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"Bezahlte Demonstranten": Trump twittert Verschwörungstheorie, weil er einen Witz auf Fox News nicht verstanden hat

Donald Trump hat einen sehr verwirrenden Tweet abgesetzt. Wie so oft diente dem US-Präsidenten offenbar Fox News dabei als Inspiration. Allerdings scheint er da etwas missverstanden zu haben.

US-Präsident Donald Trump nennt Demonstranten gegen den umstrittenen Richter Brett Kavanaugh "bezahlt"

US-Präsident Donald Trump nennt Demonstranten gegen den umstrittenen Richter Brett Kavanaugh "bezahlt"

AFP

Am Dienstag hat Donald Trump einen arg kryptischen und verwirrenden Tweet abgelassen. "Die bezahlten D.C-Demonstranten sind jetzt bereit, WIRKLICH zu demonstrieren, weil sie ihre Schecks nicht erhalten haben - in anderen Worten: Sie wurden nicht bezahlt! Schreihälse im Kongress und davor waren viel zu offensichtlich - weniger professionell als erwartet, von denen die die Rechnungen bezahlen (oder nicht bezahlen)", raunte der US-Präsident da in die Weiten des Internets. Wie schon oft in der Vergangenheit war wohl auch bei diesem Tweet Trumps Haussender Fox News seine Inspirationsquelle. Allerdings scheint er da einiges missverstanden zu haben, wie die "Washington Post" (Bezahlinhalt) und die Nachrichtenseite "Mediaite" berichten.

Den Tweet setzte Trump um 8:32 Uhr Ortszeit ab. Eine halbe Stunde vorher war den Berichten zufolge die Autorin Asra Nomani bei Trumps Lieblings-TV-Show "Fox & Friends" zu Gast - und sprach dort über den Protest gegen den umstrittenen Richterkandidaten Brett Kavanaugh bei dessen Vereidigung. Nomani hatte zuvor für das "Wall Street Journal" (Bezahlinhalt) aufgeschrieben, wie das Organisationsnetzwerk hinter den Protesten finanziert werde: nämlich vom schwerreichen US-Investor George Soros, einer sehr beliebten Zielscheibe von Amerikas Rechten.

"Fox & Friends": Autorin meinte Aussage sarkastisch

Bei "Fox & Friends" wurde Nomani dann gefragt, ob die Demonstranten bezahlt worden seien. Ihre Antwort: "Weil mir Leute Nachrichten geschickt haben, dass sie auf ihre Schecks warten, demonstrieren nun viele aufrichtige Leute." Gegenüber "Mediaite" stellte sie allerdings im Nachhinein klar, dass diese Äußerung "sarkastisch" gemeint gewesen sei und sie die Frage nicht richtig verstanden habe.

Donald Trump war dieser Sarkasmus offenbar entgangen. Denn Nomanis Satz scheint er zum Anlass für seinen kryptischen Verschwörungstweet genommen zu haben. Die "wahre Bedeutung hinter Trumps Tweet" sei also schlicht, dass er "es nicht geschafft hat, einen Witz zu verstehen", schreibt die "Washington Post", die sich beim Weißen Haus erfolglos darum bemühte, eine Erklärung für den Tweet zu erhalten.

Tatsächlich waren die Proteste gegen Kavanaugh - wie viele Demonstrationen in den USA - organisiert worden. Einige der Gruppen und Organisationen, die mitgeplant hatten, erhielten laut "Washington Post" (Bezahlinhalt) in der Vergangenheit teilweise finanzielle Unterstützung von George Soros' Stiftung. Niemand habe aber die Demonstranten direkt bezahlt, und diese Organisationen hätten auch andere Aufgaben, als Proteste mitzuorganisieren.

Donald Trump hatte versehentlich recht

Trump hingegen ließ sich offenbar von einem sarkastisch gemeinten Satz auf Fox News überzeugen und twitterte die Sache mit den bezahlten Demonstranten und ihren nicht kommenden Schecks an seine 55 Millionen Follower. Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa am Dienstagabend wiederholte er die Behauptung laut "Washington Post" noch einmal vor seinen jubelnden Anhängern. Ironischerweise verbreite er damit zumindest einen Hauch von Wahrheit, stellt das Blatt fest, denn: "Im buchstäblichen Sinne ist es wahr, dass die Demonstranten nicht bezahlt wurden, weil sie nun mal auch gar nicht erwartet haben, dass sie irgendjemand bezahlt."

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.