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Italienische Abschreckungspolitik: Im Schatten aller Schlagzeilen: Was auf Lampedusa geschieht

Die Geschichte des Schiffs "Sea-Watch 3" und seiner Kapitänin ging um die Welt. Doch allein in der Zeit, als die "Sea-Watch 3" auf die Einfahrt in den Hafen wartete, landeten 13 Boote auf Lampedusa. "Geisterankünfte" nennt man sie. Was hier geschieht, bleibt von der Welt meist unbemerkt. 

Von Joachim Rienhardt

Trotz des Verbots von Innenminister Salvini legte das Segelschiff "Alex" in Lampedusa an

Trotz des Verbots von Innenminister Salvini legte das Segelschiff "Alex" in Lampedusa an

Donnerstag vor einer Woche, um 15.57 am Nachmittag. 54 Menschen kauern dicht gedrängt auf einem Schlauchboot, das vor Libyens Küste treibt, ohne Schutz vor der brütenden Sonne, ohne Essen, ohne Wasser. Der Notruf erreicht die Hotline einer privaten Seenotrettungs-Organisation. Zweieinhalb Stunden später kommt die Nachricht von Bord des Segelschiffes "Alex", ein Boot der italienischen Hilfsorganisation Mediterranea, über Twitter: "Glücklich, 54 Leben aus der Hölle von Lybien geholt zu haben. Jetzt brauchen wir einen sicheren Hafen."

Die "Alex" nimmt Kurs auf Lampedusa. Wenig später liegt die blaue 18-Meter-Yacht immer noch bei brütender Hitze in internationalen Gewässern vor der Mittelmeerinsel, genau an der Zwölfmeilenzone, kurz vor Eintritt in italienisches Hoheitsgebiet. Es ist Innenminister Matteo Salvini höchstpersönlich, der dem Boot mit den Flüchtlingen an Bord die Einfahrt per Dekret und per Twitter verweigert. "Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass Italien ein Hafen für die Ankunft von Menschenschmugglern wird."

Gut zwei Wochen sind inzwischen vergangen, seit Kapitänin Carola Rackete sich über das Verbot hinwegsetzte, mit dem deutschen Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen von Lampedusa einzulaufen, und die 31-Jährige zu einer internationalen Ikone wurde. Doch im Schatten dieser Schlagzeilen nimmt das alltägliche Drama der italienischen Abschreckungspolitik weiter seinen Lauf. Vor allem vor und in Lampedusa.

Italien: Flüchtlingsschiff legt in Lampedusa an - Kapitänin Rackete verhaftet

"Europa hat die Grenzen nach Libyen verlegt"

"Es ist verrückter denn je", sagt Alberto Mallardo, 32, Chef der Hilfsorganisation "Mediterranean Hope" auf Lampedusa. Die wurde von der Evangelischen Kirche gegründet, nachdem vor Lampedusa im Oktober 2013 ein Holzboot mit 368 Flüchtlingen an Bord Feuer gefangen hatte und alle Passagiere ertranken, in Sichtweite zum Ufer. "Der Einsatz der Boote von Hilfsorganisationen wird immer schwieriger", sagt Mallardo. "Es ist so, wie alle sagen: Europa hat die Grenzen nach Libyen verlegt."

Der kleine Mann mit dem schwarzen Tunnelring im linken Ohr hat soeben eine Mail erhalten – von einem italienischen Journalisten, der an Bord der "Alex" ist. Der berichtet von prekären Zuständen. Zwei der vier Frauen sind hochschwanger, vier Kleinkinder unter den Passagieren. Doch der Reporter schreibt auch: "Lieber zehn Jahre auf diesem Schiff als eine Sekunde in Libyen."

Jene Menschen, denen die Flucht aus den Lagern des nordafrikanischen Staates gelingt und die in Mallardos Beratungszentrum Hilfe suchen, berichten von Erpressung, Zwangsarbeit und Vergewaltigungen. Sie wollten raus, koste es, was es wolle. Und wenn es das Leben ist.

Kleine Fischer- und Schlauchboote sind die einzige Option dieser Flüchtlinge. Und für jene, die es dort raufschaffen, wird es immer riskanter, weil selten Rettung in der Nähe ist. Die kommerzielle Schifffahrt macht inzwischen einen weiten Bogen um das Seegebiet vor Libyen. "Niemand weiß, wie viele Menschen da draußen ertrinken", sagt Mallardo.

