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Präsidentschaftswahl 2020: Donald Trumps Lieblingsgegnerin Elizabeth Warren steigt ins Rennen ums Weiße Haus ein

Elizabeth Warren brüstete sich oft mit ihrer "indianischen" Herkunft. Doch ein Gentest konnte ihre Wurzeln nicht bestätigen, weswegen Donald Trump sie gern verspottet. Nun will sie den US-Präsidenten bei der nächsten Wahl herausfordern.

Elizabeth Warren

Elizabeth Warren in Lawrence, Massachusetts bei einer Veranstaltung zu ihrer Präsidentschaftskandidatur

DPA

Das Bewerberfeld für die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten wird immer stärker von Frauen dominiert: Nun wirft die Senatorin Elizabeth Warren offiziell ihren Hut in den Ring. Sie kämpfe gegen ein "System, das die Reichen und Mächtigen stärkt und alle anderen mit Dreck bewirft", sagte sie bei der Ankündigung ihrer Kandidatur vor Anhängern in Lawrence im Bundesstaat Massachusetts.

"Familien können kaum atmen"

Die 69-Jährige stellte bei der Ankündigung ihrer Kandidatur das Thema soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. "Millionen von Familien können kaum atmen", kritisierte sie die gegenwärtigen Lebensumstände in den USA. Nötig sei ein "großer struktureller Wandel". Die Regierung von Präsident Donald Trump bezeichnete die Demokratin als "korrupteste" seit Menschengedenken.

Die streitbare Senatorin, die sich mit Trump regelmäßig Wortgefechte auf Twitter liefert, wird dem linken Flügel ihrer Partei zugerechnet. Sie setzt sich für eine höhere Besteuerung von Reichen, strikte Anti-Korruptions-Gesetze, eine Einschränkung der Macht von Lobbyisten, Klimaschutz und eine für alle zugängliche Gesundheitsversorgung ein. Kritiker werfen ihr linken Populismus vor.

"Erinnerungsproblemen, Donald Trump?": US-Senatorin Elizabeth Warren

Warren kam als Quereinsteigerin erst spät in die Politik, seit 2013 vertritt sie den Bundesstaat Massachusetts im Senat. Zuvor war sie Professorin für Wirtschaftsrecht an der Universität Harvard und hatte sich dabei auch als mediengewandte Verbraucherschützerin einen Namen gemacht. An der Basis der Demokratischen Partei verfügt Warren über erheblichen Rückhalt. Die Senatorin, die ihre Ambitionen auf das Präsidentenamt bereits an Silvester verkündet hatte, zählt zu den einflussreichsten Bewerbern um die Präsidentschaftskandidatur 2020.

Von Donald Trump verhöhnt

Bereits in den kommenden Tagen will Warren den traditionell umkämpften Bundesstaat Iowa sowie New Hampshire und fünf weitere Bundesstaaten besuchen. Ihr Image ist wegen einer Debatte über ihre Herkunft allerdings angekratzt. Es geht um Warrens Behauptung, indianischer Abstammung zu sein.

Präsident Trump hatte diese Angaben seiner Kritikerin immer wieder angezweifelt und sie wiederholt als "Pocahontas" verhöhnt. Warren veröffentlichte daraufhin im Oktober das Ergebnis eines Gentests. Dieser offenbarte allerdings, dass sie kaum amerikanische Ureinwohner unter ihren Vorfahren hat und diese bereits vor einigen Generationen lebten. Warren sah sich daraufhin gezwungen, sich beim Indianer-Volk der Cherokee zu entschuldigen.

Die Angelegenheit kochte kürzlich wieder hoch, als die "Washington Post" ein offizielles Dokument aus den 80er Jahren veröffentlichte. Darin hatte Warren als ihre Ethnie "American Indian" angegeben. Trumps Wahlkampagne warf ihr daraufhin "Betrug" vor.

Was machen die moderaten Kandidaten?

Zu Warrens prominentesten innerparteilichen Rivalen zählen der ehemalige Wohnungsbauminister Julián Castro, die Senatorinnen Kamala Harris und Kirsten Gillibrand sowie die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard. Am Sonntag sollte Warren weitere Konkurrenz bekommen. Die Senatorin Klobuchar wollte offiziell ihre Kandidatur verkündet. Sie wäre die fünfte Frau im Bewerberfeld der Demokraten.

Anders als die profilierte Parteilinke Warren gehört die 58-jährige Klobuchar dem moderaten Parteiflügel an. In ihrem Bundesstaat Minnesota wurde sie im November mit deutlicher Mehrheit für eine dritte Amtszeit als Senatorin wiedergewählt. Aufgrund ihrer Herkunft und Popularität im Mittleren Westen wird ihr ein starkes Abschneiden in den ehemals demokratisch dominierten Schlüsselstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania zugetraut. Dort hatte bei der Wahl 2016 Trump dominiert.

Weitere Bewerbungen könnten das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten in naher Zukunft allerdings nochmals durcheinanderwirbeln. Innerparteiliche Schwergewichte wie Ex-Vizepräsident Joe Biden, Senator Bernie Sanders oder New Yorks früherer Bürgermeister Michael Bloomberg halten sich bislang aber bedeckt.

nik/AFP
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.