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Kritik an Biden erwartet Ex-US-Präsident Donald Trump hält erste Rede seit Ende seiner Amtszeit

Ex-US-Präsident Donald Trump spricht bei der CPAC 2020 (Archivfoto)
Ex-US-Präsident Donald Trump spricht bei der CPAC 2020 (Archivfoto)
© SAUL LOEB / AFP
Seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus ist es ruhig um Ex-Präsident Donald Trump geworden. Nun tritt er erstmals wieder öffentlich auf. Es wird mit scharfer Kritik an seinem Nachfolger gerechnet.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump tritt am Sonntag erstmals seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus mit einer Ansprache in der Öffentlichkeit auf. Der Republikaner ist als Redner bei der der jährlichen Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten, in Orlando im Bundesstaat Florida vorgesehen. Der Sender Fox News – der zu den CPAC-Sponsoren gehört – berichtete, Trump werde scharfe Kritik an der Politik seines demokratischen Nachfolgers Joe Biden üben. Erwartet werde, dass Trump in seiner Ansprache eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 erwähne, aber nicht formell verkünde.

Schwiegertochter Lara Trump hatte zuletzt Spekulationen befeuert, dass sich Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner für die Wahl 2024 bewerben könnte. "Er hat angedeutet, dass er wahrscheinlich daran interessiert wäre, 2024 wieder anzutreten", sagte Lara Trump, Ehefrau von Eric Trump, am vergangenen Wochenende Fox News. 

"Trump geht nirgendwo hin"

Der republikanische Senator Ted Cruz sagte am Freitag bei CPAC, es gebe eine Reihe Politiker in Washington, die wollten, dass Trump von der Bildfläche verschwinde. "Lassen Sie mich Ihnen das jetzt sagen, Donald J. Trump geht nirgendwo hin."

Seit der Abwahl Trumps entzweit die Republikanische Partei ein Richtungsstreit, den Trump aktiv befeuert. Zuletzt griff der 74-Jährige den Top-Republikaner im US-Senat, seinen einstigen Verbündeten Mitch McConnell, offen an.

Der republikanische Kongressabgeordnete Jim Jordan sieht Donald Trump auch nach dessen Wahlniederlage an der Spitze der Republikaner. "Präsident Trump ist der Anführer der konservativen Bewegung. Er ist der Anführer der America-First-Bewegung. Er ist der Anführer der republikanischen Partei", sagte der enge Trump-Vertraute am Sonntag bei der Konferenz CPAC. Nachdem CPAC-Teilnehmer "USA, USA, USA"-Rufe skandierten, fügte Jordan hinzu: "Und ich hoffe, dass er am 20. Januar 2025 wieder der Anführer unseres großartigen Landes ist."

Trump lebt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt am 20. Januar in Florida. Um den Ex-Präsidenten ist es seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus verhältnismäßig ruhig geworden, was auch daran liegt, dass ihn der Kurznachrichtendienst Twitter dauerhaft gesperrt hat.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde um den Absatz mit den Aussagen von Jim Jordan ergänzt. 

rw DPA

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