. In North Carolina muss ein Sitz für das Repräsentantenhaus nachbestimmt werden, nachdem Vorwürfe von Wahlbetrug laut geworden waren. Der Bezirk gilt eigentlich als Hochburg der Republikaner – doch in den Umfragen hatte der demokratische Herausforderer Dan McCready stark aufgeholt, so das sich Präsident Trump genötigt sah, auf Wahlveranstaltungen laut für seinen Kandidaten zu trommeln. Die Nachwahl gilt als Test über die Zufriedenheit mit Trumps Kurs. In den landesweiten Umfragen lehnt ihn eine Mehrheit der Amerikaner weiterhin ab. Eine Niederlage in dem konservativen Landstrich würde einer Ohrfeige für den US-Präsidenten gleichkommen.

Video: Trump sagt Treffen mit Taliban ab

9. September: Trumps "Nicht-Besuch" kam Dänemarks Polizei teuer zu stehen

Die Vorbereitung des abgesagten Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Kopenhagen hat die dänische Polizei rund vier Millionen dänische Kronen (536.000 Euro) gekostet. Das berichtete der Dänische Rundfunk am Montag. "Zu den Aufwendungen zählen unter anderem Entschädigungen aufgrund von Urlaubsstornierungen, Annullierungen von gebuchten Unterkünften, Betriebskosten für Ausrüstung und Material sowie Planungszeiten", heißt es demnach in den Akten der Reichspolizei. 

Nicht mitgezählt seien die Ausgaben des Sicherheitsdienstes, des Militärs, des Kopenhagener Flughafens und des Königshauses, die sich ebenfalls auf den hohen Besuch aus den USA vorbereitet hatten. Trump hatte seine Reise zwölf Tage vor der geplanten Ankunft Anfang September abgesagt, weil die dänische Regierung mit ihm nicht über einen Verkauf von Grönland verhandeln wollte. In Dänemark löste die Absage große Empörung aus. Allein Königin Margrethe war nicht verschnupft. "Es kann vorkommen, dass man einen Besuch absagen muss", sagte sie. Ihre Einladung bestünde weiter.

Unterm Strich ging die Sache für Dänemark aber günstiger aus: Nach Schätzung der Polizei hätte der Vollzug des Staatsbesuchs 33 Millionen Kronen (4,4 Mio Euro) gekostet.

8. September: Weiterer innerparteilicher Herausforderer für US-Präsident Trump 

US-Präsident Donald Trump bekommt im Rennen um eine Wiederwahl einen dritten innerparteilichen Herausforderer: Der frühere Gouverneur Mark Sanford verkündete seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Als Grund nannte er die unter Trump gestiegene Staatsverschuldung und das Haushaltsdefizit. "Ich glaube, wir als Republikanische Partei sind vom Kurs abgekommen", sagte Sanford in einem Interview mit der Sendung "Fox News Sunday". Trump fühle sich mit Schulden offensichtlich sehr wohl, dies führe die USA jedoch "in die falsche Richtung".

In der Wahlkampfdebatte spiele das Thema Staatsverschuldung und Defizit bislang keine Rolle, beklagte der frühere Gouverneur des Bundesstaates South Carolina und zweimalige Abgeordnete im Repräsentantenhaus. Ebenfalls gegen Trump treten der frühere Gouverneur von Massachusetts, Bill Weld, und der Ex-Kongressabgeordnete Joe Walsh als Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur an. Die US-Präsidentschaftswahl findet im November kommenden Jahres statt.

Sanford räumte ein, es werde nicht einfach für ihn. "Dies ist der Anfang eines langen Weges." 

Als Gouverneur von South Carolina war Sanford 2009 fünf Tage lang völlig von der Bildfläche verschwunden. Seiner Frau und seinem Mitarbeiterstab sagte er damals, dass er in der US-Bergregion der Appalachen wandern gehe. Wie sich aber herausstellte, hatte er sich - nicht zum ersten Mal - heimlich mit seiner Geliebten in Argentinien getroffen. Die Geschichte sorgte damals landesweit für Schlagzeilen.

Der Republikaner sagte, er bereue sein Verhalten und habe sich aufrichtig dafür entschuldigt. Er habe aus seinen Fehlern gelernt und glaube an eine zweite Chance.