Immer wieder. Und immer wieder kommen neue Boote an

Immer wieder. Und immer wieder kommen neue Boote an

Imago Images

Das unsichtbare Elend

Ganz in der Nähe des Flughafens von Lampedusa, unweit vom Bilderbuch-Strand Cala Pisana, sind knapp zwei Dutzend Flüchtlinge begraben. Nur von dreien waren die Namen bekannt. Den anderen haben Künstler des Ortes Muscheln und Fische auf die schlichten Kreuze gemalt, die aus Planken von Flüchtlingsbooten zusammengenagelt wurden. Der Teil eines Bugs steht wie ein Mahnmal daneben. Auf einem Schild darunter ist zu lesen: "An diesem Ort sind Muslime und Katholiken begraben, Alte und Junge, Schwarze und Weiße. Sie fanden auf der Suche nach Freiheit den Tod im Meer."

In jenen Tagen, als Kapitänin Rackete vergebens um die Genehmigung zum Einlaufen in den Hafen bat, hatte Alberto Mallardo mit 40 Freunden vom Forum Lampedusa Solidale zehn Nächte vor dem Portal der Kirche San Gerlando geschlafen. Auch der Pfarrer Don Carmelo La Magra, ein massiger Mann mit rotem Wikinger-Vollbart, übernachtete mit ihnen im Freien. Es ging ihnen nicht nur darum, die "Sea-Watch 3" willkommen zu heißen. "Wir wollten die ganze Tragödie sichtbar machen", sagt Mallardo. "Viele Schiffe sind ja unsichtbar da draußen. Kein Mensch hier sieht das Elend."

Während die "Alex" immer noch in internationalem Gewässer vor dem Hafen von Lampedusa kreuzt, sitzt nun vor Don Carmelos Kirche eine afrikanische Flüchtlingsfamilie. Der Vater chattet übers Handy mit der Heimat. Don Carmelo hat den Flüchtlingen freies Internet eingerichtet. In der Kirche dürfen sie die saubere Toilette benutzen. Fünf Tunesier stoßen dazu. Ihr Boot hat erst gestern festgemacht, direkt am Strand des Hotels Baia Turchese, an dem Touristen dicht gedrängt in der Sonne schmoren. Vielleicht ahnten einige von ihnen, dass in dem Boot keine Fischer mit ihrem Fang heimkehrten. Die Tunesier hatten unter Deck gekauert, bis das Ufer erreicht war.

"Lieber Herr Minister Salvini, wissen Sie eigentlich, dass bei uns täglich Flüchtlinge in Lampedusa ankommen? Ist Ihr Ministerium darüber nicht informiert?", hatte die örtliche Journalistin Micaela Martina, 44, auf Facebook gepostet – aus Wut über das Theater, das Salvini wegen der "Sea-Watch 3" aufführte. "Es ist kein Geheimnis, was hier los ist, aber Salvini macht nichts dagegen. Es ist einfacher, gegen ausländische Organisationen zu wettern" , sagt sie.

"Undokumentierte Einwanderung ist ein viel größeres Problem"

Allein in der Zeit, als die "Sea-Watch 3" auf die Einfahrt in den Hafen wartete, landeten 13 Boote mit insgesamt 273 Menschen auf der 6000-Einwohner-Insel Lampedusa. "Geisterankünfte" nennt man das hier und auch in Sizilien, wo die Zahlen noch um ein Vielfaches höher sind. Jetzt im Sommer, wenn die Stürme nicht wüten, kommen die meisten Boote aus Libyen. Im Winter legen die Kähne im nur 130 Kilometer von Lampedusa entfernten Tunesien ab. Die Passagiere stammen aus vielen Teilen Afrikas, aus Pakistan, aus Bangladesch, Afghanistan oder auch dem Irak.

"Salvini macht ein großes Theater um die 'Sea-Watch 3', um Hass zu schüren und Wählerstimmen zu gewinnen, anstatt das eigentliche Problem der illegalen Einwanderung zu bekämpfen", sagt Leonardo Marino, 32, der Rechtsanwalt, der Carola Rackete aus dem Hausarrest gepaukt hat: "Undokumentierte Einwanderung ist ein viel größeres Problem. Für den Staat, weil er nicht weiß, wer kommt. Und für die Flüchtlinge, die als Illegale vollkommen rechtlos sind." Von den Treffen der EU-Ministerrunde zum Thema illegale Migration ist Salvini nur zu einem einzigen erschienen. An konstruktiven Lösungen scheint er nicht interessiert. Ihn interessieren nicht einmal jene Flüchtlinge wie die fünf Tunesier, die nicht Not und Elend entfliehen, sondern aus ganz anderen Gründen ihr Glück in Europa suchen.

