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US-Abgeordnete: Katie Hill spricht nach Rücktritt wegen Affären-Vorwürfen von "furchtbarer Schmutzkampagne"

Weil sie ein Verhältnis mit Mitarbeitern gehabt haben soll, trat die kalifornische US-Kongressabgeordnete Katie Hill zurück. 

Die US-Abgeordnete Katie Hill

Die US-Abgeordnete Katie Hill hatte am Sonntag ihren Rücktritt angekündigt

Getty Images / AFP

Nach ihrem Rücktritt wegen Enthüllungen über ihr Sexualleben hat die US-Abgeordnete Katie Hill eine "Schmutzkampagne" angeprangert. Rechte Medien und republikanische Gegner hätten eine "furchtbare Schmutzkampagne" gegen sie koordiniert, sagte die 32-jährige Demokratin am Montag in einem Internetvideo. Mitgewirkt habe ihr "missbrauchender" Ehemann, mit dem eine Scheidungsprozedur läuft. Sie bezeichnete die Kampagne als "ekelhaft und unverzeihlich und sie werden zur Verantwortung gezogen."

Dennoch könne sie es sich nicht erlauben, "eine Ablenkung von der Verfassungskrise zu sein", der Amerika derzeit gegenüber stünde. Sie wolle jedoch weiterhin für die Demokratie kämpfen. Darüber hinaus wolle sie jedoch auch einen neuen Kampf aufnehmen. "Ich werde dafür kämpfen, dass niemand sonst das, was ich gerade erlebt habe, überstehen muss". Weiter erklärte sie: "Ich werde es nicht zulassen, dass meine Erfahrung andere junge Frauen oder Mädchen davon abschreckt, für ein Amt zu kandidieren. Um unser aller willen können wir das nicht zulassen. Ich bin verletzt, ich bin wütend, der Weg, den ich für mich selbst am deutlichsten gesehen habe, ist nicht mehr da."

Rücktritt wegen Affäre

Hill hatte am Sonntag ihren Rücktritt angekündigt. Zuvor hatte der Ethik-Ausschuss im Repräsentantenhaus eine Untersuchung zu dem Vorwurf angekündigt, die im November 2018 gewählte Abgeordnete habe "möglicherweise eine sexuelle Beziehung" mit einem ihrer Kongressmitarbeiter gehabt. Dies ist laut den Regeln der Kongresskammer untersagt.    

Die offen bisexuell lebende Politikerin wies den Vorwurf zurück. Sie räumte aber ein, gemeinsam mit ihrem Ehemann eine sexuelle Dreierbeziehung mit einer Mitarbeiterin ihres Wahlkampfteams gehabt zu haben. Dies wäre kein Verstoß gegen die Regeln des Repräsentantenhauses, weil Hill zu diesem Zeitpunkt keine Abgeordnete war.    

Der Fall war durch Berichte der konservativen Nachrichtenseite "RedState" und der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail" publik geworden. Veröffentlicht wurden auch Nacktbilder der aufstrebenden Jung-Demokratin. Hill schaltete deswegen die Polizei ein: Die Veröffentlichung intimer Bilder ist in Washington ohne die Zustimmung des Betroffenen verboten.     In ihrem auf Facebook veröffentlichten Video sagte die 32-Jährige, ihre Erfahrungen sollten nicht junge Frauen davon abhalten, in die Politik zu gehen. Zugleich dürfe ihr Fall nicht von der Untersuchung gegen US-Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre ablenken. 

Quellen: AFP, Twitter

jek
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.