4. September: Demokraten erbost: Pentagon gibt Milliarden für Trumps Grenzmauer frei

Das US-Verteidigungsministerium hat Berichten zufolge 3,6 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro) von bestehenden Projekten abgeschöpft, um die von Präsident Donald Trump gewünschte Grenzmauer zu Mexiko zu bauen. Führende Demokraten verurteilten das Vorhaben umgehend. Das Abzweigen der Mittel von bereits genehmigten Projekten sei eine "unverantwortliche Entscheidung", die das Budgetrecht des Parlaments verletze und der nationalen Sicherheit schade, sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi.

Das Pentagon will die Mittel einem Bericht der "Washington Post" zufolge bei 127 bereits beschlossenen Projekten abschöpfen, um rund 280 Kilometer der Grenzmauer errichten zu können. 

Der Bau einer Mauer an der rund 3200 Kilometer langen Grenze zu Mexiko war eines der zentralen Versprechen Trumps vor seiner Wahl zum Präsidenten.

29. August: Trump sagt Polen-Reise wegen Hurrikans "Dorian" ab 

US-Präsident Donald Trump hat wegen des herannahenden Hurrikans "Dorian" seine fürs Wochenende geplante Reise nach Polen abgesagt. Für die USA werde nun stattdessen Vizepräsident Mike Pence an den Gedenkveranstaltungen zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Polen vor 80 Jahren teilnehmen, sagte Trump im Weißen Haus. Er habe dies telefonisch auch dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda erklärt. Trump sollte ursprünglich am Sonntag in Warschau ankommen.

US-Präsident Donald Trump (rechts) und Vizepräsident Mike Pence

US-Präsident Donald Trump (rechts) und Vizepräsident Mike Pence

AFP

Trump sagte nun, er wolle durch sein Verbleiben im Land sicherstellen, dass alle Ressourcen seiner Regierung "auf den ankommenden Sturm ausgerichtet" seien. Er warnte, dass "Dorian" ein "sehr großer" Hurrikan werden könnte. 

Der Hurrikan "Dorian" sammelt derzeit über dem westlichen Atlantik Kraft und soll vermutlich am Sonntag oder Montag auf die Südostküste der USA treffen. Meteorologen gehen davon aus, dass "Dorian" als sehr kraftvoller Hurrikan auf Land treffen wird.

28. August: Trumps Ex-Verteidigungsminister rügt Trumps Kurs gegenüber Verbündeten

Der frühere US-Verteidigungsminister James Mattis hat den Kurs von Präsident Donald Trump mit Blick auf internationale Partner deutlich kritisiert. In einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal" schrieb Mattis, die USA gerieten in eine zunehmend einsame Position, "die uns einer steigenden Gefahr in der Welt aussetzt". Je mehr Verbündete ein Land an seiner Seite habe, desto besser. "Nationen mit Verbündeten gedeihen, jene ohne verdorren", schrieb er. "Alleine kann Amerika unser Volk und unsere Wirtschaft nicht beschützen." Es reiche für einen Regierungschef nicht aus, die "Rolle eines Polemikers" einzunehmen. Gefragt seien strategisches Geschick und die Achtung internationaler Partner. Mattis nannte bei seiner Kritik Trump nicht beim Namen, spielte aber unmissverstän dlich auf dessen außenpolitischen Kurs an.  Mattis war Ende vergangenen Jahres wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten als Verteidigungsminister zurückgetreten.

Hochhäuser und das Logo der Deutschen Bank

27. August: Weißes Haus widerspricht Trump: Melania hat Kim nicht getroffen

Nein, Melania Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nie persönlich getroffen, auch wenn US-Präsident Donald Trump diesen Anschein erweckt hat bei einer Pressekonferenz des G7-Gipfels im französischen Biarritz. Das Weiße Haus stellte am Montag (Ortszeit) klar, ein Treffen zwischen der First Lady und Kim habe es nie gegeben. Trump vertraue sich aber bei vielen Themen seiner Frau an, hieß es in der Mitteilung. "Und auch wenn die First Lady ihn [Kim] nicht getroffen hat, hat der Präsident das Gefühl, sie hätte ihn auch kennengelernt", schrieb die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham. 