Fünf Freunde aus Tunesien. Sie sind keine Opfer von Not und Elend, doch auch sie versuchen über Lampedusa nach Europa zu gelangen 

Fünf Freunde aus Tunesien. Sie sind keine Opfer von Not und Elend, doch auch sie versuchen über Lampedusa nach Europa zu gelangen 

Durch Löcher im Zaun verschwunden 

Vier der fünf, die vor Don Carmelos Kirche sitzen, waren schon mehrfach hier. Die Fahrt ist in zehn bis sechzehn Stunden zu schaffen. Immer wieder sind sie danach irgendwo in Europa aufgegriffen und ausgewiesen worden, immer wieder sind sie zurückgekommen. Für den ältesten unter ihnen, er nennt sich Tom, 39, war dies die fünfte Reise nach Lampedusa. Er spricht gut italienisch, möchte nach Bologna, wo er einen Job als Barkeeper hatte. Mohammad, 29, ein Automechaniker, ist zum zweiten Mal auf dem Weg nach Paris zu seinem Bruder. Sefed, 25, will zurück nach Rom, Achraf, 29, zum vierten Mal nach Barcelona. Nur für Anis, 22, war es eine Premiere. Er möchte nach Leipzig. Dort lebt sein Bruder.

Offiziell dürfen sie ihre Unterkunft in einer der drei grauen Baracken im Tal von Imbriacola, zwei Kilometer von dem Hauptort der Insel entfernt, nicht verlassen. Die Traumatisierten unter den Flüchtlingen, die aus Libyen kommen, halten sich an solche Anweisungen. Die Tunesier aber entschwanden einfach durch die Löcher im Zaun des sogenannten Hotspots für Flüchtlinge.

Nach Angaben des Bürgermeisters ist dieser Hotspot für 95 Menschen auslegt. Derzeit sollen mehr als doppelt so viele da sein. Die Baracken werden gerade renoviert, weil Flüchtlinge sie aus Protest in Brand gesteckt hatten. Die Spuren der Flammen sind noch zu sehen. Niemand außerhalb weiß so genau, was sich im Inneren abspielt. Es ist auch unklar, ob den Ankommenden dort zur Registrierung die Fingerabdrücke genommen werden, wie das die EU einfordert. Spätestens drei Tage nach Ankunft sollen die Tunesier von der Küstenwache ohnehin nach Sizilien gebracht werden. Ob sie dort direkt in ihre Heimat zurückgeschickt oder schlicht an die Luft gesetzt werden, "ist eine Frage des Glücks, in welchem der Aufnahmezentren sie landen", sagt Paola Pizzicori, eine Aktivistin des örtlichen Forums der Solidarität. Für die Behörden ist es einfacher, sie laufen zu lassen, als sich mit dem zähen Rücktransport zu beschäftigen.

Absurder Streit zwischen Malta und Italien 

Die Angst scheint bei den fünf Männern vor Don Carmelos Kirche nicht allzu groß. Sie sind bester Dinge. Zu Hause bereits haben sie reichlich Dinar in Euro getauscht. Jetzt kaufen sie sich erst einmal ein Sandwich und dazu ein Bier der Marke Peroni. Danach dampft der Joint mit marokkanischem Haschisch. Es ist schon 14 Uhr. Den ersten Tag des Wartens auf eine mögliche Weiterreise nach Norden haben sie fast hinter sich.

So weit sind die Flüchtlinge an Bord der "Alex" bei Weitem noch nicht.

Über Twitter wird bekannt gegeben, dass die Küstenwache 13 Passagiere von Bord geholt hat – schwangere Frauen, Kinder und deren Angehörige. Sie landen am militärischen Teil des Hafens von Lampedusa an, an der Molo Favaloro. Auch Don Carmelo ist gekommen, um sie in Empfang zu nehmen. Beschlagnahmte Flüchtlingsboote liegen hier vor Anker, andere auf einer Art Schiffsfriedhof in Sichtweite. Fast jede Woche werden es mehr. Es stinkt nach Exkrementen und verfaultem Fisch. In manchen Booten finden sich noch Beutel mit Couscous, Dosen mit Tomaten und kaputte Kanister von der Überfahrt. Die Wracks gelten als Beweismittel für Prozesse gegen Schleuser, die aber so gut wie nie stattfinden und praktisch nie welche hinter Gitter bringen.

Über Twitter dokumentiert Mediterranea den absurden Streit zwischen den Regierungen Italiens und Maltas. Malta hat die Aufnahme der Flüchtlinge "als Geste des guten Willens" bei der Zusammenarbeit innerhalb der EU angeboten, vorausgesetzt, dass Italien im Gegenzug 55 Flüchtlinge aus Malta abnimmt. Der Kapitän der "Alex" weigert sich aber beharrlich, nach Malta zu segeln. Die Gefahr, dass bei der Überfahrt einer der Flüchtlinge Schaden nimmt, sei zu groß.

