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Im US-Bundesstaat Ohio: Demokratische Präsidentschaftsbewerber in vierter TV-Debatte

Westerville - Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA treten im Bundesstaat Ohio zu ihrer vierten Fernsehdebatte an.

Joe Biden

Führt gemeinsam mit Senatorin Elizabeth Warren die Umfragen an: der frühere US-Vizepräsident Joe Biden. Foto: Bryon Houlgrave/The Des Moines Register/AP/dpa

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA treten im Bundesstaat Ohio zu ihrer vierten Fernsehdebatte an.

Erstmals werden diesmal zwölf Anwärter gemeinsam auf der Bühne stehen. Mit dabei sind die beiden in Umfragen Führenden: der frühere US-Vizepräsident Joe Biden sowie die Senatorin Elizabeth Warren. Biden hatte das demokratische Bewerberfeld über Monate mit weitem Abstand angeführt, in den vergangenen Wochen holte Warren jedoch enorm auf und überrundete Biden zeitweise sogar. Die beiden liefern sich nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem mal sie und mal er vorne liegt.

Mit Spannung wird erwartet, ob diese TV-Debatte in Westerville (Ohio) einem von beiden einen besonderen Schub gibt: ob sich danach also entweder Biden wieder eine klare Favoritenrolle sichern kann oder ob Warren längerfristig die Führung übernehmen könnte.

Die Fernsehdebatten bieten den Demokraten die Gelegenheit, sich vor einem nationalen Publikum zu präsentieren. Für die Teilnahme müssen sie in Umfragen und beim Spendenaufkommen bestimmte Mindestwerte vorweisen. Qualifiziert haben sich für diese Runde unter anderen auch die Senatoren Bernie Sanders und Kamala Harris, ebenso wie der aufstrebende Bürgermeister aus Indiana, Pete Buttigieg.

Die eigentlichen parteiinternen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl im November 2020 festlegen, beginnen erst im Februar. Der Amtsinhaber, US-Präsident Donald Trump, will bei der Wahl für die Republikaner erneut antreten.

dpa
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