Trump hatte bei der Pressekonferenz zum Abschluss des G7-Gipfels gesagt, er selbst kenne Kim "extrem gut" und dann hinzugefügt: "Die First Lady hat Kim Jong Un kennengelernt und ich denke, sie würde mir zustimmen, dass er ein Mann ist mit einem Land, das enormes Potenzial hat." Als der Präsident seine Frau erwähnte, schwenkte die Kamera zu ihr ins Publikum. Melania wirkte angespannt, wie in einem Online-Video der Pressekonferenz zu sehen war.

26. August: Mauerbau: Trump-Regierung weiß nicht, wann es losgehen soll

Sollte er US-Präsident werden, so versprach es Donald Trump während des Wahlkampfs, werde er auf jeden Fall eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Doch zweieinhalb Jahre später ist noch kein einziger Meter Mauer gebaut, berichtet das US-Portal "Axios". Zwar habe die US-Regierung bislang schon 60 Meilen bestehenden Grenzzaun aufgerüstet, von einem Neubau in Gebieten ohne bestehende Befestigung fehle jedoch bislang jede Spur, so "Axios". Wann es denn nun damit losgehen soll, wurde das Heimatschutzministerium kürzlich gefragt. Auf diese Frage habe ein Vertreter keine Antwort gegeben, heißt es weiter. Die Regierung kündigte jedoch an, bis 2020 an "strategischen Orten" insgesamt 450 Meilen Mauer hochzuziehen.

25. August: Trump-Team wütend über "Nischenthema" Klimawandel

Wenn sich die Staatsoberhäupter der sieben größten Wirtschaftsnationen beim G7-Gipfel treffen, geht es um die großen Themen. Doch welche das sind, ist durchaus umstritten. So hätten sich Mitglieder der US-Regierung ihrer Wut darüber Luft gemacht, dass bei dem Treffen über "Nischenthemen" wie den Klimawandel gesprochen werde, statt wichtigeres zu klären, berichtet der "Guardian".

Donald Trump und Emmanuel Macron

Donald Trump und Emmanuel Macron beim Arbeits-Lunch im Hôtel du Palais

AFP

Ihre Theorie: Gastgeber Emanuel Macron wolle so US-Präsident Donald Trump vorführen. Der hatte 2017 das Paris-Abkommen zur Klima-Politik aufgekündigt. 

24. August: Trump twittert von Treffen mit "Emanuel Macrone" und verlinkt auf Komiker

Wie heißt noch gleich der französische Präsident? Am Samstagnachmittag ließ US-Präsident Donald Trump die Welt über Twitter wissen, er habe soeben mit "@EmanuelMacrone" in Biarritz zu Mittag gegessen. Emanuel Macrone? Gemeint war natürlich der französische Staatschef Emmanuel Macron, der den Gast aus Washington vor Beginn der G7-Gipfels auf der Terrasse des mondänen Hôtel du Palais zu einem Arbeits-Lunch empfangen hatte. Trump hatte seine Twitter-Botschaft irrtümlich mit dem Account eines Macron-Imitators verlinkt, der dort in einem französisch eingefärbten Nonsens-Englisch Botschaften verbreitet. Nach kurzer Zeit wurde der Irrtum korrigiert: Trump schrieb nun korrekt von @EmmanuelMacron. Der zweite Teil der Botschaft blieb unverändert: "Viele gute Dinge geschehen für unsere beiden Länder!" In seinen Tweets liegt Trump öfter mal daneben - auch den Vornamen seiner Frau Melania hatte er schon einmal falsch geschrieben.

Donald Trump bezeichnet sich selbst als den "Auserwählten"

24. August: Es war nur Sarkasmus. Donald Trump ist nicht der "Auserwählte"

Er hatte die Arme ausgebreitet, in den Himmel geblickt und gesagt: "Ich bin der Auserwählte". Diesen Spruch wird US-Präsident Donald Trump wohl so schnell nicht wieder los. Dass man ihm die Ernsthaftigkeit dieser Selbstbeweihräucherung überhaupt zutraut, sagt einiges über Trumps Image – doch dabei will er alles nur sarkastisch gemeint haben. "Ihr wisst doch genau, wie ich das gemeint habe", sagte er jetzt kurz vor Abflug zum G7-Gipfel in Frankreich. "Es war Sarkasmus. Ich habe einen Witz gemacht. Wir haben alle gelächelt. Und die Frage war doch Fake News", so der US-Präsident. Trump hatte vor einigen Tagen über seine Strafzölle gegen China gesagt: "Das ist nicht mein Handelskrieg. Das ist ein Handelskrieg, der schon lange von anderen Präsidenten hätte geführt werden müssen. Jemand musste es machen. Ich bin der Auserwählte." Die Bemerkung hatte für Kritik und Spott gesorgt.

