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Unruhen in Israel USA besorgt über Zusammenstöße und mögliche Zwangsräumungen in Jerusalem

Sehen Sie im Video: Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei – Sorge in Washington




Nach den jüngsten gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei am Sonntagabend haben die USA ihre Besorgnis über die Situation in Jerusalem geäußert. Das US-Präsidialamt teilte mit, Sicherheitsberater Jake Sullivan habe seinen israelischen Kollegen in einem Telefongespräch am Sonntag informiert. "Sullivan wiederholte auch die ernsthaften Bedenken der Vereinigten Staaten über die möglichen Vertreibungen palästinensischer Familienaus ihren Häusern", teilte das Weiße Haus weiterhin mit. Am Sonntag war es zu erneuten Konfrontationen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Ostjerusalem und in Haifa im Norden Israels gekommen. Die Palästinenser warfen Steine, die Polizei setzte Polizeipferde und Blendgranaten ein. Gleichzeitig feuerten militante Palästinenser im Gazastreifen mindestens vier Raketen nach Israel ab. Bei Straßenschlachten am Freitag zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei waren in Jerusalem mindestens 205 Palästinenser und 18 Polizisten verletzt worden. Die im diesjährigen Fastenmonat Ramadan ausgebrochenen Proteste hatten sich an der absehbaren Räumung von Häusern palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem entzündet. Das Land, auf dem sie leben, wird von jüdischen Siedlern beansprucht.
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Nach erneuten Konfrontationen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Ostjerusalem und in Haifa hat US-Sicherheitsberater Jake Sullivan seinen israelischen Kollegen kontaktiert.
mad

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