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Besuch in Katastrophengebiet: Trump gratuliert Sturm-Opfer zu angeschwemmter Jacht im Garten

Der Sturm "Florence" hat an der Südostküste der USA großen Schaden angerichtet. US-Präsident Donald Trump machte sich bei einem Besuch ein Bild von der Lage - und zeigte sich mal wieder von seiner "besten" Seite.

US-Präsident Donald Trump vor der angeschwemmten Jacht im Garten eines Hausbesitzers in North Carolina

"Ist das Ihr Boot?": US-Präsident Donald Trump vor der angeschwemmten Jacht im Garten eines Hausbesitzers in New Bern im US-Bundesstaat North Carolina.

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Donald Trump ist nicht gerade als talentierter Trostspender, fürsorglicher Kümmerer oder auch nur halbwegs empathischer Mensch bekannt. Als der US-Präsident vor einem Jahr das durch Hurrikan "Maria" schwer verwüstete Puerto Rico besuchte, fiel er vor allem durch sein bizarres Verhalten unangenehm auf. Wenn man die Situation auf der Insel mit einer "echten Katastrophe" wie beim Hurrikan "Katrina" 2005 an der Golfküste der USA vergleiche, könne Puerto Rico mit seiner geringen Zahl von Todesopfern "sehr stolz sein", sagt er verblüfften Militärs, Rettungskräften und Politikern gleich nach seiner Ankunft. Und bei einem Treffen mit Opfern des Hurrikans warf der Präsident Pakete mit Küchenpapier in die Menge, als wäre er Animateur bei einer Sportveranstaltung.

Donald Trump besucht "Florence"-Opfer

Sein Auftreten in Puerto Rico brachte Trump damals viel Kritik ein. Zahlreiche Bewohner des US-Außengebietes fühlten sich von ihm vor den Kopf gestoßen und in ihrer Not nicht ernst genommen. Gelernt hat der Präsident daraus aber offenbar kaum etwas, wie er jetzt bei einem Besuch der vom Sturm "Florence" verwüsteten Gebiete in North Carolina bewies. Zwar hatte er nach "Maria" noch zwei Wochen gebraucht, bevor er sich in Puerto Rico sehen ließ, während er North Carolina schon wenige Tage nach "Florence" die Aufwartung machte, doch auch dieses Mal hatte er statt konkreter Hilfszusagen vor allem flapsige Sprüche im Gepäck.

Trump besuchte in North Carolina zunächst die Stadt New Bern, die als einer der ersten Orte von dem Sturm getroffen worden war und mit heftigen Überschwemmungen zu kämpfen hatte. Den Besitzer eines kleinen Hauses, in dessen Garten eine von Florence losgerissene, angespülte Segeljacht lag, fragte der Präsident mehreren US-Medienberichten zufolge:

"Ist das Ihr Boot?"

Nein, es sei nicht sein Boot, habe der Mann geantwortet.

"Immerhin haben Sie bei dem Geschäft ein schönes Boot herausbekommen", soll der Präsident daraufhin mit einem Lächeln gesagt haben.

Später soll Trump das Thema im Gespräch mit Reportern und Anwohnern noch einmal aufgegriffen haben:

"Das Boot ist hinüber, oder nicht?"

"Boot sieht aus, als wär's okay", habe einer aus der Gruppe geantwortet.

"Ich würde damit nicht den Ozean überqueren wollen", antwortete Trump demnach der lachenden Menge.

Kurz darauf habe ihn ein Reporter gefragt, was er über das bisher Gesehene denke.

"Ich denke, es ist unglaublich, ich denke, es ist unglaublich", wird Trump zitiert. "Zu sehen, was wir sehen - dieses Boot, ich weiß nicht, was passiert ist, aber dieses Boot kam einfach hierher. Und wissen Sie, wessen Boot das ist? Die Leute wissen nicht, wessen Boot das ist. Was sagt das Gesetz? Vielleicht wird es ihres."

Für wenig Verständnis sorgte auch, dass Trump beim Verteilen von Lebensmitteln Überlebenden der Katastrophe "have a good time" - also "habt eine schöne Zeit" oder "viel Vergnügen" - gewünscht haben soll.

Der Präsident versprach den Menschen in North Carolina umfangreiche Hilfe aus Washington: "Wir werden zu 100 Prozent da sein", sagte er mit Blick auf den Wiederaufbau. "Wir machen alles bereit, damit viel Geld, in die Gegend kommt. Ihr werdet es brauchen, und wir haben es, und wir werden es liefern. Und es wird nichts unversucht bleiben. Ihr werdet alles haben, was ihr braucht." Konkrete Summen oder Einzelheiten über die Hilfen nannte Trump nicht.

Donald Trump interessiert eine Region besonders

"Florence" war am vergangenen Freitag als Hurrikan auf die US-Südostküste geprallt, hatte sich dann aber im Laufe der Tage zu einem Tiefdruckgebiet abgeschwächt. Vor allem durch die gewaltigen Regenmassen, die der Sturm aus der Karibik mit sich brachte, richtete er enorme Schäden an. Fast 40 Menschen kamen ums Leben, darunter mehrere Kinder.

Eine Region in North Carolina interessierte Trump bei seinem Besuch der Katastrophengebiete besonders. Gleich nach seiner Ankunft auf der Militärbasis Cherry Point in der Stadt Havelock fragte er den Medienberichten zufolge unter Bezug auf ein Erholungsgebiet nördlich von Charlotte: "Wie geht es Lake Norman?" Die Anwesenden hätten dem Präsidenten daraufhin versichert, dass das Areal eine Menge Regen abbekommen habe, aber ansonsten alles in Ordnung sei. "Ich liebe die Gegend", habe Trump geantwortet. "Ich kann ihnen nicht sagen, warum, aber ich liebe die Gegend."

Was Trump "nicht sagen konnte", war vielleicht dieses: Am Ufer des Lake Norman liegt der Trump National Golf Club, Charlotte.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.