21. August: Trump will Kinder unbefristet an mexikanischer Grenze festhalten

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will künftig die unbefristete Festnahme von illegal ins Land gelangten Kindern erlauben. Eine seit 1997 geltende Regelung, wonach Minderjährige nicht länger als 20 Tage in Unterbringungszentren für Migranten festgehalten werden dürfen, soll abgeschafft werden, wie das Weiße Haus und das US-Heimatschutzministerium am Mittwoch ankündigten.

Innerhalb von 60 Tagen solle eine Neuregelung ohne diese Befristung in Kraft treten, teilte das Heimatschutzministerium mit. Die Regelung von 1997 sei "überholt", erklärte das Weiße Haus. Sie trage nicht der Tatsache Rechnung, dass die Zahl der aus Zentralamerika illegal ins Land kommenden Familien und Minderjährigen "massiv" zugenommen habe.

Wegen ihres Umgangs mit minderjährigen Einwanderern sieht sich die Trump-Regierung bereits seit längerem heftiger Kritik durch die oppositionellen Demokraten sowie von Bürgerrechtlern ausgesetzt. Die Zustände in den Unterbringungszentren werden vielfach als menschenunwürdig kritisiert. 

20. August: Trump attackiert Notenbank Fed und Chef Powell – den er selbst eingesetzt hat

US-Präsident Donald Trump hat die amerikanische Notenbank Fed erneut attackiert und eine deutliche Zinssenkung gefordert. Die Fed solle rasch die Leitzinsen um "mindestens 1,00 Prozentpunkte" senken, schrieb Trump am Montagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Darüber hinaus sollte nach Einschätzung des Präsidenten vielleicht auch eine quantitative Lockerung hinzukommen. Darunter würden zum Beispiel erneute Käufe von Staatsanleihen fallen. 

Im Fall einer solchen ungewöhnlich starken Zinssenkung würde laut Trump die US-Wirtschaft "noch besser" laufen. Zudem würde die Weltwirtschaft stärker und schneller wachsen. Dies wäre "gut für alle", schrieb der US-Präsident. Derzeit würde der starke Dollar "leider" andere Teile der Welt belasten. 

Zudem kritisierte Trump einmal mehr Notenbankchef Jerome Powell. Dieser habe einen "schrecklichen Mangel an Visionen", twitterte Trump. Er selbst hatte Powell als Fed-Präsident vorgeschlagen. Damals hatte Trump den Währungshüter als bestens geeignet, engagiert und klug beschrieben. Zuletzt hatte Trump die Notenbank aber immer wieder kritisiert und zu Zinssenkungen aufgerufen. Ende Juli hatte die Fed erstmals seit einem Jahrzehnt den Leitzins gesenkt, um 0,25 Prozentpunkte. Doch das genügte dem US-Präsidenten nicht. 

20. August: US-Präsident Trump verspricht: Kein Trump-Hotel in Grönland

Im Wirbel um ein Interesse am Kauf von Grönland hat US-Präsident Donald Trump es mit Humor versucht. Der Präsident veröffentlichte am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter eine Fotomontage, die sein gold-glitzerndes Trump International Hotel Las Vegas inmitten kleiner bunter Häuser an Grönlands Küste zeigt. "Ich verspreche, Grönland das nicht anzutun", schrieb Trump dazu. Die scherzhafte Fotomontage mit dem Titel "Grönland in zehn Jahren" kursiert bereits seit einigen Tagen in den sozialen Netzwerken. Auch Trumps Sohn Eric hat das Meme im Netz geteilt.    

