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Senats-Stichwahlen Demokraten gewinnen Georgia – und sichern Biden Kontrolle über US-Kongress

Sehen Sie im Video: Demokraten Raphael Warnock und Jon Ossoff siegen bei Senats-Stichwahlen in Georgia.




Im Chaos rund um die Erstürmung des Kapitols in Washington ist am Mittwochabend fast untergegangen, dass der künftige Präsident Joe Biden einen wichtigen Erfolg feiern konnte. Im Bundesstaat Georgia konnten die Demokraten die Senats-Stichwahlen für sich entscheiden. Damit verschiebt sich das Machtgefüge in Washington endgültig zu Bidens Gunsten, denn seine Partei übernimmt faktisch die Kontrolle über den Kongress. Biden kann somit Reformvorhaben, Personalentscheidungen und Gesetze deutlich leichter umsetzen. Für Trump und seine Republikaner entpuppten sich die Präsidentschafts- und Kongresswahlen dagegen endgültig als Fiasko. Um ihre Mehrheit im Senat zu sichern, hätte wenigstens einer der zwei Senatoren in Georgia gewinnen müssen. Im Senat kommt es nun zu einem 50-zu-50-Patt zwischen Republikanern und Demokraten. Die entscheidende Stimme hat dann die künftige demokratische Vizepräsidentin Kamala Harris, die zugleich Senatspräsidentin wird. Faktisch kann sie bei unentschiedenen Abstimmungen also das Patt zugunsten der Demokraten auflösen. Allerdings haben die demokratischen Senatoren, Raphael Warnock und Jon Ossoff denkbar knapp gewonnen, mit 1,5 beziehungsweise 0,6 Prozentpunkten. Offiziell wurden ihre Siege zwar noch nicht bestätigt, doch mehrere US-Medien gingen übereinstimmend davon aus, dass ihr Vorsprung am Ende zu groß sein würde, als dass die unterlegenen Republikaner eine Nachzählung beantragen könnten.
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Gute Nachrichten für Joe Biden: In Georgia haben die Kandidaten seiner Partei – Raphael Warnock und Jon Ossoff – die entscheidenden Senats-Stichwahlen gewonnen. Der künftige Präsident wird mit einer demokratischen Mehrheit im Kongress regieren können.

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