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Scharfe Kritik an First Daughter Ivanka Trump will Frauen helfen und wird von Anhängern ihres Vaters angegriffen

Ivanka Trump startet eine neue Initiative, um 50 Millionen Frauen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Das gefällt vielen Anhängern ihres Vaters nicht und es hagelt Kritik auf die First Daughter. 

Ivanka Trump wirbt für globale Frauenkampagne – und wird dafür von Trump Anhängern angegriffen und kritisiert.

"Im Weißen Haus launchen wir heute die WGDP: Die Initiative für die globale Entwicklung und den Wohlstand von Frauen." (Ivanka Trump)

Ivanka Trump startet eine neue Initiative, um 50 Millionen Frauen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Das Ziel: den Anteil an berufstätigen Frauen erhöhen und Unternehmerinnen weltweit fördern. Dafür wirbt die First Daughter auf dem Youtube-Kanal des Weißen Hauses. Dass Donald Trump ein Gegner internationalen Beistands ist, ist bekannt. Warum also lässt der US-Präsident seine Tochter und Beraterin solch eine Initiative zu Stande bringen? Viele Nutzer auf der Videoplattform stellen sich genau diese Frage. Sie werfen Ivanka vor, "America First" vergessen zu haben.

Kommentare

  • "Sind Frauen in anderen Ländern wirklich unser Problem?"
  • "Global? Nein, danke! America First!"
  • "Mit solchen Konservativen, wer braucht da Demokraten?"
  • "Erinnern Sie sich an America First?" 

Ivanka und Ehemann Jared Kushner werden von rechten Hardlinern und Anhängern des Präsidenten als "Globalisten" bezeichnet.

  • "Die Welt gehört dir nicht. Und wenn du eine Frau bist, sollst du kein Teil dieser Globalisten-Gruppe sein."
  • "Sie steht hinter all den  Gesetzen, hinter denen Liberale, Progressive und Sozialisten stehen. Sie und ihr Mann sind Linksradikale." 

Der Begriff "Globalist" fungiert schon länger als eine Verunglimpfung von Juden. Ivanka und Jared sind jüdisch. Die harten Kommentare unter dem Video sind also kein Zufall. Donald Trump soll mit seiner polarisierenden Politik Rechtsextreme im Land bestärkt haben. Eine Neonazi-Demo in Charlottesville, Virginia, im Jahr 2017 ist das bekannteste Beispiel. Ein Schlachtruf der Demonstranten war: "Juden werden uns nicht vertreiben."

Donald Trump verurteilte damals das Benehmen von "beiden Seiten". In den Kommentaren unter dem Video wird klar, wie die Anhänger des US-Präsidenten sich vom jüdischen Teil der First Family absetzen wollen.

  • "Ich habe weder Ivanka noch Jared Kushner gewählt!"
  • "Geh weg und nimm deinen Mann mit."
  • "Ich wählte Donald, NICHT Ivanka."

 Solche Youtube-Kommentare bieten einen Blick in Trumps Amerika und betonen die zum Teil widersprüchlichen Ziele der wichtigsten Berater im Weißen Haus.


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