Der US-Präsident hatte am Sonntag ein Interesse am Kauf der Insel bestätigt, die als autonomes Gebiet zu Dänemark gehört. Ein Kauf wäre "sicherlich strategisch interessant" und "im Grunde genommen ein großes Immobiliengeschäft", sagte der einstige Immobilienmogul. Das Thema habe aber für seine Regierung keine oberste Priorität. Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, Trump interessiere sich wegen der natürlichen Ressourcen und der geostrategischen Bedeutung für die nordöstlich von Kanada gelegene Insel. Das Außenministerium des Territoriums erteilte dem möglichen Vorhaben aber eine Absage: Grönland stehe nicht zum Verkauf.

18. August: Trump-Berater bestätigt Kaufinteresse des Präsidenten an Grönland

US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Wirtschaftsberaters tatsächlich an einem Kauf Grönlands interessiert. Der Präsident kenne sich gut mit Immobilienkäufen aus und "will sich das anschauen", sagte Larry Kudlow am Sonntag im Nachrichtensender Fox News. Er wolle nicht spekulieren, wohin das führe, aber Grönland sei strategisch bedeutend. "Sie haben viele wertvolle Mineralien", sagte Kudlow. Aber natürlich gehöre Grönland zum Nato-Partner Dänemark, fügte er hinzu. 

Grönland und Dänemark haben die Idee eines Verkaufs zurückgewiesen. Das Weiße Haus hatte sich bislang nicht zu Berichten geäußert, wonach Trump Interesse an Grönland geäußert haben soll. Die Berichte am Donnerstag legten nahe, Trump habe Berater angewiesen, den Kauf der zum dänischen Königreich gehörenden autonomen Arktisinsel zu prüfen. Wie seriös die Absichten seien, sei selbst für seine Mitarbeiter unklar gewesen, hieß es weiter. Trump, der als Immobilienunternehmer reich wurde, wird Anfang September Dänemark besuchen.  

Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein. Die USA betreiben dort einen Luftwaffenstützpunkt. Grönland mit seinen rund 56 000 Einwohnern ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland, ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt.

US-Wahlkampf: Trump attackiert Demonstranten persönlich: "ernsthaftes Gewichtsproblem"

15. August: Trump bricht in den Umfragen bei seinem Lieblingssender "Fox News" ein

Erst vor wenigen Wochen hatte sich Donald Trump besorgt über "Fox News" geäußert. "Was ist da los?", soll der US-Präsident Vertraute gefragt haben; Anlass waren unter anderem die schlechten Umfragen, die sein Lieblingssender für ihn errechnet hatte. Die Zustimmungsrate zu seiner Politik lag da bei 46 Prozent – doch es geht schlimmer. Seit Ende Juli ist die Zufriedenheit gesunken: auf nun 43 Prozent. Dieser Wert liegt – je nach Quelle – nicht einmal mehr wie bislang über dem Umfragen-Schnitt (aktuell: 43,2, beziehungsweise 41,7). Das ist nur ein Prozentpunkt von Trumps bisherigen Rekordtief entfernt. Als Gründe werden sein Umgang mit den jüngsten Schusswaffenangriffen in Texas und Ohio genannt. So glauben 46 Prozent der Befragten, dass diese US-Regierung das Land nicht ausreichend vor solchen Vorfällen schützen kann. Der grundsätzlich Trump-freundliche Sender "Fox News" hat auch abgefragt, wie seine Twitterei ankommt. Ergebnis: eher nicht so gut. 51 Prozent schätzen seine Einlassungen über den Kurznachrichtendienst nicht.

Krise in Hongkong: Trump bietet Treffen mit Xi an

12. August: Scaramucci: Republikaner brauchen eventuell anderen Kandidaten als Trump

Anthony Scaramucci, der elf Tage lang als Kommunikationsdirektor von US-Präsident Donald Trump fungierte, sagte, die Republikaner müssten für die Präsidentschaftswahl 2020 möglicherweise einen anderen Kandidaten als Trump auswählen. Das berichtet die US-Nachrichtenseite Axios. In einem Telefoninterview verglich Scaramucci Trump mit einem schmelzenden Kernreaktor und sagte, er würde unter Umständen einen republikanischen Herausforderer gegen den amtierenden US-Präsidenten unterstützen. Scaramucci, der Hunderttausende Dollar an republikanische Kandidaten gespendet hat, einschließlich Trumps Präsidentschafts-Kampagne von 2016, sagte, wenn Trump "sein Verhalten nicht ändere, werde es nicht nur ich sein, sondern viele andere werden darüber nachdenken, einen Ersatz für 2020 zu finden." Scaramucci sagte, dass Trumps Angriffe auf vier Demokratinnen des Kongresses hätten "das Land gespalten". Der Präsident reagierte und griff seinen ehemaligen Kommunikationsdirektor in ein paar Tweets an.

