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Verbotene Liebe Länder, in denen Homosexualität unter Strafe steht

Verbotene Liebe: Länder, in denen Homosexualität unter Strafe steht
© Statista
Jahrzehnte lang haben Homosexuelle um Gleichstellung gekämpft. In Amerika und Europa sieht zumindest die rechtliche Situation inzwischen vergleichsweise gut aus. In vielen Ländern ist dies noch lange nicht der Fall. 

In Deutschland durften Schwule und Lesben bisher nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, ab Oktober können Homosexuelle hierzulande auch heiraten. Damit reiht sich Deutschland ein in die Liste von rund 20 Ländern weltweit, in denen gleichgeschlechtliche Liebe dieselben Rechte hat wie heterosexuelle. Als erstes Land erlaubten die Niederlande die Ehe für Homosexuelle.

Mittlerweile ist die rechtliche Situation für Schwule und Lesben in Amerika und Europa vergleichsweise gut. Weltweit sieht es anders aus. In Afrika drohen Homosexuellen in vielen Ländern hohe Strafen. Im Sudan, Saudi-Arabien, Jemen und Iran droht ihnen gar die Todesstrafe, wie die Grafik von Statista zeigt. In Teilen Somalias und Nordnigeria, sowie Teilen von Syrien und dem Irak, wird Homosexualität ebenfalls mit dem Tod bestraft.

In Russland gelten Gesetze, durch die positive Propaganda über Homosexuelität mit Geldstrafen bestraft werden. Als "Schwulenpropaganda" können beispielsweise öffentliche Plakate mit ähnlichen Aufschriften wie "Schwul sein ist normal" eingestuft werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wertet dies als Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention. 

Statista

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