Starke Kontraste 

Nach mehr als einem Tag ist noch immer keine Lösung in Sicht. Mediterranea schlägt per Twitter Alarm: "Angesichts der unerträglichen sanitären Situation an Bord: 'Alex' steuert in Richtung des Hafens von Lampedusa, dem einzig sicheren und erreichbaren Hafen." Und eine gute Viertelstunde später, es ist Samstag, halb vier Uhr nachmittags, die Nachricht: "Das Schiff nähert sich Lampedusa."

Zwei Dutzend Polizisten der Nationalpolizei beziehen Stellung am Kai. Am Strand gegenüber rutschen Kinder von einem riesigen rosafarbenen Plastikflamingo ins Wasser. Ein Fischer hält seine Angel ins Hafenbecken. Ein Partyboot voller Touristen fährt ein. Sie kehren von einer eintägigen "Piratenfahrt" zurück. Die Musik des Partyboots beschallt den gesamten Hafen.

Abgewrackte Flüchtlingsschiffe in der Nähe des Hafens 

Abgewrackte Flüchtlingsschiffe in der Nähe des Hafens 

Imago Images

Der Lärm ist kaum verhallt, als die "Alex" einläuft, eskortiert von je einem Boot der Küstenwache und der Marine. Die Flüchtlinge sitzen nahezu regungslos an Deck. Sie tragen rote Schwimmwesten, lange Hosen und langärmelige Hemden, manche auch Mützen. Nur einer winkt zaghaft. Keiner zeigt eine Regung im Gesicht, keine Spur von Erleichterung. Sie scheinen dem Frieden nicht zu trauen, obwohl Mediterranea bereits twittert: "Wenn es um Menschenleben geht, gilt die Grenze der Hoheitsgewässer nicht."

Salvini bleibt hart 

Italiens Innenminister Salvini bleibt unbeeindruckt. Er beharrt auf seinem Dekret, das die Einfahrt in italienische Häfen mit Flüchtlingen an Bord verbietet. Im Fallder "Sea-Watch 3" hatte die Entscheidung der Richterin in Agrigent dieses Dekret außer Kraft gesetzt. Das Handeln der Kapitänin sei von der höheren Pflicht gelenkt gewesen, Menschen in einen sicheren Hafen zu bringen. Doch grundsätzliche Rechtssicherheit bedeutet diese Entscheidung nicht. Die humanitäre Frage ist zu einer politischen und einer juristischen geworden.

Carola Rackete ist die Kapitänin der Sea Watch 3

Salvini schreibt, er werde nicht erlauben, dass "solche, die sich nicht um italienische Gesetze scheren und Schmugglern helfen" , von Bord gehen. Mediterranea verweist auf den Tweet eines bekannten italienischen Journalisten: "Lassen Sie mich mit größtem Respekt feststellen, dass es absurd ist, die Ausschiffung von 45 Passagieren eines 18-Meter-Bootes zu verhindern. Sie verlieren den Verstand."

Inzwischen ist es dunkel geworden im Hafen von Lampedusa. Die "Alex" ist bereits in den militärischen Teil des Hafens geschleppt worden, Zutritt verboten. Die Flüchtlinge sitzen weiter an Bord, und Salvini wettert per Twitter weiter: "Italien behält eine ernsthafte, rigorose und konstante Haltung bei und wartet darauf, dass Europa aufwacht." Kurz nach Mitternacht dann die Nachricht, dass die 41 Flüchtlinge die "Alex" im Dunkel der Nacht verlassen haben.

Wenig später meldet die tunesische Küstenwache, dass die Leichen von 4 der 86 am Mittwoch in einem Schlauchboot gekenterten Flüchtlinge geborgen wurden. Die "Sea-Watch 3" liegt weiter blockiert im sizilianischen Hafen von Licata. Dort brummen die Motoren der Generatoren. Elf Mann Besatzung sind an Bord. Sie sind damit beschäftigt, die Lager aufzufüllen. Die Crew soll wieder aufgestockt werden. Man möchte bald bereit sein für die nächste Mission.

Und unbemerkt von aller Öffentlichkeit landet am Sonntag ein Fischerboot mit zehn Flüchtlingen auf Lampedusa an. Am Montag ein weiteres, 19 Menschen an Bord. Geisterankünfte.

Joachim Rienhardt berichtet seit zwei Jahrzehnten über Flüchtlingsdramen, schrieb u. a. über die Balkanroute und Schmuggler an der türkisch-syrischen Grenze. In Lampedusa musste er wieder einmal feststellen, wie weit die Politik entfernt ist von einer menschenwürdigen Lösung. 

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(