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Jüngste Kongressabgeordnete: Trump verspottet Klimaschutz-Initiative - und Ocasio-Cortez keilt bissig zurück

Eine Gruppe von Demokraten um ihren Shootingstar Alexandria Ocasio-Cortez hat letzte Woche eine Resolution für eine Klimaschutz-Offensive in den USA vorgelegt. Nachdem Donald Trump sie dafür verspottete, hat sich Ocasio-Cortez nun gewehrt.

Zoff via Twitter: Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und US-Präsident Donald Trump

Zoff via Twitter: Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und US-Präsident Donald Trump

AFP

Dass Donald Trump den Klimawandel für einen gigantischen Schwindel hält, ist hinlänglich bekannt. So verwundert es auch nicht, dass der US-Präsident den Vorstoß von einer Gruppe oppositioneller Demokraten um deren Shootingstar Alexandria Ocasio-Cortez für mehr Klimaschutz in den USA ins Lächerliche zieht.

Die in der vergangenen Woche unter dem Namen Green New Deal präsentierte Resolution fordert eine ökologische Wende im Land durch massive Investitionen in saubere Energien, neue Technologien und Infrastruktur und zudem eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für alle sowie mehr ökonomische Gerechtigkeit.

Donald Trump verspottet Initiative von Ocasio-Cortez

Trump verglich den Green New Deal jetzt bei einem Wahlkampfauftritt im texanischen El Paso mit einer "Highschool-Semesterarbeit, die eine schlechte Note bekommen hat". Die Resolution würde das Aus für "amerikanische Energie" sowie eine "kleine Sache namens Flugreisen" bedeuten, sagte der Präsident am Montagabend in der Stadt an der Grenze zu Mexiko. "Wie fährt man mit dem Zug nach Europa?", rief er seinem Publikum zu. "Wie kommen wir in einem Zug nach Hawaii?". Der 72-Jährige behauptete, die Demokraten wollten "Euch Euer Auto wegnehmen, den Wert Eures Hauses verringern und Millionen von Amerikanern arbeitslos machen". In seiner Rede deutete er zudem an, der Deal würde bedeuten, dass "man keine Kühe mehr besitzen darf".

Schon am vergangenen Wochenende hatte Trump die Resolution verspottet: "Ich denke, es ist sehr wichtig für die Demokraten, mit ihrem Green New Deal voranzukommen. Es wäre toll, wenn der sogenannte 'CO2-Fußabdruck' alle Flugzeuge, Autos, Kühe, Öl, Gas und das Militär dauerhaft eliminieren würde - auch wenn kein anderes Land dasselbe tun würde. Brillant!", schrieb der US-Präsident auf Twitter.

Alexandria Ocasio-Cortez wehrt sich

Direkt nach seiner Rede in El Paso bekam Trump nun eine gepfefferte Antwort von Ocasio-Cortez: "Ah ja, ein Mann, der nicht einmal Briefings lesen kann, die in ganzen Sätzen geschrieben sind, liefert literarische Kritik an einer Resolution des Repräsentantenhauses", keilte die 29-Jährige via Twitter zurück. Dann wies Ocasio-Cortez auf einen Artikel aus der "Washington Post" (Bezahlinhalt) hin, in dem es heißt, dass das Lesen von Nachrichtenbriefings "nicht Trumps bevorzugter 'Lernstil'" sei und der Präsident stattdessen mündliche Berichte bevorzuge.

Diverse von Trumps Behauptungen über die Folgen des Green New Deal sind falsch. So planen die Initiatoren der Resolution nicht den Verzicht auf Flugzeuge, Autos und Kühe. Die Resolution fordert auch nicht explizit das Ende der Entwicklung fossiler Brennstoffe, drängt aber darauf, innerhalb der nächsten zehn Jahre dafür zu sorgen, dass die USA "100 Prozent des Strombedarfs" mit Solar- und Windenergie decken.

Sehen Sie im Video: "Alexandria Ocasio-Cortez entlarvt Trump mit genialem Gedankenexperiment"

Alexandria Ocasio-Cortez: Korruption: Junge Demokratin entlarvt Trump mit genialem Trick

Quellen: Twitter, Bloomberg, "Washington Post", "Huffington Post", Fox News,

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.