7. August: Trump mit Protesten in Dayton empfangen 

Vier Tage nach der Schusswaffenattacke in Dayton ist US-Präsident Donald Trump in der Stadt im Bundesstaat Ohio mit Protesten empfangen worden. Trump und seine Frau Melania besuchten ein Krankenhaus, in dem einige der Verletzten behandelt werden. Trump habe im Gespräch mit Überlebenden gesagt, dass Gott auf sie "aufgepasst" habe, erklärte seine Sprecherin Stephanie Grisham.

In der Nähe der Klinik gingen hunderte Demonstranten gegen Trumps Besuch auf die Straße. Sie hatten unter anderem einen riesigen Ballon dabei, der Trump als grimmiges Baby zeigt. Ein solcher Ballon wurde schon bei zahlreichen Demonstrationen gegen Trump auf der ganzen Welt gezeigt. Auf Plakaten forderten sie den Präsidenten auf, sich der Waffenlobby NRA entgegenzustellen und den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten.     Vor seiner Abreise hatte Trump einem solchen Verbot allerdings eine Absage erteilt. Dafür gebe es in Washington derzeit keine politische Mehrheit, sagte er vor Journalisten in Washington.    

Gute Chancen sieht Trump dagegen für strenge Überprüfungen von Waffenkäufern. Nach seinem Besuch in Dayton will Trump noch die Stadt El Paso in Texas besuchen. In Dayton hatte am Wochenende ein 24-Jähriger neun Menschen getötet, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Wenige Stunden zuvor hatte ein 21-Jähriger in El Paso 22 Menschen erschossen. Die Ermittler vermuten hier ein rassistisches Motiv.

2. August: Indien will nicht, dass Donald Trump im Kaschmir-Konflikt vermittelt

Indien hat erneut ein Vermittlungsangebot von US-Präsident Donald Trump im Kaschmirkonflikt mit Pakistan abgelehnt. Außenminister Subrahmanyam Jaishankar schrieb auf Twitter, er habe dies seinem US-amerikanischen Amtskollegen Mike Pompeo bei einem Treffen in Bangkok mitgeteilt. "Habe in klaren Worten gesagt, dass jegliche Diskussion über Kaschmir, wenn überhaupt gerechtfertigt, nur mit Pakistan und nur bilateral stattfinden wird:" Trump hatte zuvor seine Hilfe angeboten. "Wenn ich kann, wenn sie wollen, würde ich sicherlich vermitteln", sagte er. Britisch-Indien wurde 1947 unabhängig und in Indien und Pakistan geteilt. Seitdem streiten beide Länder um die Herrschaft über das Himalaya-Gebiet Kaschmir.

1. August: Trump kündigt neue Strafzölle auf chinesische Produkte an

Die USA werden chinesische Produkte im Wert von rund 300 Milliarden Dollar (270 Milliarden Euro) ab September mit einem neuen Strafzoll von 10 Prozent belegen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag über Twitter an.

Die beiden Länder - die größten Volkswirtschaften der Erde - hatten die jüngste Runde ihrer Handelsgespräche am Mittwoch in China ohne sichtbare Fortschritte beendet. Es wurde aber vereinbart, die Verhandlungen Anfang September in Washington fortzusetzen. 

Der Handelskrieg zwischen den beiden Staaten läuft bereits seit über einem Jahr. Auslöser war ursprünglich die Verärgerung Trumps darüber, dass China weit mehr in die USA exportiert als umgekehrt. Er fordert eine Beseitigung von Marktschranken, kritisiert die Verletzung von Urheberrechten, den zwangsweisen Technologietransfer bei in China tätigen US-Unternehmen und staatliche Subventionen. Seither hat Trump bereits die Hälfte der Importe aus China mit 25-prozentigen Sonderzöllen belegt. China reagierte mit Gegenzöllen.

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