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US-Wahl Trump gibt erstes TV-Interview nach Niederlage - und hofft noch immer auf seinen Sieg

Sehen Sie im Video: Donald Trump hofft weiterhin auf Sieg bei US-Wahl.




Begleitet von den Kindern seiner Tochter Ivanka kehrte der amtierende US-Präsident Donald Trump am Sonntag ins Weiße Haus nach Washington zurück. Zuvor hatte er in einem fast einstündigen Telefon-Interview mit Fox News seine unbewiesenen Wahlbetrugsvorwürfe erneuert. Die Abstimmung vom 3. November sei ein kompletter Betrug gewesen, sagte Trump. Er äußerte allerdings Zweifel, ob seine Rechtsanwälte mit ihren Klagen letztendlich Erfolg haben werden: "Nun, das Problem ist, dass es schwierig ist, vor den Obersten Gerichtshof zu kommen. Ich habe die besten Anwälte, Rechtsanwälte, die den Fall vorbringen wollen. Aber sie sagen, dass es schwer sei, bis zum Obersten Gerichtshof zu kommen. Können Sie sich das vorstellen: Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten reicht eine Klage ein und bekommt keinen Fall. Und das, obwohl wir erdrückende Beweise haben, dass es Betrug gegeben hat. Hunderte und Aberhunderte von eidesstattlichen Erklärungen, beeidigte eidesstattliche Erklärungen. Es ist aber sehr schwer, einen Fall am Obersten Gerichtshof zu bekommen." Auf die Frage der Fox-News-Moderatorin, ob es für ihn trotz der Niederlagen vor Gericht noch einen Weg zum Sieg gebe, sagte Trump: "Ich hoffe es." Er werde den Kampf gegen die Wahlergebnisse fortsetzen, sagte Trump. Seine Meinung werde sich auch in sechs Monaten nicht ändern. Trump hat bislang keine belastbaren Beweise für den angeblichen Wahlbetrug vorgelegt, von dem er seit Wochen spricht. US-Gerichte haben zahlreiche Klagen abgeschmettert, mit denen er das Wahlergebnis anfechten wollte.
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In einem Telefoninterview mit Fox News hat US-Präsident Donald Trump angedeutet, dass er nicht mehr an einen Erfolg vor dem Obersten Gerichtshof glaubt. Trotzdem gibt er sich nicht geschlagen.

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